Geld ist schließ­lich auch zum Aus­ge­ben da

Friedberger Allgemeine - - Friedberg -

Laut ei­ner Stu­die bli­cken die Ver­brau cher in Deutsch­land so po­si­tiv in die Zu­kunft wie schon seit über 15 Jah­ren nicht mehr. Das Markt­for­schungs­in­sti tut GfK gibt an, dass die Kauf­lau­ne bei den Ver­brau­chern in Deutsch­land im Ju­li be­son­ders hoch war. Da­mit ver bun­den sank auch die Spar­nei­gung. Wie sieht das bei den Fried­ber­gern aus? Sind sie eher spar­sam oder ge­ben sie ihr Geld lie­ber aus?

Bil­der und Tex­te: Julia Du­sold We­der noch – ich spa­re nicht um des Spa­rens wil­len, aber ich ge­be mein Geld auch nicht ein­fach so aus, son­dern nur für not­wen­di­ge und nütz­li­che Din­ge. Das heißt, ich kon­su­mie­re nur, wenn ich wirk­lich et­was be­nö­ti­ge. Im Grun­de bin ich ein­fach grund­sätz­lich shop­pin­gre­sis­tent. Und das auch völ­lig un­ab­hän­gig von der ak­tu­el­len kon­junk­tu­rel­len Si­tua­ti­on. Til­man Kotz­sch­mar, Fried­berg Ich ge­be mein Geld ten­den­zi­ell eher aus, na­tür­lich ver­hält­nis­mä­ßig und nicht sinn­los. Aber ich bin der Mei­nung, man soll­te das Le­ben jetzt ge­nie­ßen. Das Spa­ren um je­den Preis hat in der heu­ti­gen Zeit et­was an Sinn ver­lo­ren. Die Welt birgt mo­men­tan vie­le Ri­si­ken und die Zei­ten sind un­si­che­rer ge­wor­den, das spielt bei die­sem The­ma si­cher­lich ei­ne Rol­le. Sonja Haf­ner, Fried­berg Seit ich in Ren­te bin, ver­su­che ich im Hier und Jetzt zu le­ben. Das heißt, ich gön­ne mir auch ein­mal was. Wir ver­rei­sen sehr ger­ne und sind da­her im­mer zwei­mal im Jahr un­ter­wegs und ma­chen zwi­schen­durch vie­le Aus­flü­ge. Au­ßer­dem ge­he ich ger­ne mal mit mei­ner Frau oder auch mit mei­ner gan­zen Fa­mi­lie es­sen. Ich bin nicht der, der be­son­ders spar­sam lebt. Ha­rald Holz­ham­mer, Fried­berg Beim Kon­su­mie­ren bin ich all­ge­mein eher vor­sich­tig. Und zwar nicht aus pu­rer Spar­sam­keit, son­dern es ist viel­mehr ei­ne ge­ne­rel­le Le­bens­ein­stel­lung. Vie­le Men­schen über­trei­ben es heut­zu­ta­ge, gera­de wenn es um Klei­dung oder Mö­bel geht, und da­bei ent­steht so viel Müll. Das muss nicht sein und da­her kau­fe ich nur Din­ge, die ich auch wirk­lich brau­che. Ga­bi Weiß, Bo­bin­gen

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