Es ging um Kla­ge­frist ge­gen das Land­rats­amt

Friedberger Allgemeine - - Kissing | Egling -

In un­se­rem Kom­men­tar zur De­bat­te um den Be­bau­ungs­plan „Rings um die Zug­spitz­stra­ße“hieß es, der Bai­er­ber­ger Orts­spre­cher ha­be in der De­bat­te den Vo­gel ab­ge­schos­sen mit der Idee, ge­gen die ei­ge­ne Ent­schei­dung von da­mals vor Ge­richt zu kla­gen. Da­durch ist bei et­li­chen Le­sern fälsch­li­cher­wei­se der Ein­druck ent­stan­den, der Orts­spre­cher ha­be vor­ge­schla­gen, die ei­ge­ne Ge­mein­de zu ver­kla­gen. Tat­säch­lich lau­te­te sei­ne Fra­ge an den an­we­sen­den Rechts­an­walt, wie lan­ge es im Nach­hin­ein noch mög­lich ist, ge­gen ei­ne Bau­ge­neh­mi­gung des Land­rats­am­tes zu kla­gen. Die­se Fra­ge be­zog sich auf die Ge­neh­mi­gung für das um­strit­te­ne Mehr­fa­mi­li­en­haus in der Zug­spitz­stra­ße, dem der da­ma­li­ge Me­rin­ger Ge­mein­de­rat vor­ab be­reits das ge­meind­li­che Ein­ver­neh­men er­teilt hat­te. Wie der an­we­sen­de Rechts­an­walt er­läu­ter­te, gilt das als Zu­stim­mung und schließt ei­ne spä­te­re Kla­ge aus.

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