Trau­er um lang­jäh­ri­gen De­kan We­ber

Haller Tagblatt - - MENSCHEN -

In Schel­klin­gen ist das frü­he­re Ober­haupt des evan­ge­li­schen Kir­chen­be­zirks Gaildorf ge­stor­ben.

Gaildorf/Schel­klin­gen. Ot­to Fried­rich We­ber, frü­he­rer De­kan in Gaildorf, ist am be­reits am

19. Ju­li im Al­ter von 96 Jah­ren ge­stor­ben. Dies teil­te ges­tern das De­ka­na­t­amt mit. Von 1974 bis 1986 war We­ber De­kan des evan­ge­li­schen Kir­chen­be­zirks und Pfar­rer in Gaildorf. Bei sei­ner Ver­ab­schie­dung zum

31. Au­gust 1986 nann­te er in sei­nem Re­sü­mee als Haupt­sa­che sei­ner Tä­tig­keit ne­ben der Ver­kün­di­gung von Got­tes Wort sein be­schei­de­nes An­lie­gen, „schlicht und un­ge­küns­telt ein Mensch un­ter Men­schen zu sein.“Dank­bar äu­ßer­te er sich da­bei über die vie­len Be­geg­nun­gen und Ge­sprä­che mit den Ge­mein­de­glie­dern und Mit­ar­bei­ten­den.

Wäh­rend sei­ner Gaildor­fer Amts­zeit wur­den ne­ben an­de­ren Bau­maß­nah­men das De­ka­nats­ge­bäu­de und das Pfarr­haus in der The­re­si­en­ta­ler Stra­ße ge­baut so­wie der ehe­ma­li­ge Mar­stall des Gräf­li­chPück­ler-und Lim­purg­schen Schlos­ses in der Kirch­stra­ße als Ju­gend­haus um­ge­baut. Ein wich­ti­ges An­lie­gen war ihm au­ßer­dem, den klei­nen Kir­chen­be­zirk Gaildorf zu er­hal­ten und die Ein­rich­tun­gen des Kir­chen­be­zirks – et­wa Dia­ko­nie und So­zi­al­sta­ti­on – per­so­nell auf­zu­sto­cken.

Im Ru­he­stand kehr­ten We­ber und sei­ne Frau Bri­git­te auf die Schwä­bi­sche Alb nach Schel­klin­gen zu­rück, wo We­ber von 1955 bis 1974 der ers­te stän­di­ge evan­ge­li­sche Pfar­rer war.

Der Trau­er­got­tes­dienst für Ot­to Fried­rich We­ber ist am Sams­tag in der evan­ge­li­schen Pau­lus­kir­che in Schel­klin­gen ge­fei­ert wor­den. Sei­nem Wunsch ent­spre­chend, wird die Ur­nen­bei­set­zung zu ei­nem spä­te­ren Zeit­punkt im engs­ten Fa­mi­li­en­kreis auf dem Schel­klin­ger Fried­hof voll­zo­gen.

Fo­to: Eli­sa­beth Som­mer

Ot­to-Fried­rich We­ber (†) war von 1974 bis 1986 De­kan in Gaildorf.

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