Preis für Öl steigt kräf­tig

Hannoversche Allgemeine - - WIRTSCHAFT -

Ham­burg. Wirt­schaft und Ver­brau­cher in Deutsch­land müs­sen in die­sem Jahr mehr Geld für Roh­öl und da­mit auch Öl­pro­duk­te aus­ge­ben. Dies geht aus der Ein­fuhr­sta­tis­tik des Bun­des­am­tes für Wirt­schaft und Aus­fuhr­kon­trol­le (BAFA) her­vor.

Dem­nach hat Deutsch­land bis zum Au­gust 59,4 Mil­lio­nen Ton­nen Roh­öl im­por­tiert – dies sind 1,3 Pro­zent we­ni­ger als im glei­chen Zei­t­raum des Vor­jah­res. Die Öl­rech­nung für die ers­ten acht Mo­na­te er­höh­te sich je­doch um 28 Pro­zent auf 20,6 Mil­li­ar­den Eu­ro. Der durch­schnitt­li­che Grenz­über­gangs­preis für Roh­öl stieg von we­ni­ger als 268 Eu­ro auf fast 347 Eu­ro je Ton­ne.

Im ge­sam­ten Vor­jahr ga­ben die deut­schen Im­por­teu­re rund 26 Mil­li­ar­den Eu­ro für Roh­öl aus. 2017 dürf­te der Be­trag am Jah­res­en­de bei mehr als 30 Mil­li­ar­den Eu­ro lie­gen, wenn sich kei­ne star­ken Preis­än­de­run­gen mehr er­ge­ben. Zum Be­ginn des Jah­res 2016 war Roh­öl noch un­ge­wöhn­lich güns­tig ge­we­sen.

Die Preis­an­stie­ge ma­chen sich et­wa auch beim Heiz­öl­kauf be­merk­bar: Die Heiz­öl­prei­se la­gen im Lau­fe die­ses Jah­res fast durch­gän­gig über dem Ni­veau des Vor­jah­res.

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