„Ma­dame Bo­va­ry“schreibt Li­te­ra­tur­ge­schich­te

Ei­ne skan­da­lö­se Ge­schich­te um Lie­be, Ver­rat und Geld

Graenzbote - - VERANSTALTUNGEN -

SIN­GEN (sz) - „Ma­dame Bo­va­ry“gilt als ei­ne Schwär­me­rin in der grau­en Pro­vinz, die in ei­ne Schein­welt aus un­still­ba­rem Ver­lan­gen und ver­bo­te­ner Lie­be ab­drif­tet. Sie ver­liert den Be­zug zur Rea­li­tät und am En­de ihr ei­ge­nes Le­ben. Das Dra­ma nach dem gleich­na­mi­gen Ro­man von Gus­ta­ve Flau­bert, von Al­bert Os­ter­mai­er für die Büh­ne be­ar­bei­tet, bringt am Sonn­tag, 26. März, um 19 Uhr das Thea­ter „Wahl­ver­wand­te“in die Stadt­hal­le Sin­gen.

Um 18.15 Uhr fin­det ei­ne Ein­füh­rung von Stu­di­en­di­rek­tor Ste­phan Glunk statt. Die Ur­auf­füh­rung die­ser Fas­sung fei­er­te im No­vem­ber 2014 gro­ßen Er­folg am Münch­ner Re­si­denz­thea­ter. Nah am Ori­gi­nal und doch nicht ei­ne blo­ße Ad­ap­ti­on, fin­den sich hier Ele­men­te der Zu­spit­zung. Dra­ma­tur­gie und Per­spek­ti­ve des Er­zäh­lens sind den An­for­de­run­gen der Büh­ne per­fekt an­ge­passt.

Der 1857 voll­stän­dig er­schie­ne­ne Ro­man „Ma­dame Bo­va­ry. Sit­ten in der Pro­vinz“, ei­ne skan­da­lö­se Ge­schich­te um Lie­be, Ver­rat und Geld, hat Li­te­ra­tur­ge­schich­te ge­schrie­ben. Der Au­tor feilt mehr als fünf Jah­re an je­dem Wort, ar­bei­tet an je­dem Rhyth­mus der Spra­che, kor­ri­giert, än­dert zu­rück, liest laut vor. Kar­ten gibt es bei Kul­tur & Tou­ris­mus Sin­gen, der Tou­rist In­for­ma­ti­on, der Stadt­hal­le, Te­le­fon 07731 / 85 262 oder -504, bei al­len Re­ser­vix-Vor­ver­kaufs­stel­len und un­ter

ti­cke­ting.stadt­hal­le@sin­gen.de

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