Ex­ten­ded Ran­ge Gui­tars! Re­view: Orms­by Gui­tars TX7 GTR

Gitarre & Bass - - Inhalt -

Der Na­me Orms­by ist in die­ser Ko­lum­ne schon öf­ter ge­fal­len. Der aus­tra­li­sche Cust­om Shop ge­nießt ei­nen ex­zel­len­ten Ruf und zählt zu den Vor­rei­tern in Sa­chen Mul­tis­ca­le Gi­tar­ren. Nach­dem die Nach­fra­ge nach den In­stru­men­ten aus Down Un­der in den letz­ten Jah­ren ra­pi­de ge­stie­gen ist, hat man sich dort ent­schlos­sen, er­schwing­li­che und in Se­rie pro­du­zier­te Ver­sio­nen der Cust­om Mo­del­le in Ko­rea fer­ti­gen zu las­sen. Das Kon­zept ging auf und er­freut sich gro­ßer Po­pu­la­ri­tät un­ter Ex­ten­ded Ran­ge Gi­tar­ris­ten welt­weit. In meh­re­ren Pro­duc­tion Runs wur­de mitt­ler­wei­le ei­ne gro­ße An­zahl In­stru­men­te in die gan­ze Welt ver­kauft, wäh­rend der Cust­om Shop wei­ter­hin eher für gut be­tuch­te Gi­tar­ris­ten feins­te Hand­ar­beit lie­fert. Mir liegt heu­te ein Mo­dell aus dem zwei­ten Pro­duk­ti­ons­lauf vor – die TX7 GTR in Azu­re Blue.

Die Macht der Ge­gen­sät­ze

Muss man die klas­si­sche Tele­cas­ter-form mit al­ler Ge­walt in die Mo­der­ne trans­for­mie­ren? Wenn es nach mir geht, steht die Ant­wort fest: Ja, bit­te! Wenn das Er­geb­nis stimmt, kön­nen mo­der­ne In­ter­pre­ta­tio­nen von klas­si­schen Gi­tar­ren­for­men sehr er­fri­schend sein. Es wird si­cher ei­ni­ge Tra­di­tio­na­lis­ten ge­ben, die der Mei­nung sind, dass man die Klas­si­ker nicht ver­bes­sern kann, aber dar­um geht es ja auch gar nicht im­mer. Ich se­he mo­der­ne In­ter­pre­ta­tio­nen von sol­chen Klas­si­kern in der Re­gel aber auch eher als kon­tem­po­rä­re Hom­mage, statt als Ver­such, et­was zu ver­bes­sern. Und als Be­sit­zer/ Co- De­si­gner ei­ner sie­ben­sai­ti­gen „Me­tal-te­le“aus dem Hau­se Ha­pas Gui­tars, fin­de ich auch an vie­len an­de­ren mo­der­nen An­nä­he­run­gen an die Tele­cas­ter-form im­mer wie­der Ge­fal­len. So geht es mir auch bei der Orms­by TX, die ei­ne der ex­tre­me­ren Re-in­ter­pre­ta­tio­nen des Te­le-kor­pus sein dürf­te. Das mir vor­lie­gen­de Ex­em­plar ist im so­ge­nann­ten Azu­re Blue ge­hal­ten – ei­ner Far­be die mich an das schö­ne La­gu­na

