Fa­me Fo­rum IV Mo­dern & Clas­sic, E-gi­tar­ren

Fa­me Fo­rum IV Mo­dern & Clas­sic

Gitarre & Bass - - Inhalt - TEXT Micha­el Dom­mers FOTOS Die­ter Stork

Seit über 20 Jah­ren wur­den al­le Fa­me Mo­del­le bei Mayo­nes in Dan­zig ge­fer­tigt. In Zu­kunft wer­den dort nur noch die ex­klu­si­ven Cust­om Shop Mo­del­le ge­baut. Al­le an­de­ren Mo­del­le pro­du­ziert die re­nom­mier­te Fir­ma NBE in Tsche­chi­en, die für di­ver­se in­ter­na­tio­na­le No­bel­mar­ken fer­tigt. Oh­ne Zwi­schen­ver­trieb und Groß­han­del kom­men die In­stru­men­te di­rekt zum Mu­sic Sto­re und dv247 in En­g­land, die die Fa­me In­stru­men­te ex­klu­siv ver­trei­ben.

Der tsche­chi­sche In­stru­men­ten­bau be­sitzt ei­ne fast 500-jäh­ri­ge Tra­di­ti­on und be­son­ders die Qua­li­tät der Gi­tar­ren und Bäs­se wird in­ter­na­tio­nal ge­schätzt. Di­rekt aus der neu­en Fa­me-pro­duk­ti­ons­stät­te er­reich­ten uns u. a. die Fo­rum-ivMo­del­le Mo­dern und Clas­sic.

viel nack­te haut

An­ge­sichts der hoch­wer­ti­gen Aus­stat­tung und der mas­si­ven Höl­zer liegt die Fra­ge na­he, wie all das zu der­ar­tig güns­ti­gen Prei­sen mög­lich ist. Nun ja, man spart halt an ar­beits­in­ten­si­ver Hoch­glanz­la­ckie­rung und Po­li­tur und schlägt so qua­si zwei Flie­gen mit ei­ner Klap­pe: Zum ei­nen kann das Holz at­men und frei­er schwin­gen, zum an­de­ren bie­ten die an­ge­nehm war­men, hol­zi­gen aber den­noch glat­ten Ober­flä­chen dem Spie­ler spe­zi­ell bei stark schwit­zen­den Hän­den mehr Grif­fig­keit. Selbst­ver­ständ­lich schützt das mat­te Sa­tin-fi­nish die Höl­zer aus­rei­chend ge­gen ein­drin­gen­de Feuch­tig­keit. Das CITES-II-ABKOMMEN lässt mit sei­ner chao­ti­schen und we­nig pra­xis­ori­en­tier­ten Um­set­zung seit dem 01.01.2017 nicht nur Groß- und Ein­zel­händ­ler, son­dern auch Her­stel­ler, Kun­den und nicht zu­letzt die Mit­ar­bei­ter lo­ka­ler Um­welt­be­hör­den ver­zwei­feln. Dies ver­an­lasst in­zwi­schen zahl­rei­che Gi­tar­ren­bau­er – zur Ver­mei­dung von Preis­er­hö­hun­gen durch zu­sätz­li­che Ver­wal­tungs­kos­ten – gänz­lich auf Pa­li­san­der zu ver­zich­ten. Ob nun ge­ra­de die Ver­wen­dung von Eben­holz der rich­ti­ge Weg ist, ist frag­lich, denn so wird es nicht lan­ge dau­ern, bis auch die­ses Ma­te­ri­al auf der Lis­te be­trof­fe­ner Holz­ar­ten auf­taucht. Die Bo­dies der Mo­dern und Clas­sic be­ste­hen aus Kha­ya, ei­ner Ma­ha­go­ni-gat­tung aus dem tro­pi­schen Afri­ka. Tro­pisch?! Ver­neh­me ich da schon die nächs­te Alarm­glo­cke? Sie wur­den hälf­tig zu­sam­men­ge­fügt und mit in­ten­siv ge­flamm­ten mas­si­ven (!) 19,7 bzw. 18 mm di­cken Ahorn­de­cken ge­krönt, de­nen Wöl­bun­gen und tie­fe Hohl­keh­len an den Rän­dern „se­xy“Kon­tu­ren ver­lei­hen. Wäh­rend die Zar­ge der Mo­dern in­klu­si­ve De­cken­rand 36 mm misst, ist der Kor­pus der Clas­sic 7 mm di­cker. Der Kha­ya-bo­dy der Mo­dern zeigt üb­ri­gens ei­ne sehr schö­ne 3D-cur­ly-ma­se­rung. Als „sto­ne­wa­s­hed“be­zeich­net man bei Fa­me die de­zent schwarz bzw. hell­blau ein­ge­färb­ten De­cken, de­ren Kan­ten na­tur­be­las­sen sind (Na­tu­ral Bin­ding). Ova­le Zar­gen­ble­che hal­ten die Klin­ken­buch­sen, Schal­ler Se­cu­ri­ty Locks die­nen als Gurt­pins. De­ren Ge­gen­stü­cke zäh­len selbst­re­dend zum Lie­fer­um­fang. Die ein­tei­li­gen Sa­pel­li- Häl­se ( tro­pisch afri­ka­ni­sche Pflan­zen­art der Fa­mi­lie der Ma­ha­go­ni-ge­wäch­se) hat man mit lan­gem Fuß, der ex­akt bis zur hin­te­ren Kan­te der Hals-pu-frä­sun­gen reicht, mit den Bo­dies ver­leimt. Dank des kur­zen Hals­über­gangs und des stark fa­cet­tier­ten Cu­ta­way-de­signs, las­sen sich die höchs­ten La­gen pro­blem­los er­rei­chen. Die je­weils 24 Me­di­um-bün­de wur­den per­fekt ein­ge­setzt und zwar so, dass die Ste­ge bzw. Fü­ße der Bund­dräh­te und da­mit auch Bund­schlit­ze un­sicht­bar blei­ben. Punk­te aus ech­tem Perl­mutt und Si­de­dots er­leich­tern die Na­vi­ga­ti­on auf dem Spiel­feld. Op­ti­mal aus- und ab­ge­rich­te­te

