Dos­sier: Die 7 Ge­set­ze des Le­bens

m Weg durch Rei­sen­de auf de Wir al­le sind der Unend­lich­keit. nd die Stru­del Ster­nen­staub u über­aus ewig. Und es gibt Das Le­ben ist uns er­mög­li­chen, zi­pi­en, die es macht­vol­le Prin zu er­lan­gen. über uns selbst Meis­ter­schaft die s ein Cho­pra weiht un Leh­rer

Happinez - - Inhalt -

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1. Po­ten­zi­al Das Ge­setz des rei­nen s

Es gibt ei­ne Kraft, so heißt es in den al­ten Über­lie­fe­run­gen, die ein­fach al­les im Uni­ver­sum ma­ni­fes­tiert. Wir wer­den eins mit die­ser Ener­gie, wenn wir ver­ste­hen, dass un­ser wah­res Selbst rei­nes Be­wusst­sein ist. Das wie­der­um ist rei­nes Po­ten­zi­al – und da­mit das Feld al­ler Mög­lich­kei­ten, von un­end­li­cher Krea­ti­vi­tät. Es ist un­se­re spi­ri­tu­el­le Es­senz. Ist Freu­de, Wis­sen, Ba­lan­ce, Ge­bor­gen­heit und Glück­se­lig­keit. So­bald wir er­ken­nen, wer wir wirk­lich sind, er­lan­gen wir Zu­gang zu die­sem Feld. Wir hö­ren dann auf, un­ser Selbst­wert­ge­fühl von Um­stän­den, Men­schen und Ob­jek­ten ab­hän­gig zu ma­chen, ver­zich­ten dar­auf, nach der An­er­ken­nung im Au­ßen zu su­chen. Ob­jekt­be­zug geht im­mer ein­her mit Angst und dem Wunsch nach Macht, um die Um­welt zu kon­trol­lie­ren. Hier­bei ist der in­ne­re Be­zugs­punkt das Ego – ei­ne ge­sell­schaft­li­che Rol­le, die wir uns zu­ge­legt ha­ben. Un­ser wah­res Selbst, die See­le, der Geist, ist je­doch frei von sol­chen Din­gen. Es ist im­mun ge­gen Kri­tik, fühlt sich nie­man­dem un­ter­le­gen und ist den­noch de­mü­tig. Denn es weiß, dass al­le das glei­che Selbst in un­ter­schied­li­chen Au­s­prä­gun­gen dar­stel­len. Die­ser Selbst­be­zug ist wah­re Macht. Ei­ne Macht, die auf Re­spekt, Hin­ga­be, aber vor al­lem auf Lie­be ba­siert. Die­se Selbst­macht zieht an­de­re Men­schen an, aber auch Din­ge und Um­stän­de, die wir uns wün­schen – wir sind im Zu­stand der Gna­de.

Um­set­zung

Wie kön­nen wir das Ge­setz des rei­nen Po­ten­zi­als auf un­ser Le­ben an­wen­den und Zu­gang zum Feld der Mög­lich­kei­ten be­kom­men? Stil­le zeigt uns den Weg dort­hin: Wir kön­nen uns in der Pra­xis des Schwei­gens üben, in­dem wir zwei­mal täg­lich 30 Mi­nu­ten me­di­tie­ren oder uns in der Na­tur auf­hal­ten, Son­nen­un­ter­gän­ge an­se­hen, dem Fluss oder dem Meer lau­schen. Schwei­gen be­deu­tet, uns zu ver­pflich­ten, ei­ne be­stimm­te Zeit­span­ne täg­lich nur mit uns selbst zu ver­brin­gen. Oh­ne äu­ße­re Ablen­kung. Be­wusst Stil­le zu er-fah­ren. An­fangs wird der in­ne­re Dia­log im­mer lau­ter, doch ir­gend­wann wird er lei­ser. Ver­stummt. Wir wer­den wahr­haft still und tre­ten ein in das Feld des rei­nen Po­ten­zi­als.