Se­ca Blue von BMW er­in­nert. Als Fi­nish für die­se Gi­tar­re über­zeugt mich die Far­be al­ler­dings nicht voll­ends. Das Mo­dell ist aber auch in di­ver­sen an­de­ren Fi­nis­hes er­hält­lich – vom klas­si­schen Se­a­fo­am Gre­en mit Map­le Fret­board und wei­ßem Pe­arl-pick­guard bis hin zum Cha­mä­le­on-lack mit Car­bon-pick­guard und Eben­holz­griff­brett. Ein Pick­guard aus Car­bon fin­det sich auch auf der TX7 GTR in Azu­re Blue und ist de­fi­ni­tiv ein coo­ler und über­aus mo­der­ner Hin­gu­cker. Die Kor­pus­form der TX hat dar­über hin­aus ei­nen sehr ein­dring­li­chen Vor­wärts­drang, der dem In­stru­ment ei­nen ge­wis­sen Flit­ze­fin­ger-look ver­passt. Die ge­fä­cher­ten Bün­de un­ter­stüt­zen die­se Dy­na­mik op­tisch obend­rein. Die­se Gi­tar­re ist für ei­ne Te­le-ver­wand­te ein­fach äu­ßerst ag­gres­siv ge­formt, an­ders kann man es nicht sa­gen. Be­dien­ele­men­te und Hard­ware ma­chen ei­nen sehr so­li­den Ein­druck. Auf ei­ner leicht ge­bo­ge­nen, schwar­zen Me­tall­plat­te fin­den sich Vo­lu­me-po­ti, ein ro­bus­ter Pick­up-selec­tor und ein Ton-po­ti. Die Hip­shot Bridge ist dem Win­kel der ge­fä­cher­ten Bün­de an­ge­passt und sieht mas­siv aus, fasst sich gleich­zei­tig aber sehr kom­for­ta­bel an. Ein Bridge-hum­bu­cker und ein Sing­le­coil am Hals ver­voll­stän­di­gen im Car­bon Schlag­brett das Lay­out der TX7. Von dort wan­dert der Blick über ein tief­schwar­zes Eben­holz­griff­brett mit ge­fä­cher­ten Edel­stahlBün­den. Auf der Bass-sei­te hat man Zu­griff auf 24 Bün­de, auf der Treb­le-sei­te sind es sa­ge und schrei­be 29, die obers­ten 5. sind al­ler­dings nur Teil­bün­de. In das Fret­board sind Off­set Dots aus Perl­mutt ein­ge­las­sen – ein wei­te­rer, mo­der­ner Touch. Über ei­nen Kno­chen­sat­tel ver­lau­fen die sie­ben Sai­ten zu gu­ter Letzt in ei­nen sehr schnit­ti­gen 4+3 Head­stock mit Ma­de-in-usa-hip­shot-lo­ckin­gTu­nern und schwar­zem Kunst­stoff-bin­ding, wel­ches sich üb­ri­gens auch um den Kor­pus schmiegt. Dreht man die Gi­tar­re um, blickt man auf ei­nen drei­tei­li­gen Ahorn­hals mit sub­ti­ler Flam­mung. Den Über­gang in den Kor­pus bil­det ein NeckJo­int mit äu­ßerst schlan­kem Pro­fil. Al­les in al­lem sieht die Rück­sei­te der TX sehr cle­an aus, da dank Pick­guard na­tür­lich auch auf ein rück­sei­ti­ges E-fach ver­zich­tet wer­den kann. Ge­baut wird die Orms­by GTR Se­rie in der World Mu­sic In­stru­ments Fac­to­ry in Ko­rea. Dort las­sen auch Her­stel­ler wie ESP/LTD Schec­ter, PRS und B.C. Rich ih­re Im­port­mo­del­le bau­en. Die­se Ma­nu­fak­tur hat ei­nen sehr gu­ten Ruf und der spie­gelt sich auch in der Qua­li­tät der Orms­by TX7 GTR wie­der. Das In­stru­ment ist wirk­lich ast­rein ver­ar­bei­tet und man muss (rein äs­the­ti­sche) Män­gel schon mit der Lu­pe su­chen. Durch die dop­pel­te Qua­li­täts­kon­trol­le scheint wahr­lich kei­ne Mon­tags­gi­tar­re zu schlüp­fen. Dop­pelt heißt, dass die In­stru­men­te nach dem Check in Ko­rea al­le­samt in Aus­tra­li­en von Orms­by noch­mals kom- plett durch­ge­checkt wer­den. Die Jungs neh­men ih­re Qua­li­täts­ver­spre­chen of­fen­sicht­lich sehr ernst und ge­nau! Löblich.

Sport­lich, sport­lich!

