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Du oder dei­ne Band in Gi­tar­re & Bass? Das geht! Your­si­te prä­sen­tiert un­glaub­li­che Ge­heim­tipps & New­co­mer, die man ken­nen soll­te. Schi­cke uns ein Päck­chen [ mit CD, Info & druck­fä­hi­gen Fotos] und mit et­was Glück stel­len wir dich in ei­ner der nächs­ten Aus­ga

Gitarre & Bass - - News -

RE­VO­LU­TI­ONS PER MI­NU­TE

WWW.RE­VO­LU­TI­ONS-PER-MI­NU­TE.DE Die gleich­na­mi­ge EP ,Re­vo­lu­ti­ons Per Mi­nu­te‘ geht dann gleich mal gut ab. Mit ei­nem Hoch­ge­schwin­dig­keits-lick star­tet ,First Aid‘. Bass und Drums stei­gen ein und in tie­fen La­gen wird ge­mein­sam fett ab­ge­rifft. Spä­ter kon­tras­tie­ren ru­hi­ge Parts mit Jazz-ak­kor­den, ein Bass-so­lo und ein Funk-groo­ve. Auch im fol­gen­den, eher ge­tra­ge­nen ,Re­tool‘ do­mi­nie­ren Hi­ga­in-riffs, die durch lei­se­re clea­ne Pi­ckings dy­na­misch ge­bro­chen wer­den. Dann schau­kelt sich die Num­mer mit ab­ge­fah­re­nen Breaks und zu­nehe­mend dis­har­mo­ni­schen Licks und Läu­fen zu ei­nem fu­rio­sen Prog­rock-aben­teu­er auf. Scharf kommt das In­tro von ,Six‘, ei­ne ein­gän­gi­ge wie spar­sa­me Gi­tar­ren-me­lo­die wird von schnel­len Bass­läu­fen ab­ge­löst. Im So­lo geht es von dra­ma­ti­schen Bends mit 70er-feel hin zu Hi­s­peed-shred­ding mit 80er-no­te. ,Jen­ny‘ star­tet als Bal­la­de: Über ei­nem elek­tro­ni­schen Klang­tep­pich brei­ten sich we­ni­ge mit Re­verb ver­se­he­ne No­ten aus. In die Be­schau­lich­keit kracht zu­nächst ein bom­bas­ti­sches Riff im Sti­le von Rush, das dann so­gleich mit crun­chi­gen Off­beat-gi­tar­ren mit The-po­li­ce-an­klän­gen ver­bun­den wird. Schließ­lich stei­gert sich al­les in ei­nen ziem­li­chen Wahn­sinn, in dem Thrash-me­tal auf Pop-gi­tar­ren und schrä­ge Har­mo­ni­zer-ef­fek­te tref­fen, be­vor das Haupt-riff wie­der Ord­nung ins Cha­os bringt. Das De­büt des Co­bur­ger Po­wer­tri­os ist ein pa­cken­der in­stru­men­ta­ler Trip zwi­schen 80er-me­tal und dem Prog­rock der 70er. Im Zen­trum steht Chris­ti­an Ro­senau, der im Al­ter von neun Jah­ren mit klas­si­schem Gi­tar­ren­un­ter­richt be­gann und spä­ter Gi­tar­re an der Hoch­schu­le für Mu­sik Franz Liszt, Wei­mar, stu­dier­te. Das Deep-pur­pleAl­bum ,Fi­re­b­al‘ be­zeich­net er als mu­si­ka­li­sche Initi­al­zün­dun­gen sei­ner Ju­gend. Und auf der Web­site ist zu le­sen: „Als Kind der Neun­zi­ger stand er, wie auch sei­ne Band­kol­le­gen, Da­ni­el Probst (b) und Ste­fan Mar­tin (dr), un­ter star­ken Ein­fluss von MTV, Nin­ten­do, Star Trek und schwe­di­schem Me­lo­dic-de­ath-me­tal.“am n

ACT EAT GHOSTS

WWW.EATGHOSTS.WORDPRESS.COM Auf ,An Ti Go‘ ver­fol­gen die Mu­si­ker aus Pots­dam ei­nen sehr ei­ge­nen Band-sound. Harsch ver­zerr­te Gi­tar­ren-me­lo­di­en oder clea­nes Pi­cking/strumming, mo­no­to­ne Bas­sli­ni­en, vir­tuo­se ab­wechs­lungs­rei­che Drums und pa­the­ti­scher Ge­sang plus jaz­zi­ge Sa­xo­pho­nund Trom­pe­ten-ein­la­gen er­schaf­fen kom­ple­xe Stü­cke. Zwi­schen den In­stru­men­ten gibt’s dann noch ei­ne Men­ge un­de­fi­nier­ba­rer Ge­räu­sche oder ei­ne Or­gel färbt, was Span­nung er­zeugt. Zu­dem be­ein­dru­cken die Dy­na­mik zwi­schen lau­ten und ru­hi­gen Parts, die Groo­ve-wech­sel und die Kol­li­si­on von Har­mo­nie und Ato­na­li­tät. Und die­se Mu­sik klingt so di­rekt und le­ben­dig, als hät­te man sie live auf­ge­nom­men. Der Post­rock-mix er­in­nert an so Ver­schie­de­nes wie 70er-prog­rock/jazz-rock, die Rock-opern von The Who oder die frü­hen Mo­tor­psy­cho. ,An Ti Go‘ ist ein tol­les, in­spi­rier­tes Al­bum, ein­ge­spielt mit viel Ener­gie. Die Band re­üs­sier­te an­fangs un­ter dem Na­men Mi­ner­va und ver­öf­fent­lich­te mit ,Ger­mi­nal‘ ein Kon­zept­al­bum über die In­dus­tri­el­le Re­vo­lu­ti­on. Dies wur­de 2014 auch in ei­ner Mi­schung aus Kon­zert und Thea­ter­stück auf­ge­führt. Es folg­ten wei­te­re Gigs, dar­un­ter als Sup­port für Coo­gans Bluff, Spi­der­gawd oder Sam­sa­ra Blues Ex­pe­ri­ment. Mit der Ver­öf­fent­li­chung des neu­en Al­bums kam dann auch der neue Band-na­me. am n

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