Wün­sche der Nach­barn sol­len be­rück­sich­tigt wer­den

Spa­ten­stich Stutt­gar­ter Stra­ße 27/29: Tu­wass-Park­plät­ze ab­rie­geln – Tem­po­li­mit ge­for­dert

Graenzbote - - TUTTLINGEN -

TUTT­LIN­GEN (iw) - Mit Bag­ger und Spa­ten ist der Neu­bau der Tutt­lin­ger Wohn­bau in der Stutt­gar­ter Stra­ße 27/29 am Mon­tag in Tutt­lin­gen an­ge­gan­gen wor­den. Wie be­rich­tet, gab und gibt es Vor­be­hal­te der Nach­barn ge­gen den Bau der ins­ge­samt 40 Wohn­ein­hei­ten. Ober­bür­ger­meis­ter Micha­el Beck sag­te zu, dass die In­ter­es­sen der An­lie­ger in ei­ner der nächs­ten Ge­mein­de­rats­sit­zun­gen be­han­delt wer­den.

Das Ge­spräch hat die Ver­wal­tung be­reits ge­sucht. Da­bei kam her­aus, dass sich die An­lie­ger ei­ne Tem­po­re­du­zie­rung auf der mit 15 000 Fahr­zeu­gen täg­lich be­fah­re­nen Stutt­gar­ter Stra­ße wün­schen. Zu­dem wird die Zu­fahrt zum Neu­bau ein The­ma sein: Die soll eben­so wie die Stell­plät­ze vom Tu­wass ab­ge­rie­gelt wer­den, um ge­ord­ne­tes Par­ken zu er­mög­li­chen. Glei­ches gel­te für die Mühlau-Sport­hal­le, so Beck. Ei­ne Be- und Ent­la­de­zo­ne an der Stutt­gar­ter Stra­ße sei eben­so Wunsch der An­lie­ger.

„Lan­ge Ge­schich­te“

„Das war ei­ne lan­ge Ge­schich­te“, sag­te Wohn­bau-Chef Horst Riess beim Spa­ten­stich. Die Bau­vor­an­fra­ge sei be­reits im Ju­li 2014 ein­ge­reicht wor­den. „Nun wol­len wir so schnell wie mög­lich fer­tig wer­den.“An­ge­dacht sei, die Ap­par­te­ments auch lang­jäh­ri­gen Wohn­bau-Mie­tern an­zu­bie­ten.

Das ur­sprüng­lich for­mu­lier­te Ziel, in den Ein- bis Drei-Zim­mer­woh­nun­gen preis­wer­ten Miet­raum für 6,50 Eu­ro pro Qua­drat­me­ter zu schaf­fen, sei nicht zu hal­ten, sag­te der Ober­bür­ger­meis­ter, der zu­dem Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der der Wohn­bau ist: „Nun wol­len wir un­ter acht Eu­ro blei­ben.“Al­lein die Lärm­schutz­fas­sa­de, die am zwei­tei­li­gen Neu­bau hin zur Stutt­gar­ter Stra­ße ge­plant ist, ver­schlin­ge Kos­ten von rund 600 000 Eu­ro. „In der Stadt wird es im­mer schwie­ri­ger, zu bau­en“, sag­te der OB zu den Pro­tes­ten der Nach­barn. Doch Bau­lü­cken sei­en da, um sie zu schlie­ßen und die Nach­fra­ge nach Wohn­raum zu be­die­nen.

FOTO: IN­GE­BORG WA­GNER

Bag­ger­biss und Spa­ten­stich mit die­sen Ak­teu­ren (von links): Bau­lei­ter Micha­el Heim, Ar­chi­tek­tin In­grid Loch, Wohn­bau-Chef Horst Riess, Pro­ku­ris­tin Ri­ta Hil­zin­ger, Auf­sichts­rat Frank-Kars­ten Wil­ler, Ge­mein­de­rä­tin Pe­tra Schmidt-Böh­me, Bau­bür­ger­meis­ter Wil­li Kamm, Bau­un­ter­neh­mer Jörg Schwarz und Ge­mein­de­rat Rai­ner Bugg­le. Im Bag­ger: Ober­bür­ger­meis­ter Micha­el Beck.

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