Ro­ger Wa­ters: Kämp­fer

25 Jah­re nach , Amu­sed To De­ath‘ legt das ehe­ma­li­ge Mas­ter­mind von Pink Floyd end­lich ein neu­es Al­bum vor – und ver­schafft sei­nem Un­mut über die ab­sur­de po­li­ti­sche Si­tua­ti­on in den USA Luft. Sein Come­back , Is This The Li­fe We Re­al­ly Want?‘ ist ei­ne ge­zie

Gitarre & Bass - - Inhalt - IN­TER­VIEW: MAR­CEL AN­DERS FO­TOS: _ SONY MU­SIC

„Trump ist ein Vol­l­idi­ot, der kei­ne Ah­nung von Po­li­tik hat. Er tritt von ei­nem Fett­näpf­chen ins an­de­re, und es ist nur ei­ne Fra­ge der Zeit, bis er fürch­ter­li­chen Scha­den an­rich­tet“, echauf­fiert sich Wa­ters in sei­ner Wahl­hei­mat, wo er ein ge­räu­mi­ges Mul­ti­mil­lio­nen-dol­lar-apart­ment in Mid­town New York be­wohnt. „Auch von Wirt­schaft scheint er nicht viel zu ver­ste­hen. Wer heu­te noch auf Koh­le, Öl und Atom­kraft setzt, ist ein ver­damm­ter Di­no­sau­ri­er, der in der mo­der­nen Welt nichts ver­lo­ren hat.“Kla­re Wor­te, mit de­nen der Exil-bri­te „den Wi­der­stand“ge­gen die ak­tu­el­le Us-ad­mi­nis­tra­ti­on an­führt, wie er es mit zy­ni­schem Grin­sen for­mu­liert. Eben im Sti­le ei­nes Rock- Re­bel­len, der sich als letz­tes Boll­werk ge­gen den Im­pe­ra­tor der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Gier, Hass und Aus­län­der­feind­lich­keit ver­steht – und sich schnell in Ra­ge re­det. Da­bei ten­diert er nach wie vor zu trie­fen­dem Zy­nis­mus, ist sei­nen Ge­sprächs­part­nern ge­gen­über aber gleich­zei­tig nicht mehr so ab­wei­send und re­ser­viert wie frü­her. Er schüt­telt ih­nen so­gar wohl­wol­lend die Hand, gibt sich be­tont red­se­lig und lacht ge­le­gent­lich laut los. Meis­tens über sei­ne ei­ge­nen Kom­men­ta­re, die aber tat­säch­lich ko­misch sind. Zu­dem wirkt er mit sei­nem vol­len grau­en Haar und dem wei­ßen Drei­ta­ge­bart zu Je­ans und Hemd fast hip – wie ein coo­ler Rock-dad­dy, der im Ge­gen­satz zu sei­nen ehe­ma­li­gen Mit­strei­tern durch­aus et­was Ju­gend­li­ches bzw. Drah­ti­ges hat. Tat­säch­lich kommt er ge­ra­de aus dem Fit­nessStu­dio, ko­ket­tiert da­mit, dass ihm al­les weh­tue, aber er zu­min­dest noch den­ken und re­den kön­ne. Und wie.