Black-tusq-sät­tel, auf de­ren Rück­sei­te aus­ge­präg­te Kra­gen die Über­gän­ge zu den Kopf­plat­ten ver­stär­ken, füh­ren die Sai­ten zu ge­schmei­dig und prä­zi­se ar­bei­ten­den Schal­ler-m6-mecha­ni­ken. Stan­des­ge­mäß hat man die Mo­dern mit Lo­cking-tu­nern be­stückt, die Clas­sic der­weil mit Stan­dard­mo­del­len. Tu­ne-o-ma­ticS­te­ge mit Stop­bars füh­ren bzw. hal­ten die Sai­ten kor­pus­sei­tig. Die Bridge der Mo­dern ist ei­ne Graph­tech Re­so­max mit String- Sa­ver- Pie­zo- Rei­tern, die hier das Klang­an­ge­bot mit ei­nem ak­ti­ven Preamp um Acoustic-sounds er­wei­tert. An­ders als die Schal­tung der Clas­sic mit zwei Sey­mour-dun­can-hum­bu­ckern, Mas­terVo­lu­me, Master-to­ne, Drei­weg-pu- und Coil- Split- Schal­tern er­setzt bei der Mo­dern ein Mix-reg­ler das To­ne-po­ti. Mit sei­ner Pull-push-funk­ti­on kon­trol­liert das Master-vo­lu­me-po­ti wahl­wei­se die Dun­can-hum­bu­cker (push) oder die Pie­zos (pull). Drei­weg-pu- und Coil-split-schal­ter agie­ren ab­hän­gig vom Mix-set­ting in bei­den Be­triebs­ar­ten. Das Mix-po­ti, das auf hal­bem Re­gel­weg leicht ein­ras­tet, blen­det von Hum­bu­cker- auf Pie­zo-be­trieb und mischt da­mit bei­de Klang­quel­len. Die rück­sei­ti­gen E-fä­cher hat man sorg­fäl­tig mit elek­trisch lei­ten­dem Lack bzw. Alu­fo­lie ab­ge­schirmt, die Kunst­stoff­de­ckel prä­zi­se Ober­kan­te bün­dig ein­ge­las­sen. Prak­tisch ist auch das se­pa­ra­te Bat­te­rie­fach, das dank ein­ras­ten­den De­ckels und Fe­der­kon­tak­ten blitz­schnel­le Wech­sel er­mög­licht.

