BASS

Hal­lo Leu­te, bei mei­nem Kra­mer sind die Bün­de ziem­lich run­ter. Da das Griff­brett be­kannt­lich aus Ebo­nol be­steht, ist mei­ne Fra­ge, ob bei der Her­stel­lung die Bund­schlit­ze her­kömm­lich ein­ge­sägt/ge­fräst wur­den und ei­ner her­kömm­li­chen Neu­bun­die­rung nichts im

Gitarre & Bass - - Leser Post -

Hal­lo B., Die­se Ste­cker-ma­nia ist in den letz­ten Jah­ren bei den Her­stel­lern sehr po­pu­lär ge­wor­den – lei­der. Zwar wer­den Ar­gu­men­te vor­ge­scho­ben, wie: „ Der Kun­de kann jetzt ein­fa­cher Pick­ups wech­seln.“Wohl aber nur die des­sel­ben Her­stel­lers, was dann nicht da­zu ge­sagt wird. Schon hat der Kun­de, aber auch ei­ne gan­ze Rei­he Gi­tar­ren­tech­ni­ker ein Pro­blem, denn der Ste­cker passt nicht zum Ge­gen­stück, die Ver­ka­be­lung des­sel­ben schon zwei­mal nicht. Ich ma­che das ganz ein­fach nach Alt­vä­ter­sit­te und lö­te den Pick­up di­rekt an den An­schluss des Vo­lu­me-po­tis. Al­so wie im­mer. Auch bei den mo­der­nen Pla­ti­nen bei Gib­son ist das Po­ti mit sei­nen drei An­schlüs­sen of­fen sicht­bar. Dort ein­fach an den lin­ken An­schluss (Po­ti­ge­häu­se oben, Dreh­ach­se un­ten) den Plus­pol (in­ne­re Lei­tung) und auf das Ge­häu­se das Ab­schirm­ge­flecht (Mi­nus) und schon funk­tio­niert das. Geht für je­man­den, dem ein Löt­kol­ben nicht fremd ist, schnel­ler als den Ste­cker ein­ste­cken – gar nicht zu re­den von der Be­sor­gung ei­nes sol­chen samt Crimp­z­an­ge, um die Ka­bel an die Kon­tak­te zu be­kom­men. Die Steck­kon­tak­te auf der Gib­son Pla­ti­ne kannst du ein­fach las­sen wie sie sind. Dass dort nichts ein­ge­steckt ist, hat kei­ner­lei Aus­wir­kun­gen. Tipp noch am Ran­de: Gib­son ver­wen­det bei vie­len (nicht al­len) ih­rer Gi­tar­ren­mo­del­le 300kohm Po­tis für den Lau­stär­ke­reg­ler und 500kohm für den Ton­reg­ler. In der Re­gel klin­gen Hum­bu­cker mit 500er Po­tis hör­bar bes­ser. Das gilt ins­be­son­de­re auch für die Burst­bu­cker. In Gib­sons Cust­om Shop His­to­ric Mo­del­len wer­den üb­li­cher­wei­se auch 500er Po­tis ver­wen­det. An­dré Wal­den­mai­er

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