2. Das Ge­setz des Ge­bens

Ge­ben und Neh­men sind zwei ver­schie­den Aspek­te des Uni­ver­sums, in dem ein stän­di­ger Aus­tausch herrscht. Mit un­se­rer Be­reit­schaft, das zu ge­ben, was wir selbst su­chen, er­rei­chen wir, dass die Fül­le des Uni­ver­sums durch un­ser Le­ben strömt. Wich­tig ist die Ba­lan­ce zwi­schen Ge­ben und Neh­men, da­mit Reich­tum und Wohl­stand und al­les an­de­re, was wir uns wün­schen, frei strö­men kann. Al­les fließt. Auch Wohl­stand ist ein flie­ßen­der Pro­zess. Geld ist ei­gent­lich ein Sym­bol der Le­bens­en­er­gie, die wir aus­tau­schen und nut­zen. Da­mit uns die­se Ener­gie zu­fließt, müs­sen wir den Kreis­lauf auf­recht­er­hal­ten. Das Le­ben ist der ewi­ge Tanz des Be­wusst­seins, der sich als dy­na­mi­scher Aus­tausch von In­tel­li­genz-im­pul­sen zwi­schen Mi­kro­kos­mos und Ma­kro­kos­mos aus­drückt. Wenn wir den Kreis­lauf un­ter­bre­chen, in­dem wir un­ser Geld fest­hal­ten, sta­gniert der Fluss, und wir grei­fen in die In­tel­li­genz der Na­tur ein. So steckt in je­dem Saat­korn das Ver­spre­chen von Tau­sen­den von Wäl­dern. Aber wir dür­fen den Sa­men nicht hor­ten, er muss sei­ne In­tel­li­genz an ei­nen frucht­ba­ren Bo­den wei­ter­ge­ben. Da­durch fließt die un­sicht­ba­re Ener­gie in ei­ne ma­te­ri­el­le Ma­ni­fes­ta­ti­on. Und wir hal­ten den Über­fluss des Uni­ver­sums auf­recht. Wenn wir je­doch beim Akt des Ge­bens das Ge­fühl ha­ben, et­was zu ver­lie­ren, steckt kei­ne po­si­ti­ve Ener­gie in dem Ge­schenk.

Um­set­zung

Wenn wir uns Freu­de, Lie­be oder Zu­wen­dung wün­schen, soll­ten wir ler­nen, an­de­ren be­din­gungs­los Freu­de, Lie­be und Zu­wen­dung zu ge­ben. Triff heu­te die Ent­schei­dung, je­dem Men­schen, mit dem du Kon­takt hast, et­was zu schen­ken. Sei es ei­ne Blu­me, ein Lä­cheln, ein Kom­pli­ment oder Auf­merk­sam­keit. Du kannst je­man­den auch still seg­nen, ihm Glück und Freu­de wün­schen. Sei dank­bar für al­le Ge­schen­ke, die das Le­ben dir heu­te zu­kom­men lässt. Hab Ver­trau­en in die wundersame Wir­kung die­ses Ge­set­zes: Wenn du selbst mehr emp­fängst, wächst dei­ne Fä­hig­keit zu schen­ken. Und um­ge­kehrt.

3. Das Ge­setz de­ses Kar­mas

Kar­ma ist die ewi­ge Be­stä­ti­gung der Frei­heit: Je­de Hand­lung, je­des Wort, je­der un­se­rer Ge­dan­ken er­zeugt ei­nen Ener­gie-im­puls. Wir ern­ten, was wir sä­en. Kar­ma be­deu­tet die Hand­lung, be­wusst ei­ne Ent­schei­dung zu tref­fen. In je­dem Mo­ment un­se­res Seins ste­hen wir im Feld al­ler Mög­lich­kei­ten und ha­ben Zu­gang zu ei­ner Viel­zahl von Ent­schei­dun­gen. Nicht al­le da­von tref­fen wir be­wusst, den­noch ist al­les, was ge­schieht, die Fol­ge un­se­rer Ent­schei­dun­gen. Vie­le un­se­rer Re­ak­tio­nen schei­nen au­to­ma­tisch durch Men­schen oder Um­stän­de aus­ge­löst zu wer­den – doch in Wahr­heit ha­ben wir im­mer die Frei­heit zu wäh­len, wie wir auf die Din­ge re­agie­ren wol­len, die uns wi­der­fah­ren. Das gilt ins­be­son­de­re dann, wenn es dar­um geht, kar­mi­sche Schul­den zu be­glei­chen. Wir kön­nen uns fra­gen: „War­um pas­siert dies? Was kann ich aus die­ser Er­fah­rung ler­nen?“Da­bei su­chen wir das Sa­men­korn der Mög­lich­kei­ten und ver­bin­den dies mit dem Dhar­ma, un­se­rer Be­stim­mung und dem Sinn des Le­bens. Da­durch ver­wan­deln wir un­ser Kar­ma in ei­ne neue, lehr­rei­che Er­fah­rung.