amp an!

Dass die Fa­me Fo­rum IV ei­ne Gi­tar­re ist, auf der man sich di­rekt wohl­fühlt, ist seit Lan­gem be­kannt. Qua­si „One si­ze fits all“. Aus er­go­no­mi­scher Sicht lässt sie je­den­falls kei­ne Wün­sche of­fen, denn sie ist su­per kom­for­ta­bel zu spie­len: Rück­sei­ti­ger Rip­pen­scho­ner, schlan­kes grif­fi­ges Hals­pro­fil, kur­ze (Gib­son-)men­sur, stress­frei­er Zu­gang zu den höchs­ten Bün­den, per­fek­te Ba­lan­ce am Gurt und auf dem Bein, fla­che Sai­ten­la­ge usw. Ein­zig die Po­si­tio­nen der Klang- bzw. Mix-reg­ler und Pick­up-schal­ter wer­den nicht je­dem zu­sa­gen – sie sind je­doch be­herrsch­bar. Al­ler­dings gibt es auch et­was zu be­an­stan­den: Wäh­rend näm­lich die Bund­kan­ten ta­del­los ver­run­det und po­liert wur­den, hat man ver­ges­sen, die Schleif­rie­fen auf den Kro­nen zu be­sei­ti­gen. So krat­zen die Sai­ten bei Ben­dings spür- und hör­bar auf den Ober­flä­chen. Die Rie­fen in den Bund­kro­nen sind selbst­ver­ständ­lich nicht die Re­gel, (Anm. d.red: der Her­stel­ler hat be­reits nach­ge­bes­sert). Bei­de Fa­me- Fo­rum- IV- Mo­del­le ge­ben sich höchst schwing­freu­dig, zei­gen le­ben­di­ge Dy­na­mik und be­acht­li­ches Sustain. Un­ver­stärkt lie­fern sie aus­ge­wo­ge­ne war­me Klang­bil­der mit rei­chem Ober­ton­ge­halt. Auf­grund des di­cke­ren Kor­pus´ zeigt die Clas­sic ei­nen Hauch mehr Fun­da­ment und hat auch in Sa­chen Sustain leich­tes Ober­was­ser, wäh­rend die fla­che­re Mo­dern im obe­ren Mit­ten­be­reich et­was ak­ti­ver ist. Mit dem wohl be­lieb­tes­ten weil mei­nes Erach­tens klang­lich fle­xi­bels­ten Sey­mourDun­can-hum­bu­cker-pär­chen hal­ten un­se­re bei­den Fa­me Fo­rum IV nicht nur Vin­ta­ge Sounds be­reit, son­dern be­die­nen dank des leis­tungs­star­ken Sh-4-steg-pick­ups auch här­te­re Gan­gar­ten. Wäh­rend der SH-2N am clea­nen Amp mit blue­sig war­men, run­den, leicht glo­cki­gen ober­ton­rei­chen Sounds Par­al­le­len zur Les Paul er­ken­nen lässt – auch wenn die­se nicht ganz so fett und vo­lu­mi­nös tö­nen – lie­fert der mit­ti­ger ori­en­tier­te SH-4 druck­vol­le, drah­ti­ge, luf­ti­ge Klän­ge mit brei­tem Ober­ton­s­pek­trum. Mit zu­neh­men­der An­schlags­in­ten­si­tät las­sen sich pro­blem­los mehr Biss und Bril­lanz her­aus­kit­zeln. Luf­tig und vi­tal perlt die Kom­bi bei­der Hum­bu­cker aus den Laut­spre­chern und be­geis­tert nicht nur bei Ar­peg­gi­en und in­ten­si­vem Strumming, son­dern zeigt auch bei ge­fühl­vol­lem So­lie­ren Cha­rak­ter­stär­ke. Der Coil-split-schal­ter lässt die äu­ße­ren, von­ein­an­der ab­ge­wand­ten Hum­bu­cker-spu­len ver­stum­men, wo­mit un­se­re Fo­rum-iv-mo­del­le ge­wis­ser­ma­ßen Fen­der-ter­rain be­tre­ten ? wenn auch ent­fernt. Klar, sie er­he­ben kei­ner­lei An­spruch auf