Da­re­de­vil Ef­fekt-pe­da­le

Da­re­de­vil Pe­dals Die Ge­schich­te von Da­re­de­vil klingt ge­ra­de­zu ide­al­ty­pisch für ei­nen Bou­tique- Her­stel­ler von Ef­fekt­pe­da­len: Weil der Markt nicht das Pas­sen­de her­gab, bau­te John­ny Wa­tor ein­fach selbst Pe­da­le für sich und sei­ne Freun­de. Und das an­schei­nend

Gitarre & Bass - - Inhalt - TEXT Marc- Oli­ver Rich­ter y FO­TOS Die­ter Stork

OK – An­fang der 90er-jah­re konn­te man die Ge­schich­te vom be­grenz­ten An­ge­bot an gu­ten Ef­fekt­pe­da­len noch nach­voll­zie­hen. Die ers­ten Bou­tique-her­stel­ler wa­ren tat­säch­lich auf der Su­che nach nicht mehr ver­füg­ba­ren oder ganz neu­en Sounds. Denn da­mals war der Pe­dal­markt noch recht über­schau­bar. Aber 2012? Ich kann mir nicht vor­stel­len, dass John­ny Wa­tor es tat­säch­lich ge­schafft ha­ben soll­te, al­le auf dem Markt be­find­li­chen Ge­rä­te mal aus­zu­pro­bie­ren. Da­zu ist das An­ge­bot ein- fach viel zu groß. Aber na­tür­lich ist die Ge­schich­te sehr sym­pa­thisch und der Er­folg gibt John­ny recht. Sei­ne An­ge­bots­pa­let­te ist schon recht an­sehn­lich. 12 Pe­da­le hat mir die Re­dak­ti­on ge­schickt, an­ge­sichts der Vor­lie­be John­ny Wa­tors für ver­zerr­te Klän­ge wä­re es er­mü­dend, je­des Pe­dal en De­tail zu be­schrei­ben. Im Fol­gen­den wer­den Ato­mic Cock und der Chi­ca­go Way aus­führ­li­cher be­schrie­ben und die an­de­ren zehn Da­re­de­vils neh­men wir uns im Schnell­check vor.

Ato­mic Cock: der Wah- Boos­ter

Der Ato­mic Cock er­hält die Eh­re ei­ner aus­führ­li­che­ren Be­schrei­bung, da er die Aus­nah­me im Da­re­de­vil-pro­gramm ist und als ein­zi­ger nicht dem ver­zerr­ten Sound hul­digt. In dem po­lier­ten und mit Klar­lack über­zo­ge­nen klas­si­schen Ham­mond Bb-ge­häu­se sitzt ein Fi­xed Wah – al­so ein Wah-wah oh­ne Wip­pe. Ein Blick ins In­ne­re zeigt ne­ben den Bou­ti­que­ty­pi­schen hoch­wer­ti­gen Bau­tei­len ei­ne klei­ne Pla­ti­ne mit 16 Wi­der­stän­den, 8

