„Wun­der­run­de!“Vet­tel lässt Mer­ce­des stau­nen

Fer­ra­ri-Star lässt der Kon­kur­renz in Sin­ga­pur nicht den Hauch ei­ner Chan­ce. Ha­mil­ton muss vom fünf­ten Platz star­ten. Red-Bull-Pi­lo­ten zei­gen sich stark

Hamburger Morgenpost - - SPORT -

In der Hit­ze der Nacht von Sin­ga­pur hielt Se­bas­ti­an Vet­tel (30) dem Druck des Sie­gen-Müs­sens stand. Der Fer­ra­ri-Star ras­te mit Stre­cken­re­kord auf die Po­le-Po­si­ti­on des Nach­tren­nens und kann mit sei­nem fünf­ten Sin­ga­pur-Sieg und auch fünf­ten Sai­son­sieg Le­wis Ha­mil­ton (drei Punk­te vor) die WM-Füh­rung wie­der ent­rei­ßen.

Der Mer­ce­des-Star star­tet hin­ter dem Red-Bull-Duo Max Ver­stap­pen und Da­ni­el Ric­ci­ar­do und Vet­telHel­fer Ki­mi Räik­kö­nen nur als Fünf­ter.

„Ich lie­be die­se Stre­cke. Das Au­to war zu­nächst et­was krib­be­lig, aber dann doch toll zu fah­ren. Ich bin im­mer noch vol­ler Ad­re­na­lin. Es ist toll, wenn das Au­to dann macht, was man will“, sag­te Vet­tel.

„Das war ei­ne Wun­der­run­de von Se­bas­ti­an, Glück­wunsch“, staun­te Mer­ce­des-Auf­se­her Ni­ki Lau­da (68) – auch über die feh­len­de Pace der Sil­ber­pfei­le: „Es war klar, dass un­ser Mer­ce­des hier in Sin­ga­pur Schwie­rig­kei­ten ha­ben wird, weil un­ser Au­to nicht für lang­sa­me Kur­se ge­macht ist. Nur der Zeit­un­ter­schied ist zu groß, das müs­sen wir un­ter­su­chen. Des­we­gen sind die Start­plät­ze fünf und sechs zu weit hin­ten.“

Grund zur Freu­de: Kath­rin Hend­rich(l.) be­ju­belt mit Kris­tin De­mann das 3:0. Jan-Len­nard St­ruff (l.) und Tim Pütz las­sen auf dem Court ih­rer Freu­de frei­en Lauf.

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