„Das ha­ben Kim & Er­do­gan ge­mein­sam“

Hamburger Morgenpost - - FORUM - Hol­ger Aus­ti­nat Ernst Sold­an, Nor­der­stedt

Schau­pro­zess Tür­kei

Was ha­ben der nord­ko­rea­ni­sche Dik­ta­tor Kim und Er­do­gan ge­mein­sam? Bei­de ha­ben Angst um ih­re Macht und die ih­rer Fa­mi­li­en­clans. Aber die Tür­kei ist un­ser NATOPart­ner und hält un­er­wünsch­te Emi­gran­ten von Eu­ro­pa fern. Die­se Pro­zes­se zei­gen die De­mo­kra­tie­un­fä­hig­keit der jet­zi­gen tür­ki­schen Re­gie­rung, die nur ei­ne gleich­ge­schal­te­te Ju­bel­pres­se dul­den will. Da­ge­gen hel­fen nur knall­har­te Sank­tio­nen und der um­ge­hen­de Ab­bruch al­ler EU-Bei­tritts­ver­hand­lun­gen.

Fa­mi­li­en­nach­zug

Fa­mi­li­en­nach­zug ist, ge­ra­de für al­lein­ste­hen­de jun­ge Leu­te, prak­ti­sche Ter­ro­ris­mus-Vor­beu­gung. Denn die­ses Pro­blem ent­steht nicht in ers­ter Li­nie durch Pro­pa­gan­da, son­dern erst mal durch Ver­zweif­lung, weil man sich wie Dreck be­han­delt fühlt, und dar­aus er­wach­sen­dem Hass. Die nach­ge­zo­ge­ne Fa­mi­lie wie­der­um sta­bi­li­siert die Men­schen und macht sie we­ni­ger an­fäl­lig für Ter­ror­wer­bung und Kri­mi­na­li­tät. Wer nur ei­nen ein­ge­schränk­ten Schutz­sta­tus er­hält, soll­te auch wie­der in sein Land zu­rück­ge­hen, wenn die Ge­fahr vor­über ist, und nicht auch noch sei­ne Fa­mi­lie nach­ho­len. Ei­nen Nach­barn, dem Was kann die Bahn für Strom­aus­fall? Wenn bei Euch kein Strom ist man Un­ter­schlupf we­gen No­tum­stän­den ge­ge­ben hat, möch­te man ja auch nicht im­mer im Hau­se be­hal­ten. Bei zu viel In­te­gra­ti­on und Fa­mi­li­en­nach­zug wür­den Flücht­lin­ge mit ein­ge­schränk­tem Schutz­sta­tus erst recht blei­ben. Das wür­de un­ser So­zi­al­sys­tem rest­los über­for­dern, da si­cher­lich ein ho­her Pro­zent­satz Hartz-IVEmp­fän­ger wer­den wür­de. K. Maas – hat der Ver­mie­ter die Schuld? der sich was traut Ach Gott­chen. Dann schreibt man eben ei­ne Mail, dass man et­was spä­ter in der Fir­ma ist. Wenn der Be­trieb we­gen Ab­we­sen­heit von ei­ner Per­son stockt, ma­chen so­wohl Fir­ma als auch Mit­ar­bei­ter et­was ver­kehrt. Ham­bur­ger

Mes­ser­ste­cher EKZ

Er­freu­lich ist, dass hier nicht der Tä­ter­schutz im Vor­der­grund steht und die Fo­tos nicht erst nach sechs Mo­na­ten ver­öf­fent­licht wer­den. Be­denk­lich ist al­ler­dings die schlech­te Qua­li­tät des Bild­ma­te­ri­als an­ge­sichts der heu­ti­gen Tech­nik. Bleibt nur zu hof­fen, dass die Tä­ter schnell ge­fasst wer­den und nicht nur mit ei­ner Be­wäh­rungs­stra­fe da­von­kom­men. Ste­fan Bick

HSV-Tor­seu­che, Todt: In Mainz wird al­les bes­ser

Kein Ver­ein der un­te­ren Ta­bel­len­Hälf­te re­det so viel und fast al­les je­den Tag schön wie der HSV. Und wenn man ge­gen die ach so schwa­chen Bre­mer nicht über ein 0:0 hin­aus­kommt, darf man sich als Trai­ner nach dem Spiel nicht hin­stel­len

100 000 Woh­nun­gen

Da ha­ben ja die et­was är­me­ren Woh­nungs­su­chen­den rich­tig Glück, dass der Se­nat nun 100000 Woh­nun­gen an lau­ten und stin­ken­den Haupt­stra­ßen für sie bau­en las­sen will. Oder geht je­mand da­von aus, dass wie sonst üb­lich zwei Drit­tel der Woh­nun­gen für Bes­ser­ver­die­nen­de und Ei­gen­tum re­ser­viert ist? Wal­ter Mül­ler und sa­gen: Wir ha­ben nicht gut ge­spielt. Ich bins mal wie­der

So man­cher Kon­ter wird nicht aus­ge­spielt, son­dern mit hoch­gra­di­ger In­ef­fi­zi­enz ins Aus ge­spielt. Wen wun­dert es, dass so die Null vor­ne ste­hen bleibt. Hät­te der Coach für La­sog­ga die­sel­be „To­le­ranz nebst Zu­ver­sicht“auf­ge­bracht

HSV und Fie­te Arp

Über ei­ne Ver­trags­ver­län­ge­rung muss man nicht lan­ge nach­den­ken. Spie­ler und Be­ra­ter zie­ren sich, si­gna­li­sie­ren Ge­sprächs­be­reit­schaft zu ei­nem spä­te­ren Ter­min, da­nach zie­ren sie sich wie­der und dann ist der Spie­ler weg. Wie im­mer von ei­nem Ver­ein mit Geld zu­ge­schüt­tet. Die ein­zi­ge Fra­ge ist doch, wel­cher Ver­ein es sein wird. Gerd Job­mann wie für Schipplock, dann wä­re even­tu­ell der Kno­ten bei ihm nicht erst bei Leeds ge­platzt.

Wer Pu­tin ei­ne Freu­de ma­chen will, schenkt ihm ei­nen Hund. Auch Turk­me­nis­tans Prä­si­dent Gur­ban­gu­ly Ber­dim­u­ha­me­dow kam auf den Dreh und über­reich­te dem rus­si­schen Kol­le­gen (r.) ei­nen Wel­pen – nach­träg­lich zum 65.

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