Fo­li­en­kon­den­sa­to­ren, zwei El­kos, zwei Tran­sis­to­ren und ei­ner Di­ode, die wie zur Pa­ra­de an­ge­tre­ten plat­ziert wur­de. Die Po­tis tra­gen die Pla­ti­ne, die Buch­sen sind mit kräf­ti­ger Lit­ze frei ver­ka­belt. Der Schal­ter hat ei­ne ei­ge­ne klei­ne Pla­ti­ne und ist über ein Flach­band­ka­bel mit der Haupt­pla­ti­ne in True- By­pass- Ver­drah­tung ver­bun­den. Ei­ne be­ein­dru­ckend sau­be­re Ver­ar­bei­tung. Aber kei­ne Spu­le! Der klas­si­sche Wah-wah-sound, den wir von den Cry-ba­bys ken­nen, wird ja mit Hil­fe ei­ner Spu­le er­zeugt. Dass es auch an­ders geht, be­wies be­reits Iba­nez mit dem le­gen­dä­ren WH-10, dem Lieb­lings­Wah-wah von John Fru­sci­an­te. Und der Ato­mic Cock braucht auch kei­ne Spu­le, um den ty­pisch na­sa­len und durch­set­zungs­star­ken Wah-sound zu er­zeu­gen, den wir z. B. von dem Dire-straits Hit ‚Mo­ney For Not­hing‘ oder den Micha­elSchen­ker-so­li aus al­ten Ufo-ta­gen ken­nen. Mit drei Reg­lern kann der WahSound ein­ge­stellt wer­den: Gain be­stimmt die Ge­samt­laut­stär­ke, Blend den An­teil des Wah-sounds am Ge­samt­s­ound und Heel/toe er­setzt die Wip­pe und de­fi­niert den Ton des Wahs. Das Gain­po­ten­ti­al des Ato­mic Cock ist durch­aus be­ein­dru­ckend und da man mit zu­ge­dreh­tem Blend den Boost auch oh­ne die Klang­fär­bung des Wah-ef­fek­tes be­kommt, kann der Ato­mic Cock auch wun­der­bar als nor­ma­ler Boos­ter ein­ge­setzt wer­den. Preis (Street): ca. € 224

The Chi­ca­go Way: das Over­dri­ve- Fuzz

Der Chi­ca­go Way ist ein Dop­pel­pe­dal und be­her­bergt ei­nen Fuzz- und ei­nen Over­dri­ve- Schalt­kreis. Bei­de Ef­fek­te sind so­wohl ein­zeln als auch zu­sam­men nutz­bar. Die bei­den Fuß­schal­ter ak­ti­vie­ren je­weils ei­nen Schalt­kreis. Ihr Ab­stand zu­ein­an­der ist ge­schickt ge­wählt: Er ist eng ge­nug, um bei­de auch gleich­zei­tig zu be­tä­ti­gen aber weit ge­nug, da­mit das nicht aus Ver­se­hen pas­siert. Mit dem Kipp­schal­ter am Kop­fen­de be­stimmt man, ob das Fuzz vor dem Over­dri­ve oder der Over­dri­ve vor dem Fuzz an­liegt. Zu­sam­men mit den vier Po­tis, von de­nen je­weils ein Dri­ve und ein Gain-po­ti für die bei­den Ver­zer­rer zu­stän­dig ist, kommt man schon auf ei­ne

be­ein­dru­cken­de Klang­viel­falt. Es ist näm­lich schon ein gro­ßer Un­ter­schied, in wel­cher Rei­hen­fol­ge man die Ge­rä­te kas­ka­diert. Klang­lich do­mi­nant ist da­bei im­mer das hin­te­re Ge­rät, das von dem vor­ge­schal­te­ten Ef­fekt ge­boos­tet wird. Je nach Stel­lung der Gain-reg­ler der bei­den Schal­tun­gen kann man von de­zen­ten Klang­mo­di­fi­ka­tio­nen bis zu ex­tre­men Sound-wech­seln ein er­staun­lich brei­tes Spek­trum ab­ru­fen. Bei bei­den Ver­zer­rern deckt der Gain-be­reich näm­lich ei­ne gro­ße Span­ne von leich­ten An­zer­run­gen bis zum klas­si­schen Me­di­um- Gain ab. Kas­ka­dier­te Sounds ge­hen dann auch lo­cker in den Hi-gain-be­reich. Die Ton­ab­stim­mung bei­der Ver­zer­rer ist für mich per­fekt. Ei­nen Ton­reg­ler ha­be ich nicht ver­misst. Wer al­ler­dings das Be­dürf­nis nach mehr oder we­ni­ger Hö­hen ver­spürt, fin­det zu­min­dest für die Over­dri­ve-schal­tung im In­nern des Pe­dals ein Tr­im­po­ti. Wei­te­re klang­li­che Ein­grif­fe kann man durch ei­nen Ic-tausch der Over­dri­veSchal­tung vor­neh­men. Das geht auch oh­ne Löt­kol­ben, da der RC4558 IC des Over­dri­ve Pe­dals ge­so­ckelt ist. Wo wir schon beim Blick in das In­ne­re sind – hin­sicht­lich der Ver­ar­bei­tung und der Bau­tei­le­qua­li­tät gilt für al­le Da­re­de­vil-pe­da­le das, was oben be­reits zum Ato­mic-cock ge­sagt wur­de: al­les bes­tens! Klang­lich geht der Over­dri­ve in die Tu­be-screa­merRich­tung, das Fuzz bie­tet ei­nen an­ge­neh­men fet­ten und leicht rau­en 60er-jah­reSound. Al­les in al­lem ist der Chi­ca­go Way al­so kein Pe­dal der Ex­tre­me, son­dern ein wun­der­bar fle­xi­bler Spiel­ge­fähr­te für klas­si­sche Sounds der 60er-, 70er- und 80er-jah­re. Wer zu­dem Platz auf dem Pe­dal­board ein­spa­ren will, könn­te an dem Kon­zept des Chi­ca­go Ways sei­ne Freu­de ha­ben. Preis (Street): ca. € 279

