Ser­be ist fit, aber „noch nicht bei 100 Pro­zent“

Hamburger Morgenpost - - SPORT -

In der Län­der­spiel­pau­se wa­ren al­le HSV-Au­gen auf Fi­lip Kostic ge­rich­tet. Trotz ge­ra­de erst ver­heil­tem Mus­kel­fa­ser­ris­ses muss­te der Flü­gel­flit­zer zur Na­tio­nal­mann­schaft Ser­bi­ens rei­sen. In Ham­burg hat­te man Angst vor den Fol­gen. Im zwei­ten Spiel ge­gen Ge­or­gi­en (1:0) durf­te der An­grei­fer so­gar fünf Mi­nu­ten ran – und qua­li­fi­zier­te sich für die WM in Russ­land. Jetzt kehr­te der 24-Jäh­ri­ge mit Rü­cken­wind und oh­ne Be­schwer­den nach Ham­burg zu­rück. Sei­ne Lei­dens­zeit ist end­lich vor­bei.

„Die Ver­let­zung war ex­trem bit­ter, weil ich zum Zeit­punkt, als es pas­siert ist, gut drauf war und dann für lan­ge Zeit der Mann­schaft nicht mehr hel­fen konn­te“, sag­te Kostic ges­tern der MOPO und füg­te er­leich­tert an: „Aber das ist jetzt ab­ge­hakt. Ich bin hap­py, weil ich ge­sund von der Na­tio­nal­mann­schaft zu­rück­ge­kom­men bin und wir uns qua­li­fi­ziert ha­ben.“

Der Sai­son­start für den teu­ers­ten HSV-Ein­kauf der Ver­eins­ge­schich­te (14 Mil­lio­nen Eu­ro) ist bis­her vom Pech durch­zo­gen. Ei­nen Groß­teil der Vor­be­rei­tung ver­pass­te er mit ei­ner Kap­sel­ver­let­zung im Knie. Am drit­ten Spiel­tag war im Heim­spiel ge­gen Leip­zig nach 37 Mi­nu­ten dann schon wie­der Schluss. Ein schwe­rer Mus­kel­fa­ser­riss in den Ad­duk­to­ren sorg­te für ei­ne Pau­se von über ei­nem Mo­nat.

Doch das ist Ge­schich­te, Kostic’ Blick rich­tet sich nach vorn. „Mei­ne Mus­kel­ver­let­zung spü­re ich nicht mehr“, sag­te der Ser­be, „aber ich bin na­tür­lich noch lan­ge nicht wie­der bei 100 Pro­zent. Jetzt müs­sen wir schau­en, ob es bis Sonn­abend schon für ei­nen Ein­satz reicht.“Coach Mar­kus Gis­dol wür­de sei­nen Flü­gel­flit­zer ge­gen Mainz nur zu gern von Be­ginn an brin­gen. Ein Come­back von der Bank aus ist aber wahr­schein­li­cher.

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