Trump gibt al­le Ak­ten frei

Hannoversche Allgemeine - - POLITIK -

Wa­shing­ton. US-Prä­si­dent Do­nald Trump will auch die letz­ten noch un­ter Ver­schluss ge­hal­te­nen Ak­ten über die Er­mor­dung von Prä­si­dent John F. Ken­ne­dy zur Ver­öf­fent­li­chung frei­ge­ben. Das ha­be er nach in­ten­si­ven Be­ra­tun­gen mit sei­nem St­abs­chef John Kel­ly, dem Ge­heim­dienst CIA und an­de­ren Be­hör­den be­schlos­sen, twit­ter­te Trump. Le­dig­lich die Na­men und Adres­sen noch le­ben­der Men­schen, die in den „JFK Fi­les“vor­kä­men, wür­den zu­rück­ge­hal­ten. Ei­nen kon­kre­ten Zeit­punkt für die Ver­öf­fent­li­chung nann­te Trump aber nicht.

Be­reits am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag war der größ­te Teil der bis­her noch ge­heim ge­hal­te­nen Un­ter­la­gen – et­wa 2800 Do­ku­men­te – pu­blik ge­macht wor­den. An die­sem Tag war ei­ne vom Kon­gress ge­setz­te 25-jäh­ri­ge Frist für die kom­plet­te Ver­öf­fent­li­chung ab­ge­lau­fen. Prak­tisch in letz­ter Mi­nu­te hat­te der Prä­si­dent aber haupt­säch­lich auf Be­trei­ben der CIA und der Bun­des­po­li­zei FBI Hun­der­te Ak­ten wei­ter un­ter Ver­schluss ge­las­sen, nach­dem die­se Be­hör­den Si­cher­heits­be­den­ken ge­äu­ßert hat­ten. Er gab ih­nen 180 Ta­ge Zeit, die be­tref­fen­den Ak­ten zu sich­ten und ge­ge­be­nen­falls zu edi­tie­ren. Trump twit­ter­te jetzt, dass er sich im Sin­ne vol­ler Trans­pa­renz zur Ver­öf­fent­li­chung der rest­li­chen Pa­pie­re ent­schlos­sen ha­be – und um al­len Ver­schwö­rungs­theo­ri­en den Bo­den zu ent­zie­hen.

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