Ex­pe­ri­men­te

Friedberger Allgemeine - - Bayern Wählt -

Kei­ne Zeit für

Mir geht es bei die­ser Wahl vor al­lem um Sta­bi­li­tät. Bay­ern ist in na­he­zu al­len Be­lan­gen (Wirt­schaft, Wohl­stand, Si­cher­heit) Spit­zen­rei­ter im Ver­gleich zu den üb­ri­gen Bun­des­län­dern. Und das soll so blei­ben. Und das ver­dan­ken wir zum gro­ßen Teil der „Baye­ri­schen. Staats­par­tei“. Es ist jetzt nicht die Zeit für Ex­pe­ri­men­te der Wäh­ler, denn schnell ist die­ser Spit­zen­platz ver­spielt. Si­cher­lich läuft auch in Bay­ern nicht al­les op­ti­mal, aber ins­ge­samt kön­nen wir mit un­se­ren Le­bens­ver­hält­nis­sen zu­frie­den sein. Wich­tig wä­re in die­sem Zu­sam­men­hang die Ver­bes­se­rung der all­ge­mei­nen Si­cher­heits­la­ge, denn auch Frau­en so­wie al­le an­de­ren Bür­ger soll­ten auch abends und nachts un­ge­fähr­det aus­ge­hen oder spa­zie­ren ge­hen kön­nen.

Günz­burg

Wer­te der De­mo­kra­tie

Es ist von größ­ter Be­deu­tung, dass die Men­schen sich wie­der die Wer­te der De­mo­kra­tie be­wusst wer­den. Wenn die­se li­be­ra­le und men­schen­ach­ten­de Re­gie­rungs­form suk­zes­si­ve aus der Hand ge­ge­ben wird, dann ist die Ge­fahr für das Über­tre­ten der ro­ten Li­nie im­mer „nor­ma­ler und ak­zep­ta­bler“. Wel­che un­se­li­gen Fol­gen sich dar­aus er­ge­ben, kön­nen wir der­zeit in Form von Men­schen­hass, An­ti­se­mi­tis­mus, Frem­den­feind­lich­keit und Ras­sis­mus fest­stel­len.

Do­nau­wörth

Zeit für ei­nen Wan­del

Die Wahl: Zeit­punkt ei­nes längst fäl­li­gen Wan­dels! Ei­ner­seits: Kei­ne ab­so­lu­te Mehr­heit mehr für die CSU; die Par­tei schmerz­haft er­fah­ren las­sen, dass in ei­ner funk­tio­nie­ren­den, auf Zu­sam­men­halt be­dach­ten Uni­on ar­ro­gan­te Selbst­ge­fäl­lig­keit und Dau­er­zwist kei­nen Platz ha­ben. An­de­rer­seits: Wunsch nach auf­bau­en­den Er­folgs­er­leb­nis­sen für die in­te­gren Op­po­si­ti­ons­par­tei­en, was krea­tiv, stark und frei für ei­nen nö­ti­gen Wan­del macht. Ziel: Bei mehr De­mo­kra­tie för­der­li­chem Gleich­ge­wicht ein im bes­ten Sin­ne frei­er Frei­staat! Hans Ger­big, Gerst­ho­fen

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.