Pend­ler sind häu­fi­ger psy­chisch krank

Hamburger Morgenpost - - GESUNDHEIT -

Mit der Ent­fer­nung zwi­schen Wohn- und Ar­beits­ort steigt bei Pend­lern die Wahr­schein­lich­keit für ei­ne psy­chi­sche Er­kran­kung. Das ist das Er­geb­nis ei­ner Fehl­zei­ten­ana­ly­se des Wis­sen­schaft­li­chen In­sti­tuts der AOK (WIdO). Dem­nach lie­gen die Fahl­ta­ge auf­grund psy­chi­scher Er­kran­kun­gen bei Ar­beit­neh­mern, die min­des­tens 500 Ki­lo­me­ter zum Ar­beits­platz pen­deln, um 15 Pro­zent hö­her als bei den­je­ni­gen, die ma­xi­mal 10 Ki­lo­me­ter Wegstre­cke zu­rück­le­gen. Laut WIdO-Ana­ly­se hat­ten sich 2017 elf Pro­zent der AOK-Ver­si­cher­ten, die ma­xi­mal zehn Ki­lo­me­ter Wegstre­cke zum Ar­beits­platz zu­rück­le­gen, auf­grund psy­chi­scher Er­kran­kun­gen krank­ge­mel­det. Bei ei­ner Wegstre­cke von mehr als 500 Ki­lo­me­tern zur Ar­beit wa­ren es 12,6 Fäl­le. Das mel­de­te der Deut­sche Ärz­te­blatt in sei­ner ak­tu­el­len Aus­ga­be.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.