Au­then­ti­zi­tät, son­dern zei­gen ge­schmack­vol­le Ei­gen­stän­dig­keit, eig­nen sich bes­tens für fun­ky Rhyth­mus­spiel, dürf­ten aber auch tra­di­tio­nell bis ro­ckig ori­en­tier­ten Coun­try-pi­ckern ge­fal­len. Im Zerr­be­trieb pro­fi­tiert der Hals-hum­bu­cker von sei­ner 24-Bund-po­si­ti­on, die nicht nur den tie­fen Fre­quen­zen mehr Trans­pa­renz und De­fi­ni­ti­on ver­leiht, son­dern das ge­sam­te Klang­bild öff­net und be­lebt. Hier liegt die Pa­ra­de­dis­zi­plin des Sh-4-steg-hum­bu­ckers, der mit straf­fen kon­kre­ten Bäs­sen, druck­vol­len Mit­ten, kla­ren Hö­hen und ex­zel­len­ter Dy­na­mik Durch­set­zungs­ver­mö­gen be­weist. Selbst bei stark kom­pri­mie­ren­den High-gainSounds zeigt er noch ge­sun­de Dy­na­mik, un­ter­stützt – wenn auch et­was ein­ge­schränkt – im­mer noch die Ton­bil­dung und sorgt für kon­ti­nu­ier­li­ches Sustain. So­wohl die Hum­bu­cker-paa­rung als auch die Coil-split-va­ri­an­ten lie­fern im Dis­tor­ti­on-mo­de prak­ti­ka­ble Er­geb­nis­se, wo­bei sich Letz­te­re er­freu­lich ne­ben­ge­räusch­arm prä­sen­tie­ren. Durch Zie­hen des Vo­lu­me-knop­fes er­wei­tert das ak­ti­ve Pie­zo-sys­tem das Klang­an­ge­bot der Fo­rum IV Mo­dern. Nimmt man den Mix-reg­ler voll­stän­dig zu­rück ( Null), ist al­lein das Graph­techGhost-sys­tem zu hö­ren, dreht man es voll auf, die Hum­bu­cker. Dies be­stä­tigt leich­tes Klop­fen mit ei­nem Me­tall­stift auf die Ma­gne­te bzw. die Pie­zo-ele­men­te. An­ders als bis­lang, er­mög­licht der Her­stel­ler ei­ne voll­stän­di­ge Tren­nung bei­der Pick­up-sys­te­me. Die Pie­zos er­wei­tern das Ober­ton­s­pek­trum und er­zeu­gen ei­nen cris­pen, Acoustic-ähn­li­chen aber kei­nes­wegs auf­dring­li­chen, über­mä­ßig ste­ri­len Klang. Al­ler­dings fehlt es an Fun­da­ment, zu­dem hau­en die D- und G-sai­ten pe­gel­mä­ßig ein we­nig aus dem Klang­bild her­aus. Be­trach­tet man die Ar­beits­wei­se des „ Mix“- Po­tis ge­nau­er, ist fest­zu­stel­len, dass es ei­gent­lich kei­ne Misch­funk­ti­on hat, son­dern le­dig­lich in der Mit­tel­stel­lung um­schal­tet, in der üb­ri­gens bei­de Sys­te­me si­mul­tan ak­tiv sind. Der ei­gent­li­che Re­gel­be­reich in dem von Mi­xen die Re­de sein könn­te, be­schränkt sich auf je­weils die Hälf­te ei­ner Ska­len­ein­heit (0,5) um die Mit­tel­po­si­ti­on des Reg­ler­knop­fes. So­mit ist gaa­anz viel Fin­ger­spit­zen­ge­fühl ge­fragt. Dar­über hin­aus be­deu­tet das ent­we­der 100% Pie­zo- oder 100% Hum­bu­cker-si­gnal. Schal­tet man per Vo­lu­mePo­ti aus dem Hum­bu­cker- in den Pie­zoBe­trieb wäh­rend sich Mix im Hb-be­reich be­fin­det, wird das Klang­bild luf­ti­ger, of­fe­ner, hö­hen- und ober­ton­rei­cher – ein In­diz da­für, dass die Bord­elek­tro­nik zu­ge­schal­tet wird, nicht je­doch die Pie­zo-