Um­set­zung

Zwei Fra­gen hel­fen uns da­bei, be­wusst das Rich­ti­ge zu tun:

1. Wel­che Fol­gen hat mei­ne Ent­schei­dung? Un­ser Herz kennt die Ant­wort dar­auf. Im­mer. Denn es ist mit dem Feld des rei­nen Po­ten­zi­als ver­bun­den.

2. Wird die­se Ent­schei­dung mir und an­de­ren Men­schen in mei­nem Um­feld Glück brin­gen? Lau­tet die Ant­wort Ja, lie­gen wir rich­tig. Fühlt sich ei­ne Ent­schei­dung un­an­ge­nehm an, soll­ten wir in­ne­hal­ten und die Kon­se­quen­zen un­se­rer Hand­lun­gen vor un­se­rem in­ne­ren Au­ge durch­ge­hen. Fol­gen wir die­sen ein­fa­chen Re­geln, wäh­len wir den bes­ten Weg, um uns auf je­den Mo­ment der Zu­kunft vor­zu­be­rei­ten – denn der be­steht da­rin, voll be­wusst in der Ge­gen­wart, im Hier und Jetzt zu le­ben.

4. Das Ge­setz des ge­rings­ten Auf­wands

Al­les in der Na­tur läuft har­mo­nisch, leicht, nach dem Prin­zip des ge­rings­ten Auf­wands. Gras wächst ein­fach. Fi­sche schwim­men mü­he­los. Blu­men blü­hen. Und die Er­de dreht sich. Der ve­di­schen Phi­lo­so­phie zu­fol­ge, ei­ner ur­al­ten Weis­heits­leh­re In­di­ens, han­delt es sich um das Prin­zip der Öko­no­mie. „Tue we­ni­ger und er­rei­che mehr.“Was wir Wun­der nen­nen, ist in Wirk­lich­keit Aus­druck des Ge­set­zes vom ge­rings­ten Auf­wand. Wenn un­ser Ver­hält­nis zur Na­tur har­mo­nisch ist, wir fest im Wis­sen un­se­res ei­ge­nen, wah­ren Selbst ver­an­kert ru­hen, kön­nen wir uns die­ses Ge­setz nutz­bar ma­chen. Wenn all un­se­re Hand­lun­gen von Lie­be ge­tra­gen sind, wen­den wir den ge­rings­ten Auf­wand an, denn die Na­tur wird durch die Ener­gie der Lie­be zu­sam­men­ge­hal­ten. So­bald wir je­doch ver­su­chen, Macht und Kon­trol­le über an­de­re Men­schen zu be­kom­men, er­zeu­gen wir Wi­der­stand. Stre­ben wir Be­sitz und Macht an, um un­ser Ego zu stüt­zen, ver­schwen­den wir Ener­gie bei der Jagd nach ei­ner Il­lu­si­on von Glück, statt ge­gen­wär­tig zu sein und den Au­gen­blick zu ge­nie­ßen. Be­sitz um des per­sön­li­chen Vor­teils wil­len blo­ckiert den na­tür­li­chen Ener­gie­fluss. Lie­be ist die ma­gi­sche Es­senz, durch die sich Ener­gie ver­viel­fäl­tigt und die letzt­end­lich als ein­zi­ge Kraft un­be­grenz­ten Wohl­stand er­schaf­fen und uns ei­ne Ah­nung von der un­glaub­li­chen Groß­ar­tig­keit des Uni­ver­sums ver­mit­teln kann.

Um­set­zung

Das Ge­setz hat drei Kom­po­nen­ten:

1. Wir üben uns in Ak­zep­tanz, neh­men uns vor, Men­schen, Si­tua­tio­nen und Er­eig­nis­se so an­zu­neh­men, wie sie sind. Wir wis­sen, die­ser Au­gen­blick ist ge­nau so, wie er sein soll­te – auch wenn die Din­ge nicht so lau­fen, wie wir uns das wün­schen.

2. Wir über­neh­men die Ver­ant­wor­tung für un­se­re Si­tua­ti­on und all un­se­re Pro­ble­me. Das be­deu­tet, nicht al­lem und je­dem die Schuld zu ge­ben für das, was ge­schieht – auch nicht uns selbst. Ver­ant­wor­tung heißt, krea­tiv auf das, was ist, zu re­agie­ren.

3. Wir ge­ben heu­te je­den Wi­der­stand auf. Ver­zich­ten dar­auf, un­se­ren Stand­punkt zu ver­tei­di­gen oder an­de­re zu über­zeu­gen. Wir trans­for­mie­ren die Si­tua­ti­on, in­dem wir of­fen blei­ben für al­les, was ist oder pas­siert.

