6- ACHSER

Gitarre & Bass - - News - FOTOS Die­ter Stork

Rei­hen­fol­ge der ein­zel­nen Ef­fekt­mo­du­le pra­xis­ge­recht fest­ge­legt, da­bei aber be­rück­sich­tigt, dass man be­stimm­te Ef­fekt­ty­pen auch vor ei­nen Ver­stär­ker, an­de­re wie­der­um in des­sen (vor­zugs­wei­se par­al­le­le) FX Loop ein­schlei­fen kann. Zu die­sem Zweck hat man die Ef­fekt­mo­du­le des Red Truck per ge­puf­fer­ter FX Loop in zwei Grup­pen auf­ge­teilt, und zwar in Boos­ter/ver­zer­rer und Mo­du­la­ti­on/de­lay/re­verb. So­mit kann das Mul­ti­pe­dal nach der 4-Kabel-me­tho­de fol­gen­der­ma­ßen an ei­nen Amp mit FX Loop an­ge­schlos­sen wer­den: 1. Gi­tar­ren­ka­bel > In­put Red Truck 2. FX Send Red Truck > In­put Amp 3. FX Send Amp > FX Re­turn Red Truck 4. Out­put Red Truck > FX Re­turn Amp Selbst­ver­ständ­lich las­sen sich an der Red Truck Loop auch ex­ter­ne Ef­fekt­ge­rä­te oder Preamps ein­schlei­fen. Mit Hil­fe ei­ner ABY-BOX kann so­gar ein so­ge­nann­tes Wet/dry-se­t­up rea­li­siert wer­den: Ein zen­tra­ler Amp für die tro­cke­nen Ba­sisSounds, zwei Amps (Ste­reo L/R) für Mo­du­la­ti­on, De­lay und Ste­reo Re­verb. Da der Truck je­doch nur ei­nen ein­zi­gen Ste­reo­ef­fekt bie­tet, wür­de die­se (auf­wen­di­ge) Va­ri­an­te nicht wirk­lich Sinn ma­chen.

pra­xis

Der Pho­nes/li­ne Out lie­fert ein pra­xis­ge­recht und ge­schmack­voll ab­ge­stimm­tes Spea­ker-si­mu­lie­ren­des Si­gnal, das sich nicht nur zur Di­rekt­ab­nah­me und für Recordings, son­dern her­vor­ra­gend auch zum Üben eig­net. Für Kopf­hör­er­be­trieb hät­te ich mir je­doch ei­nen ent­spre­chen­den Out­put-le­vel-reg­ler ge­wünscht. Da ei­ni­ge Funk­tio­nen durch gleich­zei­ti­ges Be­tä­ti­gen zwei­er be­nach­bar­ter Fuß­schal­ter auf­ge­ru­fen wer­den kön­nen, las­sen sie sich pro­blem­los und vor al­lem stress­frei wäh­rend des Spie­lens ak­ti­vie­ren. Tritt man z. B. si­mul­tan auf die Schal­ter Tap und 1, wech­selt der Red Truck vom Live- in den Pre­set-mo­de und um­ge­kehrt. Auf ähn­li­che Wei­se kann auch be­stimmt wer­den, auf wel­chen Ef­fekt der Tap-tas­ter Zu­griff ge­ben soll:

rus­ti­kal aber durch­aus char­mant an­mu­ten­den Re­lic-job treu. Ir­gend­wie la­den die Pe­da­le die­ses Her­stel­lers ein, sie ein­fach zu be­nut­zen und auch im har­ten Büh­nen­ein­satz nicht zu scho­nen. Im In­ne­ren des Wild­kraut Fuzz geht es da­ge­gen ab­so­lut ge­sit­tet und an­stän­dig zu. Die ro­bus­te Pla­ti­ne trägt wie im­mer Bau­tei­le ers­ter Gü­te­klas­se und al­les macht ei­nen sau­ber und prä­zi­se ver­ar­bei­te­ten Ein­druck. Ein klei­ner, am Ran­de der Pla­ti­ne an­ge­brach­ter Schal­ter er­mög­licht es, die Hel­lig­keit der LED zu dim­men – ein Fea­tu­re, wel­ches im Hin­blick auf ei­ne schlech­te Licht­si­tua­ti­on im Live- Be­trieb sehr sinn­voll ist.

tro­cken und mit­tig

Für den Test star­te ich wie im­mer mit al­len Reg­lern in der Zwölf-uhr-po­si­ti­on

hau­en – si­cher nicht Ever­y­bo­dy’s Dar­ling, aber wer Lust auf ei­ne or­dent­li­che Pri­se Staub und Dreck in sei­nem Sound hat, dem sei die­ses Pe­dal drin­gend ans Herz ge­legt. Die aus­ge­klü­gel­te Schal­tung und die ef­fi­zi­en­te Klan­g­re­ge­lung er­mög­li­chen ei­ne Viel­zahl un­ter­schied­lichs­ter Klang­far­ben, oh­ne dass dem Pe­dal sein Grund­cha­rak­ter ab­han­den­kommt.

€Ver­trieb: www.ori­on-fx.com Preis (Street): ca. 239 n

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