JAM! Li­ving Co­lour: Cult Of Per­so­na­li­ty

Gitarre & Bass - - Inhalt -

• IN­FO: Mit ‚Cult Of Per­so­na­li­ty‘ vom 1988er-de­but-al­bum ‚ Vi­vid‘ ka­ta­pul­tier­te sich Li­ving Co­lour in die Charts und in den Fo­kus der Rock-sze­ne, für die ei­ne nur aus schwar­zen Mu­si­kern be­ste­hen­de Band ein No­vum war. Der Gi­tar­rist und Li­ving-co­lour-grün­der Ver­non Reid hat­te schon 1985 mit an­de­ren Mu­si­kern die ‚Black Rock Co­ali­ti­on‘ ins Le­ben ge­ru­fen. Die Or­ga­ni­sa­ti­on soll­te schwar­zen Rock-mu­si­kern da­bei hel­fen, das von den Plat­ten­fir­men ge­pfleg­te ras­sis­ti­sche Kli­schee auf­zu­bre­chen, dem­zu­fol­ge schwar­ze Mu­si­ker nur Soul, Funk, Hihop, R&B und Jazz spie­len. • NO­TEN: ‚Cult Of Per­so­na­li­ty‘ ba­siert auf ei­nem schwe­ren, an Led Zep­pe­lin er­in­nern­den Drum-groo­ve, über den Ver­non Reid aus­ge­hend von ei­nem ein­tak­ti­gen Ba­sis-mo­tiv, ei­ne un­wi­der­steh­li­che Fol­ge von Riffs ge­schrie­ben hat. In Bei­spiel 1 zei­gen wir sei­nen Part vom In­tro bis zum ers­ten Gi­tar­ren-so­lo. Die Riffs sind ei­ne Her­aus­for­de­rung für bei­de Hän­de, des­halb zei­gen Fin­ger­sät­ze für die lin­ke Greif­hand ei­nen öko­no­mi­schen Weg, die aus dem Ton­ma­te­ri­al von G Mi­x­o­ly­disch ge­drech­sel­ten Sech­zehn­telKet­ten aufs Griff­brett zu brin­gen. Mit der rech­ten Hand ex­pe­ri­men­tier­te Ver­non mit ver­schie­de­nen Va­ri­an­ten des Eco­no­my­Pi­ckings, sein Ziel er­reicht man aber auch mit kon­se­quen­tem Wech­sel­schlag. Bas­sist Muzz Skil­lings stellt sich der Auf­ga­be, Ver­non Reids Riffs mit we­ni­gen Va­ria­tio­nen uni­so­no ei­ne Ok­ta­ve tie­fer mit­zu­spie­len. Bei­spiel 2 zeigt ne­ben den Uni­so­ni auch sei­ne Li­nes zum Ver­se. n

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