Schutz­strei­fen ein­rich­ten

Hannoversche Allgemeine - - LESERFORUM - Ger­hard Den­ecke, Han­no­ver

Zur Be­richt­er­stat­tung über Sturm­tief „Xa­vier“vom 6./7. Ok­to­ber: Cha­os über­all, Bahn­stre­cken ta­ge­lang ge­sperrt – Him­mel, was war frü­her? Es gab im­mer Stür­me, im­mer stürz­ten Bäu­me um. Das Pro­blem ist die heu­ti­ge Po­li­tik: Bäu­me müs­sen um fast je­den Preis ge­schützt wer­den. Wer schützt den Rest? Zur Dampf­lok­zeit gab es ent­lang der Bahn­stre­cken Brand­schutz­strei­fen. Sie wur­den in den mitt­le­ren Sieb­zi­ger­jah­ren auf­ge­ho­ben, so­dass die Ve­ge­ta­ti­on bis an das Gleis­bett her­an­rü­cken konn­te. Es soll­ten Schutz­strei­fen bei­der­seits ei­ner Bahn­tras­se von et­wa 30 Me­tern ein­ge­rich­tet wer­den, wo durch­aus öko­lo­gisch sinn­vol­le An­pflan­zun­gen statt­fin­den könn­ten.

FO­tO: DPA (Ar­CHIv)

Nach Sturm­tief „Xa­vier“muss­ten Bahn­mit­ar­bei­ter un­zäh­li­ge Bäu­me von den Glei­sen räu­men.

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