Op­po­si­ti­ons­füh­rer Odin­ga wirft Re­gie­rung Be­trug vor Gy­si be­klagt Ver­schwin­den der Frei­kör­per­kul­tur

Friedberger Allgemeine - - Politik -

Nach der Prä­si­dent­schafts­wahl in Ke­nia hat Op­po­si­ti­ons­kan­di­dat Rai­la Odin­ga sei­nem Kon­kur­ren­ten Uhu­ru Ke­nyat­ta Wahl­be­trug vor­ge­wor­fen. Die Da­ten­bank der Wahl­kom­mis­si­on sei ge­hackt wor­den, be­haup­te­te der 72-Jäh­ri­ge. Of­fi­zi­el­le Er­geb­nis­se wer­den in den kom­men­den Ta­gen er­war­tet. Nach vor­läu­fi­gen Teil­er­geb­nis­sen lag der Amts­in­ha­ber Ke­nyat­ta mit 54,4 Pro­zent der Stim­men vor­ne. Odin­ga er­hielt dem­nach bis­lang 44,8 Pro­zent der rund 14,5 Mil­lio­nen aus­ge­zähl­ten Stim­men. Die Span­nun­gen wach­sen wei­ter: Bei Pro­tes­ten ge­gen das Er­geb­nis der Wah­len in Ke­nia hat die Po­li­zei am Mitt­woch zwei De­mons­tran­ten er­schos­sen. Lin­ken-Po­li­ti­ker Gre­gor Gy­si, 69, be­dau­ert, dass die Frei­kör­per­kul­tur schritt­wei­se aus Ost­deutsch­land ver­schwin­de. „In man­chen Punk­ten war die DDR prü­der und in an­de­ren war sie wei­ter“, sag­te er dem

Play­boy. Die Hin­ter­grün­de ha­be ihm ein Se­xu­al­wis­sen­schaft­ler er­läu­tert. Ei­ner der Grün­de sei, „dass die West­män­ner teil­wei­se mit ei­nem por­no­gra­fi­schen Blick kä­men“. Au­ßer­dem woll­ten sich Frau­en „beim FKK ja nicht vor­füh­ren“. Auch dräng­ten Ho­tel­in­ves­to­ren dar­auf, dass „die Nack­ten ver­schwin­den“. Das fin­det Gy­si scha­de, „denn die Frei­kör­per­kul­tur hat­te Ni­veau“, sie sei nicht wirk­lich ero­tisch. „So ein Bi­ki­ni kann viel ero­ti­scher als FKK sein.“

Rai­la Odin­ga

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