Käu­fe­rin will ge­schred­der­tes Bank­sy-Bild be­hal­ten

Hamburger Morgenpost - - PANORAMA -

Pa­ris - Trotz an­fäng­li­chen Schre­ckens über die Schred­der-Ak­ti­on des bri­ti­schen Stra­ßen­künst­lers Bank­sy will die Käu­fe­rin das teil­wei­se zer­stör­te

Bild be­hal­ten.

„Als das Werk ge­schred­dert wur­de, war ich zu­nächst ge­schockt“, teil­te die an­ony­me Samm­le­rin über das Lon­do­ner Auk­ti­ons­haus Sothe­by's mit. „Doch all­mäh­lich be­griff ich, dass ich an mein ei­ge­nes Stück Kunst­ge­schich­te ge­langt war.“Ex­per­ten schät­zen den Wert nun auf zwei Mil­lio­nen Eu­ro - fast dop­pelt so viel wie vor der Reiß­wolf-Ak­ti­on. Die Frau hat­te das Bank­sy-Werk „Girl with Bal­loon“mit ei­nem Mäd­chen und ei­nem herz­för­mi­gen ro­ten Bal­lon vor ei­ner Wo­che für 1,04 Mil­lio­nen Pfund (1,2 Mil­lio­nen Eu­ro) bei Sothe­by's er­stei­gert. Un­mit­tel­bar nach­dem der Ham­mer ge­fal­len war, zer­schnitt ein im Rah­men ver­steck­ter Reiß­wolf das Werk zu­min­dest teil­wei­se in fein säu­ber­lich in Strei­fen. Bank­sy be­kann­te sich ei­nen Tag spä­ter zu dem Streich. Sein Werk nann­te er in „Lo­ve is in the Bin“(Lie­be ist im Ei­mer) um.

Der Wert des Bil­des hat sich ver­dop­pelt.

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