Bridge. Ei­gent­lich scha­de, dass die Fa­me Fo­rum IV Mo­dern we­der für die Hum­bu­cker noch für die Graph­tech Bridge Klan­g­re­gel­mög­lich­kei­ten bie­tet. Je­doch lässt sich die Schal­tung auf fol­gen­de Wei­se ein we­nig aus­trick­sen: Vo­lu­me-po­ti auf Pie­zo- Be­trieb, Mix- Reg­ler in Mit­tel­po­si­ti­on. Da nun bei­de Ab­neh­mer­sys­te­me ak­tiv sind, kann der Sound per Pick­up- und/oder Coil-split-schal­ter be­ar­bei­tet und auf die­se Wei­se für ein we­nig Wär­me und Klang­fül­le ge­sorgt wer­den. Da die Gi­tar­re kei­ne ge­trenn­ten Aus­gän­ge für die Pick­up-sys­te­me bie­tet, be­steht kei­ne di­rek­te Mög­lich­keit un­ter­schied­li­che Ver­stär­ker zu be­nut­zen. Ei­ne ex­ter­ne AB/A+B-BOX schafft je­doch Ab­hil­fe.

re­sü­mee

Die neue tsche­chi­sche Pro­duk­ti­ons­stät­te der Fa­me-fo­rum-iv-mo­del­le steht der bis­he­ri­gen pol­ni­schen in nichts nach. Ver­ar­bei­tung auf höchs­tem Ni­veau, wenn ich mal von den rau­en Bund­kro­nen ab­se­he. An­sons­ten Per­fek­ti­on bis in die De­tails. Die un­la­ckier­ten Sa­tin-ober­flä­chen ver­mit­teln über­aus an­ge­neh­me Hap­tik, die Er­go­no­mie ho­hen Spiel­kom­fort. Schal­lerHard­ware, Sey­mour-dun­can-pick­ups und Grapt­ech-ghost-pie­zo-bridge mit ent­spre­chen­dem Preamp – so fährt man Plus­punk­te ein. Nicht zu­letzt kön­nen bei­de Gi­tar­ren klang­lich ab­so­lut über­zeu­gen und be­die­nen auch dank sehr gu­ter Schwin­gei­gen­schaf­ten, ex­zel­len­ter Dy­na­mik und sta­bi­lem Sustain ein brei­tes Spek­trum un­ter­schied­lichs­ter Mu­sik­gen­res. Das Graph­tech-ghost-sys­tem klingt hier ganz or­dent­lich. Es kann zwar er­war­tungs­ge­mäß ei­ner A-gi­tar­re nicht Pa­ro­li bie­ten, fügt sich aber den­noch sehr gut ins Band­ge­fü­ge ein. Wenn schon kei­ne ad­äqua­te Klan­g­reg­lung vor­ge­se­hen ist, schreit die Pie­zo- Mix- Schal­tung al­ler­dings nach ei­nem ech­ten Blend- oder Mix-reg­ler. n

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