Ab 26 Grad muss der Chef für Son­nen­schutz sor­gen

Friedberger Allgemeine - - Wirtschaftsraum Augsburg -

Hit­ze­frei wie in der Schu­le gibt es für Ar­beit­neh­mer nicht. Auch bei ho­hen Tem­pe­ra­tu­ren be­steht ei­ne Ar­beits­pflicht. Dar­auf weißt die Augs­bur­ger IHK-Rechts­ex­per­tin Ani­ta Christl hin. Die Ar­beits­stät­ten-Richt­li­nie ge­be zwar vor, dass der Ar­beit­ge­ber bei Tem­pe­ra­tu­ren über 26 Grad für aus­rei­chend Schutz vor di­rek­ter Son­nen­ein­strah­lung sor­gen müs­se, ein An­spruch auf Hit­ze­frei sei in dem Rechts­text je­doch nicht vor­ge­schrie­ben. Christl rät, bei ho­hen Tem­pe­ra­tu­ren auf in­di­vi­du­el­le Lö­sun­gen wie ei­ne ge­lo­cker­te Klei­der­ord­nung zu set­zen oder Gleit­zeit zu er­mög­li­chen.

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