your Si­te YOUR­SI­TE

Du oder dei­ne Band in Gi­tar­re & Bass? Das geht! Your­si­te prä­sen­tiert un­glaub­li­che GE­HEIM­TIPPS & NEW­CO­MER, die man ken­nen soll­te. Hier wer­den Mu­si­ker vor­ge­stellt, die uns ein Päck­chen schi­cken [ mit CD, In­fo und druck­fä­hi­gen FO­TOS] und von de­nen wir glau­be

Gitarre & Bass - - News -

THE ALMOST TH­REE

WWW.ALMOSTTHREE.DE Mit har­scher, fast schon mat­schi­ger Ver­zer­rung drän­gen die Gi­tar­ren-riffs räu­dig aus den Bo­xen, da­zu ge­hen Bass und Drums ge­ra­de­aus nach vor­ne. Ge­nau das rich­ti­ge Fun­da­ment für die rau­en Vo­cals. Auf ,Th­ree‘ rockt die Mül­hei­mer Band den Blues, was im ,Fat Blues‘ auch mal an den def­ti­gen Sound des 1996er Zz-top-al­bums ,Rhyth­me­en‘ er­in­nert. Schließ­lich wird in der mit Ham­mond-or­gel ver­zier­ten hyp­no­ti­schen Bal­la­de ,Bag Of Sweets‘ erst mal der Druck raus­ge­nom­men. Und in ,Men And Wo­man‘ tref­fen Funk-licks auf vir­tuo­se Fla­men­co-gi­tar­ren, ge­spielt von Meis­ter Ra­fa­el Cor­tés. Das schnel­le ,Funk#2015‘ kreuzt eben ge­nau je­nen mit Rock im Sti­le der Red Hot Chi­li Pep­pers. Die schar­fen Po­sau­nen kom­men von De­funk­tG­rün­der Jo­seph Bo­wie. Und des­sen Nach­na­me bringt uns di­rekt zum Co­ver von Da­vid Bo­wies ,Let’s Dan­ce‘, das ir­gend­wie ge­lun­gen kan­tig und auch ex­pe­ri­men­tell rü­ber­kommt, et­wa mit der Talk-box-ein­la­ge am Schluss. Die Auf­nah­me, be­tont die Band im Book­let, ent­stand üb­ri­gens ein hal­bes Jahr vor Bo­wies Tod am 10. Ja­nu­ar 2016. Zu den wei­te­ren Co­vern ge­hö­ren 10CCS ,I’m Not In Lo­ve‘, wie­der mit Talk-box-ein­satz und ,Whip­pin‘ Post‘ von den Allman Bro­thers, die bei­de sehr rau rü­ber­kom­men. Letz­te­res ist schon er­wart­bar in ei­nem Blues-rock-trio-kon­text, die an­de­ren bei­den zei­gen Of­fen­heit. Kom­pro­miss­los hin­ge­gen ist der sat­te Gi­tar­ren-sound von Front­mann Mar­tin Ettrich. In sei­nem Spiel schwingt im­mer viel Blues mit, und Iko­nen wie Hen­d­rix, Ro­ry Gal­lag­her und auch Neil Young mit Cra­zy Hor­se. Seit 2011 spielt Ettrich auch bei der deut­schen Krau­t­rock-iko­ne Birth Con­trol. Mit dem ei­gen­wil­li­gen Blues­rock sei­ner ei­ge­nen Band ist er schon fast ein gan­zes Jahr­zehnt un­ter­wegs. am n

