Tipps rund ums Wan­dern

Göttinger Tageblatt - - THEMA DES TAGES -

High Heels oder San­da­len sind si­cher­lich schick, aber zum Wan­dern de­fi­ni­tiv un­ge­eig­net. Um ei­nen si­che­ren Tritt zu ha­ben, ist fes­tes, be­reits ein­ge­lau­fe­nes Schuh­werk un­er­läss­lich.

Da sich das Wet­ter schnell än­dern kann – nicht nur in den Ber­gen – soll­te man den „Zwie­bel-look“be­vor­zu­gen. Meh­re­re Schich­ten sind zweck­mä­ßig, da sie bei Be­darf ab­ge­legt wer­den kön­nen. Auf je­den Fall ins Ge­päck ge­hört ei­ne Re­gen­ja­cke.

Ein ex­trem wich­ti­ges Uten­sil im Ruck­sack ist ein voll ge­la­de­nes Han­dy. Auch ein Ers­te-hil­fe-set mit Ver­bands­päck­chen mit elas­ti­scher Bin­de, Pin­zet­te, Wund­des­in­fek­ti­ons­mit­tel und per­sön­li­chen Me­di­ka­men­ten zählt zur Aus­rüs­tung. Nicht feh­len soll­ten auch ei­ne Stirn­lam­pe, ein Ta­schen­mes­ser so­wie ei­ne Ret­tungs­de­cke. Ein vol­ler Bauch stu­diert nicht gern, heißt es im Volks­mund – und er wan­dert auch nicht gern. Vor dem Start soll­te man ein leich­tes Früh­stück zu sich neh­men mit Müs­li, Obst und Jo­ghurt. Auch Voll­korn­bro­te mit Ho­nig oder Auf­schnitt eig­nen sich gut. Wäh­rend der Wan­de­rung ist fett­rei­ches Es­sen zu mei­den. Als klei­ne Zwi­schen­mahl­zeit eig­nen sich Müs­li­rie­gel, Nüs­se, Obst oder Brot. Im­mer noch un­ter­schätzt wird das The­ma trin­ken. Bei ei­ner Ta­ges­wan­de­rung müs­sen Er­wach­se­ne min­des­tens zwei Li­ter Flüs­sig­keit zu sich neh­men. Bei Kin­dern sieht es noch an­ders aus, denn sie trin­ken so­gar ein­ein­halb­bis zwei­mal so viel. Bes­tens ge­eig­net sind Was­ser, Ap­fel­schor­le, Kräu­ter- oder Früch­te­tee. Ei­ne No­tra­ti­on (ei­nen Li­ter Was­ser pro Per­son) soll­te man im­mer da­bei­ha­ben. Sind Kin­der mit da­bei, dann muss ent­spre­chend Rück­sicht ge­nom­men wer­den. Dies hängt im Ein­zel­fall von Mo­ti­va­ti­on und Kon­di­ti­on ab. Völ­lig fehl am Platz sind ehr­gei­zi­ge Etap­pen­zie­le, Kin­der brau­chen Ab­wechs­lung, um Spaß am Wan­dern zu ha­ben. Das Tem­po be­stimmt im­mer der lang­sams­te Teil­neh­mer. Aus­rei­chend Pau­sen müs­sen ein­ge­plant wer­den. Dar­über hin­aus soll­te die Tour so ge­plant wer­den, dass sich Kin­der auch ab­seits des We­ges be­we­gen kön­nen.

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Ur­lau­ber ge­nie­ßen in den nie­der­säch­si­schen Herbst­fe­ri­en das schö­ne Wet­ter im Harz.

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Ga­b­rie­le Hug

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