Ro­ger, was hat dich ver­an­lasst, nach 25 Jah­ren ein neu­es Stu­dio-al­bum auf­zu­neh­men? Oder an­ders ge­fragt: War­um hat das so lan­ge ge­dau­ert? Ganz ehr­lich: Ich ha­be kei­ne Ah­nung, wie die­se Zeit ver­ge­hen konn­te – oh­ne, dass ich das groß mit­be­kom­men ha­be. Ich weiß nur, dass ich ,Amu­sed By De­ath‘ ge­macht ha­be – und das war toll. Aber dann ent­schied ich mich, ei­ne Oper zu schrei­ben und wie­der li­ve auf­zu­tre­ten. Ich mei­ne, al­lein ,The Wall‘ auf die Büh­ne zu brin­gen, hat ewig ge­dau­ert. Und zum En­de der Tour ha­be ich dann ei­nen Song na­mens ,De­ja Vu‘ ge­schrie­ben, der auf dem neu­en Al­bum ist. Zu­erst hieß er ,If I Had Be­en God‘, was mir aber ein biss­chen an­ma­ßend und ar­ro­gant er­schien. Je­den­falls führ­te eins zum an­de­ren, und ich schrieb ein lan­ges und ir­gend­wie quä­len­des Ra­dio-hör­spiel über ei­nen al­ten Iren, der mit sei­nem En­kel ei­ne phan­tas­ti­sche Rei­se um die Welt un­ter­nimmt, um die Ant­wort auf ei­ne fun­da­men­ta­le Fra­ge zu fin­den. Näm­lich: War­um wer­den über­all Kin­der ge­tö­tet? Was be­zeich­nend für die heu­ti­ge Welt ist. Al­so ha­be ich ein sehr lan­ges De­mo von et­was an­ge­fer­tigt, von dem ich dach­te, dass dar­aus so et­was wie ein Rock‘n’-roll-al­bum wer­den könn­te – und ha­be Ni­gel God­rich ge­trof­fen. Er hat den Sound für den Film über die The-wall-tour ge­mixt, den ich mit Se­an Evans ge­dreht ha­be. Er hör­te sich mein De­mo an und mein­te: „Das ist sehr gut.“Wo­für ich mich be­dank­te. Aber dann füg­te er hin­zu: „Das ist doch kein Al­bum, oder? Das ist eher ein Hör­spiel.“Und ich: „Schon, aber lie­ße sich dar­aus ein Al­bum ma­chen?“Und er: „Ich wüss­te nicht, war­um das nicht funk­tio­nie­ren soll­te.“Al­so ei­nig­ten wir uns dar­auf, es mit­ein­an­der zu pro­bie­ren. Nur: Als wir im Stu­dio sa­ßen, nahm er sich das De­mo vor und mein­te: „Die­ses Stück und die­ses Stück sind Klas­se – den Rest ver­ges­sen wir ein­fach.“Ich war so vor den Kopf ge­sto­ßen, dass ich nicht ant­wor­ten konn­te. Was wahr­schein­lich auch gut war, denn wir ha­ben wei­ter­ge­macht und es auch ab­ge- schlos­sen. Und zwar so, dass es mir sehr ge­fällt. Bis­lang hast du all dei­ne So­lo-al­ben selbst pro­du­ziert, was dir im­mer sehr wich­tig schien. War­um hast du dies­mal dar­auf ver­zich­tet? Na ja, es ist nicht so, als hät­te ich das zu­ge­las­sen, son­dern er hat es ein­fach ge­tan. Und da­ge­gen hast du dich nicht ge­wehrt? Aus ei­nem ein­zi­gen Grund: Schon bei un­se­rem al­ler­ers­ten Stu­dio-ter­min war klar, dass er ge­naue Vor­stel­lun­gen von dem hat­te, was er woll­te. Und er hat mir auf ei­ne ganz ru­hi­ge, sach­li­che und be­stimm­te Art klar ge­macht, dass ich mich da nicht ein­mi­schen soll­te. (lacht) Was al­lein des­halb toll war, weil ich das so noch nie er­lebt ha­be. Und ich bin auch nicht son­der­lich gut dar­in, das zu ak­zep­tie­ren. Trotz­dem ha­be ich mit­ge­spielt. Und er hat ein bril­lan­tes Al­bum ge­macht. Im Ernst: Ich muss Ni­gel ein Rie­sen­kom­pli­ment ma­chen. Ich bin wahn­sin­nig froh, dass ich mich dar­auf ein­ge­las­sen ha­be. Es war ei­ne wich­ti­ge Er­fah­rung und auch Teil ei­nes Rei­fe­pro­zes­ses, da ein­fach mal