Pre­mi­um Over­dri­ve

Ob der Be­griff Over­dri­ve für den schi­cken und va­ria­blen Tran­sis­tor-ver­zer­rer wirk­lich pas­send ist, hängt von der Stel­lung der bei­den Po­tis Pre und Bright ab. Der Bright- Reg­ler ist näm­lich nicht nur für den Hö­hen­an­teil zu­stän­dig, son­dern lie­fert beim Auf­dre­hen auch zu­neh­mend mehr Gain. Le­dig­lich in mitt­le­ren Stel­lun­gen hat man ei­nen trans­pa­ren­ten und of­fe­nen Over­dri­ve-sound. Wer­den bei­de Reg­ler voll auf­ge­dreht, mu­tiert der Pre­mi­um Over­dri­ve zu ei­nem ag­gres­si­ven Me­di­um-gain-fuzz. Sind bei­de Reg­ler eher zu­ge­dreht, wird er zu ei­nem fet­ten Boos­ter. Preis (Street): ca. € 224

Fe­arless Dis­tor­ti­on

Der Fe­arless Dis­tor­ti­on be­gnügt sich mit zwei Po­tis und ei­nem Schal­ter, um zwi­schen ag­gres­si­ver Hi-gain-dis­tor­ti­on und war­mem Me­di­um-gain-over­dri­ve um­zu­schal­ten. Wie auch bei sei­nem Urahn, dem MXR Dis­tor­ti­on+, ver­misst man bei dem Da­re­de­vil Dis­tor­ti­on kei­nen Ton­Reg­ler. Durch die Dis­tor­ti­on/over­dri­veUm­schal­tung und den ef­fek­ti­ven GainReg­ler schafft es der Fe­arless Dis­tor­ti­on, ei­nen gro­ßen Be­reich klas­si­scher Zerr­sounds ab­zu­de­cken. Preis (Street): ca. € 199

Red Light District

Der druck­vol­le und mäch­ti­ge Red Light District führt den Weg des Fe­arless Dis­tor­ti­on kon­se­quent wei­ter. Ei­ne Hi-/lo­wGain-ein­stel­lung ist fuß­schalt­bar und dank des zu­schalt­ba­ren Sco­op-po­tis ist der Red Light der Me­tal-spe­zia­list im Da­re­de­vil-pro­gramm. Der Sco­op-reg­ler fil­tert die Mit­ten zum ty­pi­schen ul­tra­ver­zerr­ten „Ba­de­wan­nen-sound“des 80erJah­re-hea­vy-me­tal her­aus. Mit de­ak­ti­vier­tem Sco­op klingt der Red Light District je nach Gain-set­ting von trans­pa­rent- of­fen bis kräf­tig- ag­gres­siv. Auch hier ist die klang­li­che Fle­xi­bil­tät be­ein­dru­ckend. Preis (Street): ca. € 249

