EZB spielt wei­ter mit

Hannoversche Allgemeine - - WIRTSCHAFT -

Län­ge­re Zeit hat er sich ge­ziert. Es blieb im­mer nur bei Stipp­vi­si­ten ober­halb der Mar­ke von 13 000 Punk­ten. Doch ver­gan­ge­ne Wo­che hat sich der Dax deut­lich dar­über fest­ge­setzt – und es spricht ei­ni­ges da­für, dass es wei­ter auf­wärts geht. Das ist je­den­falls die vor­herr­schen­de Mei­nung bei den Ana­lys­ten.

Tat­säch­lich gibt es der­zeit kaum et­was, was die Stim­mung am Markt trü­ben könn­te. Die Wirt­schafts­da­ten sind welt­weit po­si­tiv, die Un­ter­neh­men lie­fern meist gu­te Zah­len ab, das Ge­schäfts­kli­ma hier­zu­lan­de ist laut Ifo-In­sti­tut so gut wie nie zu­vor, und auch Eu­ro­pas Zen­tral­bank spielt wei­ter mit. Zwar hat die EZB am Don­ners­tag ei­ne deut­li­che Ver­rin­ge­rung ih­rer An­lei­hen­käu­fe im neu­en Jahr be­schlos­sen, aber das En­de von Geld­schwem­me und Null­zin­sen ist noch nicht in Sicht.

Dies er­freut vie­le Börsianer hier­zu­lan­de, wie sich am Don­ners­tag und Frei­tag deut­lich zeig­te. Die Ak­ti­en­märk­te gin­gen nach oben, der Eu­ro gab nach. Die­se Wo­che tref­fen sich die Füh­rungs­gre­mi­en der No­ten­ban­ken in den USA, in En­g­land und in Ja­pan, aber es wer­den kei­ne Be­schlüs­se er­war­tet, die die gu­te Lau­ne vie­ler Markt­teil­neh­mer ver­der­ben könn­ten.

Den­noch gibt es Un­wäg­bar­kei­ten. So schlug sich die Kri­se in Spa­ni­en we­gen der Se­zes­si­ons­be­stre­bun­gen in Ka­ta­lo­ni­en bis­her le­dig­lich auf den spa­ni­schen Kur­s­ta­feln nie­der. Dies muss nicht so blei­ben.

Von AlS­recht Scheler­mRnn

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.