Raub­über­fall war wohl nur vor­ge­täuscht

Die Fah­rer ei­nes Wert­trans­por­ters woll­ten an­geb­lich ei­nen Dieb­stahl ver­tu­schen.

Geislinger Zeitung - - Blick In Die Welt -

Am Mon­tag be­ginnt am Land­ge­richt Ulm der Pro­zess ge­gen fünf Män­ner zwi­schen 31 und 40 Jah­ren, die im Ja­nu­ar ei­nen Raub­über­fall auf ei­nen Wert­trans­port vor­ge­täuscht ha­ben sol­len. Die Staats­an­walt­schaft wirft den bei­den Wert­trans­port­fah­rern und den üb­ri­gen An­ge­klag­ten vor, den Über­fall auf dem Park­platz der A 8 beim Dra­cken­stei­ner Hang fin­giert zu ha­ben, um die Fracht – 728 Lu­xus­uh­ren und drei Schmuck­stü­cke im Ge­samt­wert von über drei Mil­lio­nen Eu­ro – selbst zu ent­wen­den und an­schlie­ßend wei­ter­zu­ver­kau­fen. Die Fah­rer hät­ten die Fracht auf dem Park­platz mit zwei Mit­tä­tern um­ge­la­den und sich dann von ih­nen mit Ka­bel­bin­dern fes­seln und im Trans­por­ter ein­schlie­ßen las­sen. Da­nach sei­en die an­geb­li­chen Räu­ber mit der Wa­re nach Ber­lin ge­fah­ren, wo sie ein wei­te­rer An­ge­klag­ter ver­kau­fen soll­te. Der Po­li­zei hät­ten die Fah­rer je­doch be­rich­tet, sie sei­en über­fal­len und mit ei­ner Schuss­waf­fe da­zu ge­zwun­gen wor­den, den Trans­por­ter zu öff­nen. Pro­zess­auf­takt ist am Mon­tag, 18. Sep­tem­ber, um 8.30 Uhr im Saal 126 des Ul­mer Land­ge­richts. Ins­ge­samt sind sie­ben Ver­hand­lungs­ta­ge an­ge­setzt.

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