die Klap­pe zu hal­ten und nicht gleich auf­zu­brau­sen, son­dern sei­ne Hil­fe zu ak­zep­tie­ren. Das war für mich das Al­ler­schwie­rigs­te. Al­so ei­ne ech­te Ge­dulds­pro­be ... Sich da zu­rück­zu­hal­ten, war echt schwie­rig. Ein In­diz da­für, dass du viel­leicht et­was zu lan­ge Ka­pi­tän dei­nes ei­ge­nen Schif­fes warst? Ich war im­mer der Ka­pi­tän. (lacht) Ich ha­be nie Wi­der­wor­te ge­dul­det – und jetzt das Kom­man­do ab­zu­ge­ben, war ver­dammt hart. Wie­viel hat er an den Songs ver­än­dert? Ei­ne gan­ze Men­ge. Und ei­ni­ges war ei­ne Ver­bes­se­rung, an­de­res nicht. Aber Tat­sa­che ist: Das Al­bum ist 54 Mi­nu­ten lang. In mei­ner ur­sprüng­li­chen De­mo-ver­si­on wa­ren es so­gar 84 Mi­nu­ten, was ein rie­si­ger Feh­ler ge­we­sen wä­re. Denn da be­stand de­fi­ni­tiv die Not­wen­dig­keit ei­nes ra­di­ka­len Edi­tie­rens. Das ein­zi­ge, was mich är­gert und was ich sehr be­dau­re, ist, dass er ,De­ja Vu‘ ge­kürzt hat. Näm­lich die kom­plet­te letz­te Stro­phe, die jetzt nicht auf dem Al­bum ist. Und die ich mög­lichst bald als neu­en, zwei­ten Teil ver­öf­fent­li­chen möch­te. Al­so hat Ni­gel dich durch­aus ge­for­dert – wenn auch auf ei­ne po­si­ti­ve Wei­se? Oh ja, um das Al­bum zu be­en­den, muss­te ich ei­ne Men­ge mehr Ma­te­ri­al schrei­ben – und zwar meis­tens mit ihm zu­sam­men. Da­bei ist ei­ne Rei­se ent­stan­den. Ei­ne Rei­se zur tran­szen­den­ta­len Na­tur der Lie­be und wie sie uns aus un­se­rem ge­gen­wär­ti­gen Di­lem­ma in ei­ne Welt ent­füh­ren kann, in der wir al­le ein biss­chen lie­ber le­ben wür­den. Dar­um geht es. Was ist mit der mo­der­nen Tech­nik? Macht sie das Auf­neh­men leich­ter oder kom­pli­zier­ter? Im Grun­de hat sich da nicht viel ge­tan. Die Sa­che ist eher die: Bis En­de der 80er ließ sich noch Geld mit Al­ben ver­die­nen. Was be­deu­te­te, dass Pri­vat­leu­te, Un­ter­neh­mer und Plat­ten­fir­men rie­si­ge, ex­trem teu­re und sehr aus­ge­klü­gel­te Stu­di­os ge­baut ha­ben. Aber dann pas­sier­te Fol­gen­des: Zum ei­nen hat App­le Lo­gic ein­ge­führt und ir­gend­wer hat Pro­tools er­fun­den – und schon lie­ßen sich kom­plet­te Al­ben mit ei­nem Lap­top im Schlaf­zim­mer auf­neh­men. Als wä­re das nicht schlimm ge­nug, tauch­ten dann noch Spo­ti­fy, Pan­do­ra oder wie sie al­le hei­ßen auf und über­leg­ten sich ei­nen raf­fi­nier­ten Plan, wie sie sämt­li­che Al­ben der Welt klau­en und qua­si um­sonst an Leu­te