Das greift zu kurz

Guenzburger Zeitung - - Meinung & Dialog -

Eben­falls da­zu: Es greift viel zu kurz, die­ses Di­lem­ma im We­sent­li­chen auf die so­zia­le Her­kunft zu re­du­zie­ren. Es mag si­cher­lich ver­ein­zel­te Fäl­le ge­ben, wo die so­zia­le Her­kunft für den Bil­dungs­weg ei­nes Kin­des maß­ge­bend ist. Aber die gro­ße Mas­se un­se­rer Kin­der hat gro­ße Bil­dungs­chan­cen, sie müs­sen nur ge­nutzt wer­den. Es hat noch nie­man­den ge­nutzt, die Kin­der „in Wat­te zu pa­cken“und, wie z. B. in der Ver­gan­gen­heit ge­sche­hen, auf ei­ne Be­no­tung der Leis­tun­gen zu ver­zich­ten. Un­se­re heu­ti­ge Schü­ler­ge­ne­ra­ti­on soll in ei­ni­gen Jah­ren auf den Welt­märk­ten mit Fach­leu­ten an­de­rer Län­der kon­kur­rie­ren und die­sen Kon­kur­renz­kampf auch er­folg­reich be­ste­hen. Alt­bun­des­kanz­ler Ger­hard Schrö­der hat­te schon recht, wenn er dar­auf be­stand: nicht nur för­dern, son­dern auch for­dern. Hans Meck, Günz­burg

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