Brüs­sel kann Buß­gel­der in Skan­dal­fäl­len er­he­ben

Guenzburger Zeitung - - Wirtschaft -

Be­trü­ge­rei­en wie beim Die­selskan­dal will die EU künf­tig mit schär­fe­ren Zu­las­sungs­re­geln für neue Au­to­mo­del­le und ho­hen Buß­gel­dern un­ter­bin­den. Die Mit­glied­staa­ten ei­nig­ten sich mit dem Eu­ro­pa­par­la­ment auf neue Vor­schrif­ten für die Typ­ge­neh­mi­gung, die 2020 Pflicht wer­den sol­len. Erst­mals kann Brüs­sel na­tio­na­len Be­hör­den di­rekt auf die Fin­ger schau­en, Rück­ruf­ak­tio­nen star­ten und bei Re­gel­ver­stö­ßen Buß­gel­der von bis zu 30000 Eu­ro pro Au­to ver­hän­gen. Ver­brau­cher­schüt­zer be­grüß­ten das. In der Die­sel-Af­fä­re war auf­ge­flo­gen, dass ei­ni­ge Au­to­mo­del­le we­gen ma­ni­pu­la­ti­ver Soft­ware zwar auf dem Prüf­stand Schad­stoff­grenz­wer­te ein­hiel­ten, nicht aber im Stra­ßen­ver­kehr.

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