wei­ter­ge­ben kön­nen. Be­zahlt wer­den sie von Volks­wa­gen, die gleich­zei­tig ver­su­chen, ih­re ma­ni­pu­lier­ten Au­tos zu ver­scher­beln. Der Mu­si­ker an sich, der Kom­po­nist ei­nes Stü­ckes, er­hält kei­ne Kom­pen­sa­ti­on für sein Werk. Was be­deu­tet, dass all die Stu­di­os auf die­ser Welt leer ste­hen, weil nie­mand mehr dar­an in­ter­es­siert ist, rie­si­ge Sum­men für die Nut­zung, ge­schwei­ge denn die War­tung und das ent­spre­chen­de Per­so­nal, al­so die Tech­ni­ker, zu zah­len. Da­ge­gen hat sich die Tech­nik an sich kaum ver­än­dert. Nur: Wenn Spo­ti­fy und Co. dein Werk ge­stoh­len ha­ben, zer­stö­ren sie es mit bil­li­gen Kom­pres­so­ren, die da­für sor­gen, dass es un­hör­bar wird. Aber hey, das ist die Welt, in der wir le­ben – so trau­rig das ist. Hast du trotz­dem noch ein wei­te­res Al­bum in dir? Un­be­dingt! Und das wird be­stimmt nicht noch ein­mal 25 Jah­re dau­ern – selbst wenn das neue ähn­lich schlecht lau­fen soll­te, wie sei­ne Vor­gän­ger. Jetzt klingst du sehr ver­bit­tert und zy­nisch... Schon, und wahr­schein­lich schim­mert das auch in mei­ner Mu­sik durch. Aber zum Glück kön­nen die Leu­te heu­te wie­der Vi­nyl kau­fen. Al­so wenn sie denn wirk­lich wis­sen wol­len, was ich da tue. Und das fin­de ich toll. Denn ei­gent­lich ist die Idee, dass man mit Mu­sik über­haupt et­was ver­die­nen kann, völ­lig ver­al­tet. Heu­te macht man Al­ben aus rei­ner Lie­be – wäh­rend man gleich­zei­tig hofft, dass man viel­leicht ein biss­chen was durch Kon­zert­ti­ckets ver­dient. Wes­halb ich ech­tes Mit­ge­fühl mit all den jun­gen Mu­si­kern ha­be, die ge­ra­de erst an­fan­gen. Denn es ist schwer, sich in die­ses Ge­schäft hin­ein­zu­fin­den, ge­schwei­ge denn dar­in zu über­le­ben. Es war mal so, dass Bands Mu­sik ge­macht ha­ben, die man ein­fach im Han­del kau­fen konn­te. Al­so im Grun­de wie Kar­tof­feln. Man ging in den Ge­mü­se­la­den und kauf­te Kar­tof­feln – dann ist man in ei­nen Plat­ten­la­den und hat sich ei­ne Sing­le oder ei­ne LP ge­kauft. Die konn­te man auch vor­her in al­ler Ru­he hö­ren. Und wenn sie ei­nem ge­fiel, hat man sie mit nach Hau­se ge­nom­men, wo­durch al­le be­zahlt wur­den: Der­je­ni­ge, der sie auf­ge­nom­men hat, die Plat­ten­fir­ma, der Händ­ler – al­le wa­ren glück­lich und zu­frie­den. Und das ist nicht mehr der Fall. Von da­her stel­le ich mir die Fra­ge, wie lan­ge all die­se Mu­si­ker durch­hal­ten wer­den. Denn egal, wie gut oder schlecht die Mu­sik frü­her war – jetzt er­zie­len sie viel ge­rin­ge­re Ein­nah­men und es geht mehr um Mar­ke­ting, um so­zia­le Me­di­en und wie man et­was so ver­mit­telt, dass es über­haupt noch wahr­ge­nom­men wird. In­so­fern dreht sich al­les um Zah­len und dar­um, den kleins­ten ge­mein­sa­men Nen­ner in Sa­chen Ge­schmack an­zu­spre­chen.

