Un­sin­ni­ge Re­ge­lung am Haupt­bahn­hof

Friedberger Allgemeine - - Augsburg - HIER SCHREI­BEN SIE IH­RE MEI­NUNG

Zum Ar­ti­kel „Mehr Platz für Fahr­rad­fah rer am He­lio Cen­ter“vom 9. Au­gust: Wer im­mer die gu­te Nach­richt ver­mel­den woll­te, dass Rad­lern und Fuß­gän­gern mehr Platz vor dem He­lio-Cen­ter ein­ge­räumt wird und gar Pro­tes­te von Rad­fah­ren da­für ver­ant­wort­lich sieht, hat die un­ge­bän­dig­te Krea­ti­vi­tät der städ­ti­schen Stra­ßen­ver­kehrs­be­hör­de maß­los un­ter­schätzt.

Denn was von der Rie­ge­le-Kreu­zung kom­mend, mit ex­tra auf der Fahr­bahn auf­ge­pin­sel­tem Rad­lerSi­g­net, noch für ei­ne Fahr­rad­spur ge­hal­ten wer­den muss, wird in der Ge­gen­rich­tung am Bahn­hofs­platz als Fuß­weg mit Mit­be­nüt­zungs­mög­lich­keit für Rad­fah­rer aus­ge­wie­sen. Da­mit wird ex­akt der glei­che Un­fug wie­der­holt, der schon vor zwei Mo­na­ten für Fas­sungs­lo­sig­keit sorg­te, weil auf den oh­ne­hin schma­len Weg auch noch Rad­ler im Ge­gen­ver­kehr ge­schickt wer­den. Muss da noch be­tont wer­den, dass mit­ten auf dem so­ge­nann­ten Fuß­weg ein Am­pel­mast Durch­kom­men na­he­zu un­mög­lich macht? Oder, dass nach Nor­den für Rad­ler kei­ner­lei Re­ge­lungs­be­darf be­steht, da der Rad­weg auf der Ost­sei­te der Vik­to­ria­stra­ße oh­ne Ein­schrän­kung zur Ver­fü­gung steht?

Si­cher konn­te auch kei­ner der Ver­ant­wort­li­chen da­mit rech­nen, dass der Weg zum Post­tun­nel und den Bahn­stei­gen so­wie vom Post­tun­nel zu den Ta­xis am Bahn­hofs­platz die ein­zi­ge Stre­cke oh­ne Trep­pen für al­le mo­bi­li­täts­ein­ge­schränk­ten Mit­bür­ger dar­stellt. Diet­mar Eg­ger, Augs­burg

Markt Auf­se­her kommt sei­nen Pflich­ten nach

Zum Stadt­markt Auf­se­her und dem Le ser­brief von Erich Dün­ne: Ich wun­de­re mich, dass sie ein­fach ei­ne ne­ga­ti­ve Kri­tik an ei­nem Men­schen zu­las­sen, dem sie vor­her ei­ne hal­be Sei­te ge­wid­met ha­ben. Ich bin, ge­nau wie Herr Dün­ne, mehr­mals die Wo­che auf dem Markt. Zu den un­ter­schied­lichs­ten Zei­ten.

Da der Markt an fünf Ta­gen von 7 bis 18 Uhr of­fen hat und am Sams­tag von 7 bis 14 Uhr, kom­me ich auf ei­ne Öff­nungs­zeit von 62 Sun­den. Da ich nicht glau­be, dass die Stadt ih­re Mit­ar­bei­ter mehr als 40 St­un­den ar­bei­ten lässt, kann er schon mal nicht im­mer da sein. Au­ßer­dem ha­be ich ihn schon sehr oft bei all den Tä­tig­kei­ten er­lebt, die Herr Dün­ne ver­misst.

Er weißt im­mer sehr freund­lich, aber be­stimmt, Rad­fah­rer, Hun­de­be­sit­zer und Be­schi­cker auf ih­re Pflich­ten, be­zie­hungs­wei­se Rech­te hin. Da der Stadt­markt sehr groß ist, kann er, lo­gi­scher­wei­se, nicht über­all sein. Er kommt sei­ner Pflicht als Markt­auf­sicht, nach mei­ner Er­fah­rung voll um­fäng­lich und im­mer freund­lich und gut ge­launt nach. Uschi Zan­der, Augs­burg

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