HAM­BURG-IN­SI­DER

Hamburger Morgenpost - - HAMBURG -

Was­ser­turm Groß Sand: Ab En­de des 19. Jahr­hun­derts sie­del­ten sich vie­le Ar­bei­ter in Wil­helms­burg an, so dass die Be­völ­ke­rungs­zahl auf der Elb­in­sel sprung­haft stieg. 1902 kam es durch die schlech­ten hy­gie­ni­schen Ver­hält­nis­se zu ei­ner Ty­phuse­pi­de­mie. Ei­ne Ver­sor­gung mit sau­be­rem Trink­was­ser war längst über­fäl­lig. Ab 1910 wur­den da­her ein Was­ser­werk und die­ser Was­ser­turm er­rich­tet. Der 46 Me­ter ho­he Turm be­saß ei­ne für die da­ma­li­ge Zeit hoch­mo­der­ne Ge­bäu­de­tech­nik und war bis 1958 in Be­trieb. Spä­ter be­fand sich das Wil­helms­bur­ger Stadt­ar­chiv dar­in. Heu­te ist es ein Wohn­ge­bäu­de. 2008 wur­de der Turm un­ter Denk­mal­schutz ge­stellt – als Sym­bol für den Aus­bau von Wil­helms­burgs In­fra­struk­tur An­fang des 20. Jahr­hun­derts.

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