Your­si­te! Le­ser-bands des Mo­nats

Du oder dei­ne Band in Gi­tar­re & Bass? Das geht! Your­si­te prä­sen­tiert un­glaub­li­che Ge­heim­tipps & New­co­mer, die man ken­nen soll­te. Schi­cke uns ein Päck­chen [ mit CD, In­fo & druck­fä­hi­gen Fo­tos] und mit et­was Glück stel­len wir dich in ei­ner der nächs­ten Aus­ga

Gitarre & Bass - - Inhalt -

SFJ’S BLUES PO­WER

WWW.BLUES-PO­WER.DE Nun, der Na­me ist Pro­gramm. Mit sat­tem Stra­to­cas­ter-sound spielt sich Ste­fan Frie­del Jahn durch das fun­ky In­stru­men­tal ,Stor­my’. Die Re­mi­nis­zen­zen an Te­xas-blue­ser Stevie Ray Vaug­han und sei­ne Band Dou­ble Trou­ble sind nicht zu über­hö­ren. Die blei­ben auch spür­bar im ge­ra­de ro­cken­den ,No Bad News’. Hier würzt Jahn sei­ne vir­tuo­sen So­li mit viel Vi­bra­to­he­be­l­ein­satz. In ,Ne­ver See Again’ wird mit flir­ren­dem Tre­mo­lo-ef­fekt und ei­nem kna­cki­gen Groo­ve der Geist von John Fo­ger­ty und Cree­de­nce Cle­ar­wa­ter Re­vi­val be­schwo­ren. Und der trei­ben­de Shuf­fle ,Rock Me Ba­by’ mit dem kom­pri­mier­ten Me­ga­phon-ge­sang trans­por­tiert Zz-top-feel. Aus Hen­d­rix’ ,Lit­tle Wing’ macht Jahn ei­ne stim­mungs­vol­le So­lo­num­mer oh­ne Ban­dBe­glei­tung. Toll kom­men da­bei im Hin­ter­grund de­zen­te Gi­tar­ren-loops mit viel Hall, De­lay oder Back­wards-ef­fekt. Ste­fan hat auf sei­nem ers­ten So­lo-al­bum al­le In­stru­men­te bis auf ei­ne Blues-harp selbst ein­ge­spielt, und kom­plett selbst pro­du­ziert. Jahn, der im bay­ri­schen Mot­ten lebt, setzt zwei selbst­ge­bau­te Strats ein, ei­ne ei­gens mo­di­fi­zier­te Fen­der Srv-stra­to­cas­ter, da­zu kom­men ei­ne Fen­der Tele­cas­ter CS und ei­ne Gib­son Les Paul. Zu­dem be­nutzt er Röh­ren-ver­stär­ker sei­nes ei­ge­nen La­bels JCA – zu fin­den un­ter www.j-c-au­dio.de. am n

THE NECRONAUTICS

WWW. FACE­BOOK. COM/ THENECRONAUTICS Die Band aus Mann­heim taucht mit zwei Gi­tar­ren, Bass und Drums tief ein in die in­stru­men­ta­le Sur­fMu­sik der 60er-jah­re. Und dies mal in schnel­len Num­mern mit Ro­cka­bil­ly-schär­fe oder ganz seicht mit schmal­zi­gen Bal­la­den im Sti­le von ,Sleep­walk’ (San­to & John­ny). Be­ein­dru­ckend sind stets die schnel­len 16tel-li­ni­en oder kna­cki­ge Pi­ckings, Ar­peg­gi­en und Dou­bleS­tops der Gi­tar­ren­ab­tei­lung. Gen­re­ty­pisch gibt’s hier den clea­nen Fen­der-gi­tar­ren-sound mit viel Hall. Sehr cool mi­schen sich auch mal De­lay-sounds und sons­ti­ge wa­bern­de und flir­ren­de Klän­ge in die Pau­sen. Und das ent­wi­ckelt dann in ,Ro­chen Rei­ten’ auch mal rich­tig Rock-ener­gie. Und gleich im fol­gen­den , Bur­ri­to La Co­ga­ti­na’ ver­brei­tet sich zu­nächst Coun­try-at­mo­sphä­re, doch mit zu­neh­mend ver­zerr­te­ren Gi­tar­ren ent­steht der Sound­track für ei­nen Ta­ran­ti­no-road­mo­vie, der ir­gend­wo zwi­schen Me­xi­ko und Te­xas spielt. Be­ein­dru­ckend sind die Rä­um­lich­keit und Tie­fe von ,The Ne­cro­man­ti­cs’ – tol­les Re­troAl­bum mit ho­hem Pa­thos- und Spaß-fak­tor. am n

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