(K)ein Durch­gang

Wie man Durch­gangs­zim­mer best­mög­lich ein­rich­tet

Friedberger Allgemeine - - Expertenservice -

Es ist oft nur ei­ne Not­lö­sung und lässt sich nicht im­mer ver­mei­den: Durch­gangs­zim­mer, al­so sol­che, die zwei an­de­re Räu­me mit­ein­an­der ver­bin­den, wer­den im­mer wie­der als Schlaf- oder Bü­ro­zim­mer ge­nutzt. Ein rich­ti­ger Rück­zugs­ort ist das für den Be­woh­ner dann al­ler­dings nicht. Den­noch gibt es ei­ni­ge Tipps, wie man ein Durch­gangs­zim­mer so ge­müt­lich wie mög­lich ein­rich­ten kann.

Ei­ne Mög­lich­keit für mehr Pri­vat­sphä­re be­steht dar­in, ei­ne zu­sätz­li­che Wand ein­zu­zie­hen. Da­durch ver­rin­gert sich zwar der Platz im Raum, doch man ist da­für un­ge­stört. Ei­ne hal­be Wand schafft ei­ne ge­müt­li­che Ni­sche für Bett oder Schreib­tisch. Ei­ne güns­ti­ge und we­ni­ger auf­wen­di­ge Al­ter­na­ti­ve ist ein Pa­ra­vent. Die­se Raum­tren­ner gibt es in zahl­rei­chen De­signs und bie­ten zu­min­dest ein we­nig Raum für sich.

Ein Durch­gangs­zim­mer lässt sich nur re­la­tiv schwer in ei­nen ge­müt­li­chen Rück­zugs­ort ver­wan­deln. Und gera­de des­halb soll­te man sich dort genau so ein­rich­ten, wie man es möch­te. Ob Ku­schel­tep­pich, ei­ne rus­ti­ka­le Vi­tri­ne oder knall­pin­ke Wän­de – er­laubt ist, was ge­fällt. Die Ein­rich­tung als Sicht­schutz nut­zen – das klappt be­son­ders mit gro­ßen Mö­bel­stü­cken gut. Ge­eig­net sind bei­spiels­wei­se So­fas, Fern­seh­schrän­ke oder Re­ga­le. Da­bei schlägt man zwei Flie­gen mit ei­ner Klap­pe und nutzt den vor­han­de­nen Platz op­ti­mal aus.

Egal, wer sich wie in ei­nem Durch­gangs­zim­mer ein­rich­tet: Er oder sie hat selbst­ver­ständ­lich ein Recht auf Pri­vat­sphä­re. Des­halb soll­ten al­le an­de­ren Haus­be­woh­ner stets an­klop­fen oder sich an­der­wei­tig be­merk­bar ma­chen, wenn sie durch das Zim­mer ge­hen müs­sen.

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