Auf dem Schoß zeigt sich die Orms­by TX7 GTR äu­ßerst gut aus­ba­lan­ciert. Am Gurt ist sie ei­nen Hauch kopf­las­ti­ger, aber ab­so­lut im Rah­men. Doch der ers­te Griff an den Hals of­fen­bart ein eher un­ge­wöhn­li­ches Pro­fil. Laut Orms­by han­delt es sich bei die­sem um ein „D mit run­den Schul­tern, al­so ein fla­ches U“– aha?! Ein fla­ches U- Pro­fil be­nutzt man im Hau­se ESP ja sehr gern, aber dar­an er­in­nert mich das Hals­pro­fil der TX7 beim bes­ten Wil­len nicht. Ich den­ke, man kann das Pro­fil ge­trost als D mit sehr mar­kan­ten Schul­tern be­schrei­ben. Wenn man die Gi­tar­re am Hals greift, fühlt sich die­ser je­den­falls ei­gen­ar­tig – ja, ge­ra­de­zu kan­tig an. In­ter­es­san­ter­wei­se fällt dies aber nicht mehr so ins Ge­wicht, so­bald Gi­tar­re und Hand in Spiel­po­si­ti­on sind. Da macht sich der fla­che Rü­cken schlag­ar­tig ganz gut, auch wenn die be­ton­ten Schul­tern den Hals nicht zwangs­läu­fig so flach er­schei­nen las­sen, wie er nach Da­ten­blatt tat­säch­lich ist. Wer al­so sonst mit Sh­red-häl­sen wie dem der Iba­nez Wi­zard nicht so klar kommt, könn­te hier mög­li­cher­wei­se po­si­tiv über­rascht wer­den. Das ty­pi­sche Iba­nez-d fühlt sich je­den­falls doch spür­bar an­ders an. Über ge­fä­cher­te Bün­de und ih­re Funk­ti­on so­wie Be­spiel­bar­keit ha­be ich in die­ser Ko­lum­ne ja be­reits ei­ni­ge Wor­te ver­lo­ren. Doch die Orms­by TX7 GTR ist in

die­ser, wie auch in vie­ler­lei an­de­rer Hin­sicht, et­was ex­tre­mer als die meis­ten Mul­tis­ca­le Gi­tar­ren, die ich bis­her in den Hän­den ge­hal­ten ha­be. Wäh­rend der Men­sur-stan­dard bei 7-Strings oft bei 25.5" – 27" liegt, geht man bei der TX7 mit 25.5" bis 27.8" noch ei­nen Schritt wei­ter. Ein knap­pes Zoll Un­ter­schied mag nicht nach viel klin­gen, aber ein Blick auf das Fret­board reicht ei­gent­lich, um zu se­hen, wie si­gni­fi­kant die Dif­fe­renz ist. Das bringt dann na­tür­lich auch ei­ne er­höh­te Eig­nung für tie­fe Tu­nings mit sich, be­son­ders für Leu­te, die ger­ne im 8-String-tu­ning spie­len, mit acht Sai­ten aber et­was über­for­dert sind. Die Ein­ge­wöh­nungs­pha­se fällt für den ei­nen oder an­de­ren Gi­tar­ris­ten je­doch viel­leicht et­was lang­wie­ri­ger aus – be­son­ders beim Um­stieg von ei­ner Gi­tar­re mit Stan­dard­men­sur. Ich den­ke, hier kommt es ganz auf den je­wei­li­gen Gi­tar­ris­ten und sei­nen Stil an! Ich ha­be in den letz­ten 1,5 Jah­ren auf ei­ner Kie­sel AM7 Mul­tis­ca­le aus­rei­chend Er­fah­rung sam­meln kön­nen und muss sa­gen, dass mir die­se Kon­struk­ti­on bei mei­nem über­wie­gend dis­so­nan­ten Ak­kord­spiel nicht im­mer ent­ge­gen­kommt. Das gilt be­son­ders für die tie­fe­ren Bün­de. Für vie­le Gi­tar­ris­ten schei­nen Fan­ned Frets hin­ge­gen oft­mals so­gar kom­for­ta­bler zu sein. Ich kann euch nicht sa­gen, ob es für euch funk­tio­niert – das müsst ihr im Selbst­ver­such her­aus­fin­den! Die Orms­by spielt sich je­den- falls trotz ex­tre­me­rer Fä­che­rung noch kom­for­ta­bel. Das mir vor­lie­gen­de Ex­em­plar kam mit an­ge­nehm fla­cher Sai­ten­la­ge aus dem Kof­fer – und dank der Edel­stahl­bün­de flutscht es beim Spie­len. Das In­stru­ment tut viel da­für, ei­nem die Mul­tis­ca­le Kon­struk­ti­on so ein­fach wie mög­lich zu ma­chen – da hat man bei Orms­by gu­te De­si­gnar­beit ge­leis­tet!