Re­al Cool Fuzz

Ag­gres­siv, durch­drin­gend-grell und mit dem ty­pi­schen Zer­brö­seln aus­klin­gen­der Tö­ne ist das Re­al Cool Fuzz die Re­inkar­na- ti­on ei­nes 60er-jah­re „Si­li­con-fuzz“. In ho­hen Gain-set­tings kom­men har­mo­ni­sche Ober­tö­ne als de­zen­te Ok­ta­ven in den Sound. Der bis­si­ge Klang der ers­ten Si­li­zi­um-Fuzz- Ef­fek­te re­sul­tier­te üb­ri­gens dar­aus, dass man bei der Um­stel­lung von den ver­al­te­ten Ger­ma­ni­um­Tran­sis­to­ren auf die neu­en und „bes­se­ren“Si­li­zi­um- Tran­sis­to­ren die al­ten Schal­tun­gen nicht än­der­te und so­mit kei­ne klang­li­che An­pas­sung vor­nahm. Aus dem ur­sprüng­lich fet­ten, wei­chen Klang wur­de da­durch ein ag­gres­siv­grel­ler Fuzz-sound. Preis (Street): ca. € 194

Wolf De­lu­xe

Das Wolf De­lu­xe be­weist, dass ein Si­li­zi­um-fuzz mit ei­nem an­ge­pass­ten EQSet­ting auch warm und weich klin­gen kann. Je nach Gain reicht der Klang von zar­tem Over­dri­ve bis zu sat­tem Fuzz. Wem die Ein­stell­mög­lich­kei­ten der bei­den Po­tis nicht rei­chen, kann ger­ne mal mit der Span­nung ex­pe­ri­men­tie­ren. Wie vie­le klas­si­sche Fuzz-pe­da­le re­agiert der Wolf De­lu­xe gut auf Un­ter­span­nun­gen. Mit ei­ner aus­ge­lutsch­ten (Zink-koh­le-) Bat­te­rie, die kei­ne 9 Volt mehr lie­fern kann, klingt er be­son­ders fett. Preis (Street): ca. € 194

Nort­hern Cree­per

Ir­gend­wo zwi­schen dem bis­si­gen Re­al Cool Fuzz und dem wei­chen Wolf De­lu­xe ord­net sich der Nort­hern Cree­per ein. Hier wird die Schal­tung mit den Si­li­zi­um­Tran­sis­to­ren für ei­nen ag­gres­si­ven fet­ten Zerr­klang ab­ge­stimmt, wie er in den 70er-jah­ren be­liebt war. Nicht so bö­se wie der Klang des Re­al Cool Fuzz, aber deut­lich mar­kan­ter und durch­set­zungs­stär­ker als der Sound des Wolf De­lu­xe. Das Fuzz-ty­pi­sche Auf­lö­sen des To­nes beim Aus­klin­gen ist beim Nort­hern Cree­per be­son­ders prä­gnant. In ho­hen Gain­set­tings neigt er da­her da­zu, sich et­was zu ver­schlu­cken. Preis (Street): ca. € 194

V5 OP Amp Fuzz

Das High-gain-fuzz ist nichts für Zart­be­sai­te­te. De­zent und zu­rück­hal­tend ist nicht. Hier gibt’s or­dent­lich was auf die Oh­ren. Fet­tes Sä­gen, in­klu­si­ve Stot­tern und Ver­schlu­cken vor zu viel Gain, das ist das Me­tier des V5. Der Togg­le Switch schal­tet den To­ne-reg­ler in den By­pass und sorgt zu­min­dest an­satz­wei­se für ein biss­chen Fle­xi­bil­tät in dem Fuzz-ge­wit­ter. Preis (Street): ca. € 229

