Luft­fahrt: Frank­furt für Bil­lig­flie­ger

Friedberger Allgemeine - - Reise-journal -

Drei Jah­re frü­her als bis­her ge­plant will Flug­ha­fen­be­trei­ber Fra­port den Flug­steig G für Bil­lig­flie­ger in Be­trieb neh­men. Da­mit soll die Ka­pa­zi­tät von der­zeit 64 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­ren auf bis zu 70 Mil­lio­nen ge­stei­gert wer­den. Bis­her liegt der Low-Cost-An­teil in Frank­furt laut Fra­port-Chef Schul­te bei zwei Pro­zent. Deut­lich wei­ter sei­en die Air­ports in Pa­ris, Ams­ter­dam oder Mün­chen mit Low-Cost-An­tei­len zwi­schen acht und 20 Pro­zent.

Te­xel: Der Watt­wäch­ter weiß al­les

Rund ein Drit­tel der nie­der­län­di­schen In­sel Te­xel ist Na­tur­schutz­ge­biet. Hier wer­den Be­su­cher am „Vo­gel­bou­le­vard“von frei­wil­li­gen Watt­wäch­tern emp­fan­gen, die al­les über die ört­li­che Flo­ra und Fau­na wis­sen. Ein Bau­wa­gen dient bis En­de Au­gust als zen­tra­le An­lauf­stel­le. Von hier kön­nen die Watt­wäch­ter rund um die Uhr den Lauf der Ge­zei­ten, den Wech­sel des Wet­ters so­wie das Kom­men und Ge­hen in den Vo­gel­ko­lo­ni­en be­ob­ach­ten. »in­fo www.te­xel.net

Bo­den­see: Sand­skulp­tu­ren in Ror­schach

Die Ari­onwie­se im Schwei­ze­ri­schen Ror­schach ver­wan­delt sich vom 12. bis 19. Au­gust in ei­nen Sand­kas­ten für Gro­ße. Beim 19. In­ter­na­tio­na­len Sand­skulp­tu­ren­fes­ti­val, dem äl­tes­ten Eu­ro­pas, heißt es „Sur­vi­val of the fit­test – Der Stärks­te über­lebt“. Sand­skulp­tu­ren­Künst­ler rei­sen aus Lett­land, Hol­land, der Ukrai­ne, Russ­land und den USA an, um aus 20 Ton­nen Sand ih­re Kunst­wer­ke zu schaf­fen. Für Un­ge­dul­di­ge gibt es vom 16. bis 18. Au­gust von 17 bis 19.30 Uhr ein Speed-Car­ving. Der Ein­tritt auf das Ge­län­de kos­tet fünf Fran­ken, die Skulp­tu­ren sind bis 10. Sep­tem­ber zu se­hen. Hob­by-Sand­bild­hau­er kön­nen sich im gro­ßen Sand­kas­ten be­die­nen. Das acht­tä­gi­ge Fes­ti­val en­det mit der Sie­ger­eh­rung. Ei­ne Ju­ry ver­gibt am Abend des 19. Au­gust Prei­se, auch das Pu­bli­kum kürt sei­nen Favoriten. »in­fo www.sand­skulp­tu­ren.ch

In­do­ne­si­en: Trump plant Ho­tel­turm auf Ba­li

Der Blick auf den Hin­du­tem­pel Ta­nah Lot und das ihn um­ge­ben­de Meer ist ein­fach zau­ber­haft. Genau hier will nach In­for­ma­tio­nen des

ei­ne von Trumps Fir­men ei­nen Ho­tel­turm bau­en, das „Trump In­ter­na­tio­nal Ho­tel & To­wer Ba­li“samt 18-Loch-Golf­platz. Da­für wird das Fünf-Ster­ne­Haus „Nir­wa­na Pan Pa­ci­fic“ab­ge­ris­sen. Das stört die Ba­li­ne­sen we­ni­ger als das Vor­ha­ben, ei­nen „Turm“zu bau­en. Denn auf der In­sel darf laut Ge­setz kein Bau hö­her sein als ei­ne Ko­kos­pal­me, al­so 15 Me­ter. Wer hö­her baue, so glau­ben die Hin­dus, ru­fe den Zorn der Göt­ter her­vor. Für das Ho­tel­pro­jekt hat­te sich Trump 2015 – noch vor sei­ner Wahl zum Prä­si­den­ten – mit dem Ge­schäfts­mann Ha­ry Ta­noe­so­edib­jo, 51, zu­sam­men­ge­tan, ei­ne Art in­do­ne­si­sche Ver­si­on sei­ner selbst.

Jor­da­ni­en: Zu­gang zum Wa­di Rum ge­sperrt

Jor­da­ni­en-Tou­ris­ten soll­ten ih­re Rei­se­rou­te über­prü­fen. Im Sü­den des Lan­des kommt es dem Aus­wär­ti­gem Amt zu­fol­ge der­zeit zu Kon­flik­ten zwi­schen Re­gie­rung und Be­völ­ke­rung, be­son­ders um die Stadt Ma’an. Dort sei mit Zu­sam­men­stö­ßen und Stra­ßen­sper­ren zu rech­nen, heißt es in den ak­tu­el­len Rei­se­hin­wei­sen. Zur­zeit sei auch der Zu­gang zum Wa­di Rum von Si­cher­heits­kräf­ten ge­sperrt. Das Unesco­Welt­er­be ist die wich­ti­ge Se­hens­wür­dig­keit des Lan­des. Das Aus­wär­ti­ge Amt rät da­von ab, den De­sert High­way süd­lich von Ma’an und den Kings High­way süd­lich von Ta­fi­lah zu nut­zen. Für Fahr­ten nach Aka­ba soll­ten Rei­sen­de den De­ad Sea High­way nut­zen.

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