Es wird crun­chy!

Aber nun wol­len wir die TX7 GTR mal an mei­ne Test-rigs hän­gen und schau­en, ob die Gi­tar­re so ag­gres­siv tönt, wie ih­re Form­spra­che ver­spricht. Zu­vor sei ge­sagt, dass die Gi­tar­re un­ver­stärkt et­was matt klingt. Die­ser Ein­druck be­stä­tigt sich auch so­gleich bei clea­nen Sounds aus dem Amp. Rich­tig vo­lu­mi­nös und bril­lant wol­len die Ak­kor­de nicht aus den Spea­k­ern rol­len, da­für sind sie aber – dank der Men­sur – selbst auf der tie­fen Sai­te je­der­zeit straff. Auf den Sing­le­coil am Hals hat­te ich gro­ße Hoff­nun­gen ge­setzt, aber auch die­ser plän­kelt eher et­was dünn vor sich hin. Ob das die Ziel­grup­pe so sehr stört, wa­ge ich al­ler­dings zu be­zwei­feln. Im mo­der­nen Prog Me­tal und Djent sind Cle­an­sounds sel­ten be­tont or­ga­nisch ge­hal­ten. Und so­bald man an­fängt, Ef­fek­te vor den Amp zu schal­ten, las­sen sich die klei­nen

Schwä­chen des et­was un­spek­ta­ku­lä­ren Cle­an-tons auch ganz gut aus­bü­geln. Was hin­ge­gen rich­tig gut klingt, sind crun­chi­ge Rocks­ounds. Mit ag­gres­siv kläf­fen­den Mit­ten zeigt der Steg-hum­bu­cker in Ver­bin­dung mit dem straf­fen Sai­ten­zug sei­ne wah­re Stär­ke! Im blau­en Chan­nel mei­nes 5150 III macht der PVH A5 (PVH steht für Per­ry‘s Vin­ta­ge Hum­bu­cker) je­den­falls ei­ne wirk­lich gu­te Fi­gur. Im Hi-gain-be­trieb sieht die Sa­che aber schon wie­der et­was an­ders aus. So rich­tig über­zeugt mich der PVH A5 in der Steg­Po­si­ti­on nicht. Ich per­sön­lich fin­de, dass ein Pick­up in ei­ner so ag­gres­siv-mo­der­nen Gi­tar­re durch­aus et­was mehr Out­put und ei­nen mo­der­ne­ren An­satz ver­tra­gen könn­te. In den Hö­hen prä­sen­tiert sich der Pick­up lei­der nach wie vor et­was zu matt für bru­ta­le Hi-gain-me­tal­sounds. Für 150 aus­tra­li­sche Dol­lar kann man sich von Orms­by aber auch hand­ge­mach­te Up­grades schi­cken las­sen, wie z. B. das High-out­put-hum­bu­cker-mo­dell Mas­ter Blas­ter. Falls man mit dem Stock-hum­bu­cker gar nicht glück­lich wer­den soll­te, gibt es al­so ei­ne Al­ter­na­ti­ve di­rekt von der Qu­el­le. Auf dem Gi­tar­re-&-bass-sound­cloud-pro­fil könnt ihr üb­ri­gens zwei Clips der Gi­tar­re aus­ch­e­cken und euch selbst ei­nen Ein­druck ver­schaf­fen.

