HOUNDWOLF

Gitarre & Bass - - Leser Post -

WWW.HOUNDWOLF.COM Vom Start weg drückt die Wit­te­ner Band hef­tig aufs Me­tal-pe­dal. ,Be­wa­re Of The Dog‘ rockt hart, mit wirk­lich fet­ten Riffs und so­no­ren, rau­en Vo­cals in meist tie­fen La­gen. Ver­schach­tel­te Breaks mit an­schlie­ßen­dem Gal­lo­ping-hor­se-rif­fing at­men den Geist der frü­hen Iron Mai­den. Und die Bal­la­de ,Cre­ma­to­ries Of Hell‘ zeigt dann auch 70er-ein­flüs­se mit ver­hall­ten Pi­ckings und ex­pres­si­ven Ben­dings-licks. Spä­ter stei­gert sich die Num­mer in hef­ti­ge Riff-parts. Und es geht auch um­ge­kehrt, wenn im über acht­mi­nü­ti­gen ,Die Laug­hin’‘ ein ru­hi­ger Zwi­schen­part auf­taucht, um dann wie­der ab­zu­ro­cken. Und was das be­trifft, be­ein­dru­cken ge­ra­de in schnel­len und ab­ge­dämpf­ten Pas­sa­gen die An­schlags­hän­de der Gi­tar­ris­ten und des Bas­sis­ten, die im Kol­lek­tiv mit dem Drum­mer dicht zu­sam­men­spie­len. Trotz der Be­zü­ge zum Me­tal der 80er-jah­re, fin­den sich ei­ni­ge Über­ra­schun­gen wie der blue­si­ge Shuf­fle ,Sweet God­dess Of Fire‘, der viel Re­tro-ener­gie à la Dan­zig trans­por­tiert. Über­haupt gibt’s zwi­schen den No­ten im­mer noch ge­nü­gend Dreck, der ei­ne all­zu glat­te me­tal­li­sche Per­fek­ti­on ver­hin­dert – Rock ‘n‘ Roll eben! Die vier Ruhr­ge­biets­ro­cker sind zwi­schen 23 und 27 Jah­ren alt, und ha­ben nach ei­ni­gen De­mos im ver­gan­ge­nen Jahr ih­re De­but-ep ,Fast And Loo­se‘ prä­sen­tiert. Drei Songs der EP fin­den sich jetzt auch auf dem ers­ten Long­play­er der Band. am n

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