Be­trie­be füh­len sich aus­ge­bremst

Hamburger Morgenpost - - HAMURG -

Die deut­schen See­hä­fen brum­men – und füh­len sich den­noch aus­ge­bremst. Bei der Jah­res­ver­samm­lung der wich­tigs­ten See­ha­fen­be­trie­be ga­ben die Ver­tre­ter ges­tern Po­li­tik und Ver­wal­tung die Schuld für den Ver­lust von Markt­an­tei­len an die Kon­kur­renz.

Zwar er­reich­ten die deut­schen Hä­fen im ers­ten Halb­jahr ein Um­schlagp­lus von 1,5 Pro­zent bei 151 Mil­lio­nen Ton­nen – erst­mals seit 2014 wer­de am Jah­res­en­de wie­der ein Um­schlag von mehr als 300 Mil­lio­nen Ton­nen ste­hen. Den­noch gin­gen er­neut Markt­an­tei­le an die Nie­der­lan­de und Bel­gi­en ver­lo­ren.

Als Grund nann­te Frank Dree­ke, Prä­si­dent des Zen­tral­ver­ban­des der deut­schen See­ha­fen­be­trie­be, die Ein­fuhr­steu­ern, wel­che die Im­por­teu­re in Deutsch­land so­fort, im Aus­land je­doch erst spä­ter ent­rich­ten müs­sen. So wer­de den Be­trie­ben Li­qui­di­tät ent­zo­gen. Auch die EEG-Um­la­ge auf Land­strom stel­le ei­nen Wett­be­werbs­nach­teil dar und müs­se da­her ge­stri­chen wer­den, for­der­te Dree­ke.

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