Au­to­fah­rer trau­en der Tech­nik nicht

Hannoversche Allgemeine - - HANNOVER -

Bei kal­ten Ge­trän­ken und Son­nen­schein lehn­ten sich rund 40 Leu­te auf der Ce­bitD!lounge in der In­nen­stadt ent­spannt zu­rück. Da­bei lausch­ten sie auf­merk­sam dem HAZCe­bit-Talk mit der Fra­ge „Wie sind wir zu­künf­tig mo­bil?“. Pas­send zum The­ma hat­te HAZ-Re­dak­teur Jan Se­de­lies bei der vier­ten und letz­ten „Di­gi­ta­len Kaf­fee­pau­se“auf dem Kröp­cke Alex­an­dra Kru­se, Pres­se­spre­che­rin des All­ge­mei­nen Deutsch­ne Automobil-Clubs (ADAC) für Nie­der­sach­sen und Uwe Klöp­pel, Chef­trai­ner beim ADAC-Si­cher­heits­trai­ning in Laat­zen, zu Gast. „Wir möch­ten nicht mehr nur ein Au­to­club sein, son­dern hin zu ei­nem Mo­bi­li­täts­dienst­leis­ter“, er­klär­te Kru­se. Den „neu­en ADAC“ver­su­chen die Ver­ant­wort­li­chen als Teil der D!lounge den Pas­san­ten zu ver­mit­teln. „Wir stel­len vor, wie di­gi­tal wir schon sind“, sag­te die Pres­se­spre­che­rin. Da­bei wür­de man sich vor al­lem auf den Ur­laub kon­zen­trie­ren. Es ge­be Apps, Rei­se­füh­rer und Kar­ten für Au­to­fah­rer, Rad­fah­rer und Fuß­gän­ger, die In­ter­es­sier­te im Ur­laub nut­zen könn­ten. „Au­ßer­dem ver­ste­hen wir uns als Ver­mitt­ler zwi­schen den ver­schie­de­nen Ver­kehrs­teil­neh­mern“, be­rich­te­te sie.

Se­de­lies woll­te von Kru­se wis­sen, war­um es so lan­ge daue­re, bis man end­lich kom­plett selbst­fah­ren­de Au­tos fah­ren kön­ne, die kei­nen Men­schen am Steu­er mehr be­nö­tig­ten. „Die Tech­nik ist viel wei­ter als die Ge­set­ze und die ethi­schen Richt­li­ni­en“, fin­det sie. Ihr Kol­le­ge Klöp­pel er­gänz­te, dass es jetzt schon vie­le Fah­re­ras­sis­tenz­sys­te­me ge­be, die den Weg zum au­to­no­men Fah­ren eb­nen wür­den. Spu­ras­sis­ten­ten und Ein­par­kas­sis­tenz­sys­te­me sei­en Stan­dard­aus­stat­tung der meis­ten neu­en Au­tos.

ADAC-Ex­per­te Klöp­pel weiß aber auch, dass sich vie­le Men­schen noch nicht trau­en, As­sis­tenz­sys­te­me zu be­nut­zen. „Lei­der ver­trau­en vie­le der Tech­nik nicht oder wis­sen nicht, wie man sie be­dient“, be­dau­er­te er. Das sei ein ganz gro­ßes Pro­blem und be­dür­fe noch viel Auf­klä­rungs­ar­beit.

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