„Re­ge­lung ist aus­rei­chend“

Ein mus­li­mi­scher Fei­er­tag ist nicht nö­tig, sa­gen Kir­chen­ver­tre­ter.

Geislinger Zeitung - - Blick In Die Welt - Kat

Raum Geis­lin­gen.

Ein Be­kennt­nis zu den christ­li­chen Fei­er­ta­gen und zugleich ein Plä­doy­er für Of­fen­heit und Re­spekt ge­gen­über an­de­ren Re­li­gio­nen: Das sa­gen Ver­tre­ter christ­li­cher Kir­chen­ge­mein­den aus dem Raum Geis­lin­gen zu der von Bun­des­in­nen­mi­nis­ter de Mai­ziè­re an­ge­sto­ße­nen Dis­kus­si­on um ei­nen mus­li­mi­schen Fei­er­tag. Mar­tin Ehr­ler, der De­kan des evan­ge­li­schen De­ka­nats Geis­lin­gen, sein Amts­kol­le­ge Mar­tin El­säs­ser, vom ka­tho­li­schen De­ka­nat Göp­pin­gen-Geis­lin­gen, und Tho­mas Seitz, Pas­tor des Lie­ben­zel­ler Ge­mein­schafts­ver­bands, hal­ten die bis­he­ri­ge Re­ge­lung für aus­rei­chend, nach der Mus­li­me in Ba­den-Würt­tem­berg sich an ih­ren wich­tigs­ten re­li­giö­sen Fei­er­ta­gen von Ar­beit und Un­ter­richt frei­stel­len las­sen kön­nen. „Nach­dem sich zir­ka 60 Pro­zent der in Deutsch­land le­ben­den Men­schen zu ei­ner christ­li­chen Kir­che be­ken­nen, hal­te ich ein Fest­hal­ten der christ­li­chen Fei­er­ta­ge für ge­bo­ten“, er­gänzt Ehr­ler und ver­weist auf die Glau­benstra­di­ti­on in Deutsch­land. Ge­he es um ein gu­tes Mit­ein­an­der in der Ge­sell­schaft, so El­säs­ser, dann sei es wich­ti­ger, be­ste­hen­de Mög­lich­kei­ten zur Be­geg­nung wie den „Tag der of­fe­nen Mo­schee“stär­ker wahr­zu­neh­men, als ei­nen Fei­er­tag ein­zu­füh­ren.

Ver­tre­ter mus­li­mi­scher Grup­pen wa­ren für ei­nen Kom­men­tar nicht er­reich­bar.

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