Ham urgs aso­zia­le Eli­ten

Hamburger Morgenpost - - HAMBURG - Ma­this.neu­bur­ger@mopo.de

Man kann über die For­mu­lie­rung der Ki­ta ent­geis­tert den Kopf schüt­teln. Man kann aber auch dank ar sein über so v el Of­fen­heit. Denn hier han­delt es sich ja nicht um ei­ne in­div du­el­le Ent­glei­sung, son­dern um ei­ne Geis­tes­hal­tung, die ein gro­ßer Teil der Ham ur­ger Eli­te seit je­her pf egt: Man gibt sich han­sea­tisch welt­of­fen, pro­fi­tiert von der Glo­ba­li­sie­rung, spen­det beim Cha­rit -Din­ner – aber an­sons­ten bleibt man lie­ber un­ter sich. Flücht­lings­hei­me wer­den weg­gek agt, So­zi­al­woh­nungs­bau ver­hin­dert, Är­me­re und Mi­gran­ten so aus­ge­grenzt. Sol­len sich doch die Leu­te in den an­de­ren Stadt­tei­len um In­te­gra­ti­on küm­mern! Für die­ses Ver­hal­ten gibt es ein Wort: aso­zi­al.

MA­THIS NEU­BUR­GER

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