Lo­gan Squa­re De­s­troy­er ( LSD)

Auch der Lo­gan Squa­re De­s­troy­er ist ein Si­li­zi­um-fuzz. Al­ler­dings nä­hert er sich im flie­ßen­den Grenz­be­reich des Fuzz-uni­ver­sums be­reits ei­nem Dis­tor­ti­on an. Klang­lich ist er kom­pak­ter und straf­fer als sei­ne an­de­ren Fuzz-brü­der. Ein gu­ter Ge­fähr­te für schmut­zi­ge Rock- und Hea­vy-sounds und dank sei­nes de­fi­nier­ten Bass­be­rei­ches auch ein in­ter­es­san­ter Part­ner für Bass­gi­tar­ren. Preis (Street): ca. € 194

Su­per No­va

Das Su­per No­va ist der klang­li­che Ge­gen­part zum LSD und prä­sen­tiert sich als Spe­zia­list für ex­pe­ri­men­tel­le Si­li­zi­um- Fuz­zSounds. Es klingt aus­ge­spro­chen schmut­zig und mit weit auf­ge­dreh­tem Gain kommt der Ton erst ver­zö­gert, um dann auch schnell wie­der aus­zu­fran­sen. Da­bei ist das ma­xi­ma­le Gain gar nicht mal so hoch. Bei zu­rück­ge­dreh­tem Gain wird der Klang et­was ge­zähmt, bleibt aber im­mer mar­kant und durch­set­zungs­stark. Preis (Street): ca. € 194

Sil­ver So­lo

Der Sil­ver So­lo ist ein Boos­ter mit Ton­re­ge­lung, der die ty­pi­schen Boos­ter-auf­ga­ben mit Bra­vour er­le­digt. Ein schlap­per Gi­tar­ren­klang, der un­ter ei­nem lan­gen Ka­bel­weg lei­det, wird wie­der auf­ge­frischt und da­mit le­ben­di­ger und dy­na­mi­scher. Der Ton­reg­ler gibt mit zu­neh­men­dem Auf­dre­hen des Po­tis ei­nen Treb­le-boost in den Sound. Preis (Street): ca. € 194

Re­sü­mee

Al­le Da­re­de­vil-pe­da­le kön­nen klang­lich über­zeu­gen und je­des ein­zel­ne Pe­dal hat et­was Be­son­de­res. Die Pro­dukt­pa­let­te, die John­ny Wa­tor zu­sam­men­ge­stellt hat, ist in der Tat ein Klas­sen­tref­fen klas­si­scher Zerr­sounds der 60er-, 70er­und 80er-jah­re. Da­bei be­kom­men auch die Pe­da­le, bei de­nen man den ori­gi­na­len Urahn noch her­aus­hö­ren kann, sinn­vol­le klang­li­che Ve­rän­de­run­gen und Mo­di­fi­ka­tio­nen mit auf den Weg, so­dass man bei den Da­re­de­vils ab­so­lut von ei­gen­stän­di­gen und ein­zig­ar­ti­gen Pro­duk­ten re­den kann. Schön, dass John­ny Wa­tor für sich kei­ne pas­sen­den Pe­da­le ge­fun­den hat und selbst Hand an­ge­legt hat und schön, dass Da­re­de­vil den Weg zu uns ge­fun­den hat. In­ter­net: www.dar­e­de­vil­pe­dals.com n

Der Ato­mic Cock ist ein Fi­xed Wah, um ei­ne cha­rak­ter­vol­le Sound­va­ri­an­te zu er­zeu­gen – und ein Boos­ter für ei­nen mehr oder we­ni­ger deut­lich ge­färb­ten So­loSound.

Best of both worlds – in dem Chi­ca­go Way ste­cken ein erst­klas­si­ges Fuzz und ein klas­si­scher Over­dri­ve.

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