5. Das Ge­setz von Ab­sicht und Wunsch

In je­der Ab­sicht und in je­dem Wunsch ist der Weg zu ih­rer Er­fül­lung be­reits an­ge­legt. Bei­de ha­ben im Feld des rei­nen Po­ten­zi­als – auch Quan­ten­feld ge­nannt – ei­ne gren­zen­los wirk­sa­me Kraft. Das Ge­setz be­ruht auf der Tat­sa­che, dass al­les mit­ein­an­der ver­bun­den ist. Der mensch­li­che Kör­per ist nicht vom Kör­per des Uni­ver­sums ge­trennt, er ist eher wie ein Wir­bel, ei­ne Wel­le im grö­ße­ren Quan­ten­um­feld. Un­ser Ner­ven­sys­tem ist in der La­ge, be­wusst den Ener­gie­und In­for­ma­ti­ons­ge­halt un­se­res ei­ge­nen quan­ten­me­cha­ni­schen Kör­pers zu än­dern – und fol­ge­rich­tig wirkt sich dies auch auf un­se­re Um­welt aus. Die­se be­wuss­te Ve­rän­de­rung wird durch Auf­merk­sam­keit und Ab­sicht er­zeugt. Auf­merk­sam­keit lädt mit Ener­gie auf, Ab­sicht trans­for­miert, weil sie ei­nen Wunsch oh­ne Bin­dung an den Aus­gang dar­stellt. Ab­sicht in Kom­bi­na­ti­on mit Auf­merk­sam­keit ent­wi­ckelt ei­ne Macht, die ei­ne un­end­li­che Zahl von Raum-zeitEr­eig­nis­sen gleich­zei­tig er­zeu­gen kann. Wir se­hen die Kraft in je­dem Gras­halm, in je­der Zel­le, je­dem Baum – ein­fach in al­lem, was lebt.

Um­set­zung

Als Ers­tes er­stel­len wir ei­ne Lis­te un­se­rer Wün­sche, die wir im­mer bei uns tra­gen. Wir schau­en sie uns an, ehe wir uns in die Stil­le oder in die Me­di­ta­ti­on be­ge­ben so­wie abends vor dem Ein­schla­fen und mor­gens, wenn wir auf­wa­chen. Wir kon­zen­trie­ren uns auf je­nen stil­len Raum zwi­schen den Ge­dan­ken, las­sen uns in die Stil­le fal­len. Auf je­ne Ebe­ne des Seins, die uns in Wahr­heit aus­macht. In un­ser Sein ver­tieft, ge­ben wir an je­nem Über­gang zwi­schen Lü­cke und Ge­dan­ken un­se­re Wün­sche frei, so­dass sie sich zum rich­ti­gen Zeit­punkt rea­li­sie­ren kön­nen. Das tun wir be­din­gungs­los – oh­ne Vor­stel­lun­gen dar­über, wie sie sich ent­fal­ten sol­len. Wir blei­ben im Be­wusst­sein un­se­res wah­ren Selbst ver­wur­zelt, blei­ben in Ver­bin­dung mit dem Feld des rei­nen Po­ten­zi­als. Das ge­lingt am bes­ten, wenn wir un­se­re Wün­sche und Ab­sich­ten für uns be­hal­ten, uns nicht durch an­de­re be­ein­flus­sen las­sen. Wir ge­ben die Bin­dung an ein be­stimm­tes Er­geb­nis auf, le­ben in der Weis­heit der Un­si­cher­heit. Wir ge­nie­ßen je­den Au­gen­blick un­se­rer Rei­se des Le­bens, auch und ge­ra­de weil wir den Aus­gang nicht ken­nen.

