Das Or­gan, das un­se­re Ge­füh­le be­ein­flusst

Die See­le macht uns glück­lich oder trau­rig

Hamburger Morgenpost - - GESUNDHEIT -

„Das tut mir in der See­le weh“oder „Bal­sam für die See­le“– wir spre­chen von der See­le, aber wo ge­nau fin­den wir un­ser un­sicht­ba­res Or­gan und wie ge­hen wir sorg­sam da­mit um? Die Ham­bur­ger Ver­hal­tens­the­ra­peu­tin Sa­bi­ne We­ry von Li­mont hat sich mit der See­le be­schäf­tigt, ei­nem Or­gan, das uns trau­rig aber auch glück­lich ma­chen kann. Jahr­hun­der­te­lang ha­ben Men­schen den Sitz der See­le ge­sucht, heu­te ge­hen Wis­sen­schaft­ler da­von aus, dass sich al­les, was un­ser Ge­fühls­le­ben be­ein­flusst, im lim­bi­schen Sys­tem, tief in der Mit­te un­se­ren Ge­hirns, be­fin­det. In ih­rem Buch „Das ge­hei­me Le­ben der See­le“be­schreibt We­ry von Li­mont, wel­che ver­schie­de­nen Per­sön­lich­kei­ten es gibt, was die See­le da­mit zu tun hat und geht dar­auf ein, wenn die See­le zum Pro­blem wird – und Men­schen Pa­nik­at­ta­cken oder De­pres­sio­nen ent­wi­ckeln. Zugleich geht es dar­um, wie die See­le Halt fin­den kann mit Hil­fe von The­ra­pi­en, aber auch mit Hil­fe von Me­di­ka­men­ten bei­spiels­wei­se. Nur wer sich mit der See­le be­schäf­tigt, lernt, auf die See­le zu hö­ren und Zei­chen zu ver­ste­hen.

We­ry von Li­mont, „Das ge­hei­me Le­ben der See­le“, Mo­sa­ik, 16 Eu­ro

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