GI­TAR­REN

Gitarre & Bass - - News -

• THE MAR­CUS KING BAND: CA­RO­LI­NA CON­FES­SI­ONS Auch mit sei­nem drit­ten Al­bum kann der mitt­ler­wei­le 22-jäh­ri­ge Sän­ger & Gi­tar­rist Mar­cus King über­zeu­gen: Tol­le Songs, kna­cki­ge Gi­tar­ren-parts mit ei­ni­gen fei­nen Sli­de- und Pi­cking-spots und im­mer wie­der groß­ar­ti­ge Ar­ran­ge­ments, die aus Sou­thern-rock ech­ten All­man-bro­thers-in­spi­rier­ten Sou­thern-rootsBig-rock ma­chen. Und Kings ei­gen­wil­li­ge Stim­me ist im­mer wie­der be­rüh­rend. Mu­sik für Fans von De­rek Trucks, Dua­ne All­man, Neil Young und dem bes­ten von Lynyrd Skynyrd. Wun­der­ba­res Al­bum! lt • JOHN SCOFIELD: COM­BO 66 Ich bin Fan die­ses Gi­tar­ris­ten seit den spä­ten 70ern – und schon lan­ge auch Fan des im­mer wie­der grenz­über­schrei­ten­den Mu­si­kers John Scofield. Und Fan des Künst­lers, der sich im­mer wei­ter ent­wi­ckelt und ver­sucht, das The­ma Jazz neu zu be­le­ben und jung zu hal­ten. Wie das geht? Kei­ne Ah­nung ... Viel­leicht in­dem man ei­nen groß­ar­ti­gen Pia­nis­ten wie Ge­rald Clay­ton an ei­ne Or­gel setzt und ihn über ei­ne Traum-rhythm-sec­tion schmat­zen lässt? Kon­tra­bas­sist Vi­cen­te Archer und der lang­jäh­ri­ge Sco-si­de­man Bill Ste­wart an den Drums sind erst­klas­si­ge Tep­pich­ver­le­ger, die im Klang­bild fast als ver­ti­ka­le Mit­tel­ach­se er­schei­nen, mit Clay­tons Chor­ds links und Sco­fiel­ds swin­gen­den, bop­pen­den, blue­si­gen Li­nes von rechts. Sei­ne The­men und In­tros legt der Gi­tar­rist oft ganz tief un­ten an und ar­bei­tet sich dann lang­sam von Bass-riffs über ein paar Chor­ds zur Me­lo­die vor – in vie­len Tracks geht es aber auch ganz klas­sisch Stan­dards-mä­ßig ab mit The­ma, Cho­rus, Cho­rus, Cho­rus, Fei­er­abend. Wenn ei­nem so et­was nach ei­nem hal­ben Jahr­hun­dert als ak­ti­ver Mu­si­ker im­mer noch und im­mer wie­der span­nend ge­rät, dann hat man was zu sa­gen. Scofield ist noch ein paar Wo­chen lang 66 – sie­he Al­bum-ti­tel, und vor 44 Jah­ren er­schien sein Gi­tar­ren­spiel erst­mals auf LP (,Car­ne­gie Hall Con­cert‘ von Chet Ba­ker & Ger­ry Mul­li­gan 1974), be­vor er dann ab 1975 in der Band von Bil­ly Cob­ham end­gül­tig be­kannt und ab 1982 als An­ge­stell­ter von Mi­les Da­vis ein Star wur­de. My man! lt • ACE FREHLEY: SPACEMAN Auch wenn Ace Frehley nur 16 der nun schon mehr als 45 Jah­re an­dau­ern­den Kar­rie­re von Kiss ihr Gi­tar­rist war, ist die Län­ge sei­ner Ver­weil­dau­er nicht das ent­schei­den­de Kri­te­ri­um für sei­nen Kult­sta­tus. Frehley war halt zur wich­tigs­ten Pha­se in der Band, als Kiss mit Pau­ken­schlä­gen á la ‚De­troit Rock Ci­ty‘, King Of The Night Ti­me World` oder ‚Shout It Out Loud‘ aus – im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes – vol­len (Py­ro-) Ka­no­nen feu­er­ten. Heu­te pro­fi­tiert der Us-gi­tar­rist im­mer noch von die­ser Epo­che und zeigt auf sei­nem neu­en Al­bum ‚Spaceman‘, dass er auch kom­po­si­to­risch das Kiss-gen in sich trägt. Ob­wohl sich un­ter den neun Num­mern der Schei­be kein Me­ga­ham­mer in der Qua­li­tät o.g. Kiss-klas­si­ker be­fin­det, über­zeugt das pro­fun­de Song­wri­ting in Stü­cken wie ‚Ro­ckin` With The Boys‘,

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