DRK-Mit­ar­bei­ter ent­wen­det Ret­tungs­wa­gen

Hamburger Morgenpost - - HAMBURG -

Ein of­fen­bar ver­wirr­ter Mit­ar­bei­ter des Deut­schen Ro­ten Kreu­zes (Kreis­ver­band Ham­burg-Nord) hat ges­tern am frü­hen Mor­gen für Auf­re­gung ge­sorgt. Der Mann war ge­gen sechs Uhr an der Ret­tungs­leit­stel­le in der Steilshooper Stra­ße auf­ge­taucht und hat­te Sturm ge­klin­gelt. Den An­ge­stell­ten er­schien das un­ge­wöhn­lich. Zwar lie­ßen sie ih­ren Kol­le­gen ins Haus, alar­mier­ten aber die Po­li­zei.

Noch be­vor die Be­am­ten ein­tra­fen, hat­te der un­ge­be­te­ne Gast sich sei­nen Weg durch die Räu­me bis hin zur Re­mi­se mit den Ret­tungs­wa­gen ge­bahnt. Hier schnapp­te er sich ei­nen Au­to­schlüs­sel, sprang auf ei­nen Ret­tungs­wa­gen und braus­te mit Blau­licht auf den Hof. Dort wur­de er von den in­zwi­schen ein­ge­trof­fe­nen Po­li­zis­ten ge­stoppt. Laut ei­nem Be­am­ten mach­te der Fah­rer ei­nen ver­wirr­ten Ein­druck. Ge­gen ihn wird nun er­mit­telt. Der Kreis­ver­band stand vor Kur­zem schon ein­mal in der Öf­fent­lich­keit: Die Ge­schäfts­lei­tung hat­te sich be­klagt, dass die Be­rufs­feu­er­wehr das Deut­sche Ro­te Kreuz bei der Ver­ga­be von Ret­tungs­ein­sät­zen über­ge­hen wür­de.

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