Was gleich­zei­tig da­zu führt, dass das meis­te, was ge­streamt wird, ein­fach fürch­ter­lich klingt. Ich nen­ne jetzt kei­ne Na­men, aber ich ha­be neu­lich et­was ge­hört, das 1,2 Mil­li­ar­den Mal ge­streamt wur­de – ein Stück, in dem es um Ju­we­len ging, das aber völ­lig nichts­sa­gend war. Es hat­te kei­ner­lei In­halt oder Wert. Wür­de denn ein Al­bum wie Pink Floyds ,Dark Si­de Of The Moon‘ heu­te noch Ver­kaufs­zah­len er­rei­chen, wie in den 70ern und 80ern oder wä­re es schlicht­weg zu an­spruchs­voll? Gu­te Fra­ge – ich fürch­te, es wä­re heu­te ein ziem­li­cher La­den­hü­ter, weil sich kaum je­mand die Zeit neh­men wür­de, um es in Ru­he zu hö­ren. Denn das ver­langt das Al­bum. Aber da­mals fan­den es die Leu­te span­nend und in­ter­es­sant, sich 40 Mi­nu­ten Mu­sik am Stück an­zu­hö­ren, die ei­nen An­fang und ein En­de hat, auf die man sich kon­zen­trie­ren konn­te und die vor al­lem ei­ne Be­deu­tung hat­te. Wenn man sich so an­hört, was heu­te als Stream ver­kauft wird, kann man nur noch die Hän­de überm Kopf zu­sam­men­schla­gen ... Es ist ein Trau­er­spiel. Und ich wünsch­te, da wä­re ein biss­chen mehr Raum und ein biss­chen mehr Mu­sik­be­ses- sen­heit. Eben da­mit der nächs­te Neil Young, der nächs­te John Pri­ne oder John Len­non die Chan­ce er­hält, uns mit sei­nem Herz­schmerz zu be­glü­cken. Eben da­mit wir noch ein biss­chen mehr über Lie­be ler­nen, wie­der be­wuss­ter Mu­sik hö­ren und mehr Ver­ständ­nis für un­se­re Um­ge­bung ent­wi­ckeln. Das sind sehr heh­re, an­spruchs­vol­le Idea­le ... Durch­aus. Aber man darf nicht ver­ges­sen: Als wir mit Pink Floyd un­ser al­ler­ers­tes Al­bum auf­ge­nom­men ha­ben, ,The Pi­per At The Ga­tes Of Dawn‘, da wa­ren wir im Stu­dio 3 von Ab­bey Road – und die Beat­les wa­ren in Stu­dio 2, wo sie an ,Sgt. Pep­per’s Lo­nely Hearts Club Band’ ge­ar­bei­tet ha­ben. Das war ein Al­bum, das al­les ver­än­dert hat. Das ei­ne ech­te Re­vo­lu­ti­on aus­lös­te – und mit dem die Beat­les dem Rest von uns er­laub­ten, über un­se­re wah­ren Ge­füh­le und un­ser ech­tes Le­ben zu re­den, statt nur ir­gend­wel­che ab­ge­grif­fe­nen Kli­schees zu be­mü­hen. Sie ha­ben qua­si das Spül­be­cken in die po­pu­lä­re Mu­sik ein­ge­führt. Denn da­vor ha­ben John­nie Ray oder Tom­my Stee­le den Blues ge­sun­gen oder im Re­gen ge­weint oder was auch im­mer. Doch dann ging es plötz­lich um „Pen­ny La­ne“, um Ir­ren­an­stal­ten oder um Elea­nor Rig­by. Eben um das, was sie er­leb­ten und fühl­ten. Was sehr wich­tig war. Es war re­vo­lu­tio­när. Wel­che Mu­si­ker wer­den dich auf der kom­men­den Tour be­glei­ten bzw. wie setzt sich dei­ne ak­tu­el­le Band zu­sam­men? Es sind die drei Jungs, die auf dem Al­bum spie­len – näm­lich Jo­ey Wa­ron­ker am Schlag­zeug, Gus Seyffert am Bass und Jo­na­than Wil­son an der Gi­tar­re. Au­ßer­dem noch John Ca­rin, Da­ve Kil­mis­ter und ein Key­boar­der na­mens Dr­ew. Ich weiß nicht ein­mal, wie er mit Nach­na­men heißt, was mir wirk­lich pein­lich ist. Da muss ich mich di­rekt bei Dr­ew ent­schul­di­gen. Aber er ist ein gu­ter Jun­ge. Er trägt ei­ne Horn­bril­le und spielt Ham­mond-or­gel seit er das als Zehn­jäh­ri­ger in ei­ner Kir­che ge­lernt hat. Sprich: Er ist un­glaub­lich gut und sehr be­we­gend. Dann sind da noch die Mä­dels von Lu­ci­us – Jess und Hol­ly. Das dürf­te es ge­we­sen sein. Ich glau­be nicht, dass ich je­man­den ver­ges­sen ha­be. Wird es wie­der ein ty­pi­sches Wa­ter­sSpek­ta­kel? ( lacht) Aber si­cher – das ist schließ­lich mein Ding. n

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