Vier Bei­spie­le: Wer er­hält wo­für zu­schüs­se?

Hannoversche Allgemeine - - HANNOVER -

Das Un­ab­hän­gi­ge Ju­gend­zen­trum (UJZ)

Glock­see be­kommt in die­sem Jahr rund 190 000 Eu­ro aus der Stadt­kas­se für ein nach­mit­täg­li­ches Be­treu­ungs­an­ge­bot für Kin­der und Ju­gend­li­che. „Seit vie­len Jah­ren wer­den die Mit­tel nicht er­höht“, sagt Ge­schäfts­füh­rer rei­ner Hent­schel. Da­bei stie­gen die Per­so­nal­kos­ten ste­tig an. Die Lü­cke von rund 20 000 Eu­ro müs­se der Trä­ger­ver­ein be­zah­len.

Das Mu­sik­zen­trum in Vah­ren­wald, das Kon­zer­te or­ga­ni­siert und jun­ge Bands för­dert, er­hält aus dem Kul­tur­topf der Stadt in die­sem Jahr rund 290 000 Eu­ro. „Wir müs­sen je­des Jahr aufs Neue be­grün­den, war­um die Prei­se stei­gen und wir mehr Geld be­nö­ti­gen“, sagt Ge­schäfts­füh­rer Hol­ger Maack. Sein Vor­schlag: ei­ne au­to­ma­ti­sier­te An­trag­stel­lung und ein pau­scha­ler An­stieg um ein Pro­zent.

Der Ver­ein Frau­en­not­ruf bie­tet Be­ra­tun­gen für Mäd­chen und Frau­en an, die Op­fer se­xu­el­ler Ge­walt wur­den. Die Stadt för­dert den Ver­ein 2017 mit 145 000 Eu­ro, 2018 so­gar mit 195 000 Eu­ro. „Wir ha­ben bei im­mer neu­en The­men Be­ra­tungs­be­darf, jetzt et­wa zum Be­reich Cy­ber-Mob­bing“, sagt Lei­te­rin Pe­tra Kle­ci­na. Sie wünscht sich mehr Pla­nungs­si­cher­heit. Aber: „We­nigs­tens wird nicht ge­kürzt“, sagt sie.

Die Mi­gran­ten-Selbst­hil­fe­or­ga­ni­sa­ti­on

(Mi­so) ist ein Dach­ver­band für 36 Ver­ei­ne, die das Zu­sam­men­le­ben för­dern und kul­tu­rel­le An­ge­bo­te un­ter­brei­ten. Mi­so be­kommt 2017 von der Stadt 51 000 Eu­ro. „Für uns wä­re es hilf­reich, wenn Zu­wen­dun­gen nicht je­des Jahr be­an­tragt wer­den müss­ten, son­dern auf meh­re­re Jah­re fest­ge­legt wer­den könn­ten“, sagt Ver­bands­che­fin Jan-Egil Gu­be­nis.

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