SIAMESE SMILE

WWW.FACE­BOOK.COM/SIAMESESMILE Har­te run­ter­ge­stimm­te Me­talRiffs, ul­tra­genau­es wie vir­tuo­ses Drum­ming und ein pa­the­ti­scher Ge­s­angs­stil be­ein­dru­cken vom ers­ten Mo­ment an. Ty­pisch sind auf ,Fal­se Awa­ke­nings‘ die ge­ra­de­zu dra­ma­ti­schen Wech­sel zwi­schen ent­schlack­ten, teils ru­hi­gen Stro­phen und den bom­bas­ti­schen Re­frains, in de­nen die bei­den Gi­tar­ren mit Bass und Drums ge­mein­sam ab­ge­hen. Ab­ge­fah­ren, wie die an­sich gera­den Songs im­mer wie­der durch neue klei­ne Zwi­schen­parts kon­tras­tiert wer­den, und fast un­be­merkt un­ge­ra­de Tak­te ih­ren Weg fin­den. Da­zwi­schen drü­cken die Gi­tar­ren me­lo­di­sche So­li und Fills im sat­ten Hi­ga­in-sound ab. All dies kommt zu­sam­men in dem zwei­tei­li­gen Ti­tel­stück. Zu­dem fin­den sich auch ru­hi­ge Akus­tik­gi­tar­ren-parts – klei­ne elek­tro­ni­sche Spie­le­rei­en ma­chen die Stü­cke dicht. Und wenn Front­mann Jo­han­nes Ka­low­sky hier ins Fal­sett ab­hebt, klingt das plötz­lich nach Ra­dio­head. ,Fal­se Awa­ke­nings‘ bie­tet kraft­vol­le Mu­sik, die den Geist von 90er Nu­me­tal und Emo bis hin zu mo­der­nem Pro­gres­si­ve Rock ver­strömt. Die Band aus dem Wes­ter­wald, Ful­da und Sie­gen ist seit 2009 am Start. Ihr ak­tu­el­les Al­bum be­zeich­nen sie als ihr „me­lo­dischs­tes aber auch zu­gleich tech­nischs­tes Werk der Band-ge­schich­te, wel­ches al­te Fans si­cher mit ei­ni­gen Neue­run­gen über­rascht.“Lie­be al­te Fans, die neu­en Songs wer­den euch be­stimmt ge­fal­len. am n

HORST

WWW.HORSTMUSIC.DE Horst aus El­bers­bach, Ba­den-würt­tem­berg heißt mit Nach­na­men Giert­zuch. Er prä­sen­tiert auf ,Treib­holz‘ run­de Old-school-songs zwi­schen Pop und Rock. De­zent ver­zerr­te Gi­tar­ren-ak­kor­de ge­ben die Rich­tung vor, ein lo­cke­rer Drum-beat und ei­ne ge­ra­der Bass be­stim­men den eher ru­hi­gen Puls der Mu­sik. Mit sei­nem ös­ter­rei­chi­schen Dia­lekt trans­por­tiert Horst sei­nen Charme im Sti­le ei­nes Aus­tria-lie­der­ma­chers wie z.b. Rain­hard Fend­rich. Schö­ne Harp-ein­la­gen oder Acoustic-strumming er­zeu­gen auch mal Ame­ri­ca­na-feeling. Und die Gi­tar­ren­so­li kom­men mit ei­nem blue­si­gen Ein­schlag. Horst hat sein mitt­ler­wei­le drit­tes Al­bum kom­plett selbst auf­ge­nom­men. Mit dem Rock ’n‘ Roll ging es bei Horst in den 60er-jah­ren los. Zu den an­ge­sag­ten bri­ti­schen Bands ge­hör­ten The Rol­ling Sto­nes, The Beat­les, Kinks und Small Faces. Die Be­geis­te­rung mün­de­te in ei­ner ei­ge­nen Band, die eben ge­nau die­se Mu­sik spiel­te. Die Pop-welt wan­del­te sich und mit The Who, The Doors, Fleet­wood Mac und Led Zep­pe­lin ka­men auch neue Songs ins ei­ge­ne Pro­gramm. 1970 war erst­mal Schluss we­gen der be­ruf­li­chen Ori­en­tie­rung der Mit­glie­der. Horst blieb an der Gi­tar­re

dran und in­ter­es­sier­te sich für die Lie­der von Ge­org Dan­zer oder Wolf­gang Am­bros. Da­mals spiel­te Horst im­mer wie­der Kon­zer­te mit ei­nem Co­ver-pro­gramm. Schließ­lich gab es ei­ne lan­ge Pau­se, erst 2004 nahm Horst wie­der die Gi­tar­re in die Hand und spiel­te Stü­cke u. a. von Bob Dy­lan, Neil Young und Bru­ce Springs­teen. Da­ne­ben rück­ten zu­neh­mend die ei­ge­nen Songs in den Fo­cus. Den Auf­nah­me­pro­zess be­zeich­net er als „fas­zi­nie­rend“, räumt aber auch ein, dass es im­mer Ta­ge gibt, wo es ein­fach nicht läuft. Nun, da muss man sich jetzt kei­ne Sor­gen ma­chen, Ide­en­man­gel kommt schon mal vor, den ken­nen nicht nur Mu­si­ker. am n

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