Fa­zit

Für 1699 aus­tra­li­sche Dol­lar (um­ge­rech­net knapp € 1200) kriegt man mit der Orms­by TX7 GTR un­glaub­lich viel Gi­tar­re und Un­men­gen an Fea­tu­res, die sonst Cust­om-shop-gi­tar­ren vor­be­hal­ten sind. 25.5"-27.8" Mul­tis­ca­le, Stain­less-steel-frets, Hip­shot USA Cust­om Bridge und Lo­cking-tu­ner? Al­les an Bord! Das ist be­acht­lich, muss ich sa­gen. Für we­ni­ger Geld kommt man mo­men­tan wohl nicht in den Ge­nuss von solch ein­zig­ar­ti­gen Spe­zi­fi­ka­tio­nen. Orms­by ha­ben hier klar die Zei­chen der Zeit er­kannt und sind im rich­ti­gen Mo­ment mit ih­ren Se­ri­en­mo­del­len auf den Plan ge­tre­ten. Ja, auch Iba­nez oder Jack­son bie­ten u. a. mitt­ler­wei­le Mul­tis­ca­le-se­ri­en­mo­del­le an, aber was Orms­by Gui­tars hier ab­lie­fern, ist in Sa­chen Specs de­fi­ni­tiv in ei­ner ei­ge­nen Li­ga. Und dar­über hin­aus ha­ben die Aus­tra­li­er die ERG- und Cust­om Shop-kre­di­bi­li­tät als Jo­ker in der Hin­ter­hand. Die Qua­li­tät der GTR Se­rie weiß wäh­rend­des­sen auch ab­so­lut zu über­zeu­gen. Klar, man merkt schon, dass man hier ein Im­port Mo­dell in den Hän­den hält. Wer schon­mal ei­ne von Hand ge­fer­tig­te Orms­by ge­spielt hat, wird auch be­stä­ti­gen kön­nen, dass sich die GTR Mo­del­le nicht wirk­lich so an­füh­len, wie die In­stru­men­te aus dem Cust­om Shop in Aus­tra­li­en – die­se kos­ten al­ler­dings auch lo­cker mal schlap­pe 5000 aus­tra­li­sche Dol­lar und mehr. Wer ei­ne sehr gu­te Ex­ten­ded Ran­ge Gi­tar­re mit au­ßer­ge­wöhn­li­chen Specs sucht, kann mit der TX7 GTR je­den­falls nicht viel falsch ma­chen! Le­dig­lich ei­nen Pick­up- Wech­sel wür­de ich per­sön­lich wohl emp­feh­len – zu­min­dest für Gi­tar­ris­ten, die im (mo­der­nen) Me­tal zu Hau­se sind und de­nen bei ei­nem Stock-pick­up mit Vin­ta­ge-out­put die Pus­te dann wahr­schein­lich doch ir­gend­wann aus­geht. Das in ei­ner so üp­pig aus­ge­stat­te­ten Im­port-gi­tar­re ir­gend­wo ein paar Kos­ten ge­spart wer­den muss­ten und man da beim Pick­up Ab­stri­che ge­macht hat, ist zu ver­kraf­ten. Bes­ser, als die Gi­tar­re mit rund­um bil­li­ger Hard­ware aus­zu­stat­ten, um ei­nen teu­re­ren Mar­ken-pick­up zu ver­bau­en. Zu gu­ter Letzt liegt es an euch, ob ihr mit der doch et­was ex­tre­me­ren Fä­che­rung der Orms­by GTR Mo­del­le klar kommt. Wer schon Mul­tis­ca­leEr­fah­rung ge­sam­melt hat, soll­te da­mit kei­ne Schwie­rig­kei­ten ha­ben und nur ei­ner kur­zen Ein­ge­wöh­nungs­pha­se ent­ge­gen­bli­cken. Den Sprung von ei­ner Gi­tar­re mit klas­si­scher 25.5" Men­sur stel­le ich mir als ei­ne et­was grö­ße­re, aber eben­so lös­ba­re Auf­ga­be vor. Mitt­ler­wei­le wer­den die Gtr-mo­del­le von Orms­by auch in Deutsch­land ver­trie­ben – es soll­te al­so kein Ding der Un­mög­lich­keit sein, mal ein Mo­dell an­zu­tes­ten. Und das ist et­was, das ihr un­be­dingt ein­mal tun soll­tet.

Cle­an: Die Rück­sei­te der TX7 GTR Ul­tra mo­dern und trotz­dem klar er­kenn­ba­re Tele­cas­ter-ge­ne

Blick auf den 24. bis 29. Bund Ei­gens für Orms­by ent­wi­ckelt: Die Hip­shot USA Mul­tis­ca­le Bridge

Zwei Me­tal-te­les: Die Orms­by TX7 GTR und die Ha­pas Sludge 727

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