6 Los­las­sen Das Ge­setz des s

Im Los­las­sen liegt die Weis­heit der Un­si­cher­heit. Wir be­frei­en uns von un­se­rer Ver­gan­gen­heit, vom Be­kann­ten, dem Ge­fäng­nis al­ler vor­an­ge­gan­ge­nen Kon­di­tio­nie­run­gen. Und da­mit si­gna­li­sie­ren wir un­se­re Be­reit­schaft, ins Un­be­kann­te zu tre­ten, ins Feld al­ler Mög­lich­kei­ten. Das be­deu­tet, wir ha­ben zwar Wün­sche und Ab­sich­ten, doch wir ge­ben un­se­re Bin­dung an das Er­geb­nis auf und ge­hen auf Ab­stand. Los­las­sen be­ruht auf dem be­din­gungs­lo­sen Glau­ben an die Kraft un­se­res ei­ge­nen wah­ren Selbst. Bin­dung ba­siert auf Angst und Un­si­cher­heit. Si­cher­heit ist ei­ne Il­lu­si­on – und das Be­dürf­nis nach ihr ein In­di­ka­tor für die Un­kennt­nis des­sen, was wir wirk­lich sind. Hin­ge­gen steht Un­si­cher­heit für Frei­heit, ist der Bo­den rei­ner Schöp­fungs­kraft. Oh­ne die Be­reit­schaft, uns auf das Un­be­kann­te ein­zu­las­sen, wer­den wir zum Op­fer der Ver­gan­gen­heit und von un­se­rem ei­ge­nen frü­he­ren Ich ge­quält. In dem Mo­ment, in dem wir die Bin­dung ans Be­kann­te auf­ge­ben, be­tre­ten wir das Feld al­ler Mög­lich­kei­ten, und das wie­der­um kann ei­ne Viel­zahl von Raum-zeit-er­eig­nis­sen auf­ein­an­der ab­stim­men. Wenn wir uns bin­den oder ver­su­chen, Lö­sun­gen zu er­zwin­gen, fi­xie­ren wir un­se­re Wün­sche in ei­nem star­ren Rah­men, der in den ge­sam­ten Pro­zess der Schöp­fung ein­greift. Los­las­sen hilft uns da­bei zu er­ken­nen, dass in je­dem Pro­blem der Sa­men ei­ner bes­se­ren Ge­le­gen­heit ste­cken kann. Die Welt wird bun­ter mit all ih­ren Ge­heim­nis­sen, Wun­dern, Aben­teu­ern und Chan­cen.

Um­set­zung

Heu­te ge­ste­he ich mir selbst und al­len Men­schen in mei­nem Um­feld die Frei­heit zu, so zu sein, wie wir sind. Ich ver­zich­te dar­auf, Lö­sun­gen für Pro­ble­me zu er­zwin­gen. Für heu­te neh­me ich mir vor, los­zu­las­sen und Un­si­cher­heit als ein Grund­ele­ment mei­ner Er­fah­rung zu ak­zep­tie­ren. Je un­si­che­rer mir al­les er­scheint, des­to si­che­rer wer­de ich mich füh­len, denn Un­si­cher­heit ist mein Weg zur Frei­heit. Durch die Weis­heit der Un­si­cher­heit wer­de ich mei­ne Si­cher­heit fin­den. Ich be­tre­te das Feld der Mög­lich­kei­ten und er­fah­re die Fül­le, den Zau­ber und die Ge­heim­nis­se des Le­bens in all ih­rer Viel­falt.

7. Das Ge­setz vom Sinn des Le­bens

Je­der be­sitzt ei­ne be­son­de­re Ga­be. Wenn wir die­ses ein­zig­ar­ti­ge Ta­lent mit ei­nem Di­enst an an­de­ren ver­bin­den, er­le­ben wir die Ek­s­ta­se und die Freu­de der ei­ge­nen See­le, un­ser höchs­tes Ziel. Denn je­der von uns hat sein Dhar­ma, ei­ne Be­stim­mung, die den Sinn des Le­bens aus­macht. „Wenn du ar­bei­test, bist du ei­ne Flö­te, durch de­ren Herz sich das Flüs­tern der St­un­den in Mu­sik ver­wan­delt …“, sagt der Dich­ter Kha­lil Gi­bran. Das Ge­setz vom Dhar­ma be­sagt, dass wir ei­ne kör­per­li­che Gestalt an­ge­nom­men ha­ben, um ei­nen Sinn zu er­fül­len. Wir sind auf der Welt, um un­ser wah­res Selbst, un­se­re Buddha-na­tur zu ent­de­cken. Es gibt et­was, das wir bes­ser kön­nen als al­le an­de­ren Men­schen. Wenn wir un­se­re Ta­len­te aus­drü­cken und da­mit die Be­dürf­nis­se un­se­res Um­felds stil­len, er­zeu­gen wir ei­nen un­be­grenz­ten Reich­tum und Über­fluss. So­bald wir un­se­re Be­ga­bung er­fül­len, ver­lie­ren wir uns in der Zeit – wir wer­den zeit­lo­ses Be­wusst­sein. Und die letz­te Kom­po­nen­te ist die Fra­ge, die die Stim­me un­se­rer See­le stellt: „Wie kann ich hel­fen?“

Um­set­zung

Wir neh­men uns vor, ab heu­te auf den Geist in uns zu ach­ten, der un­se­ren Kör­per und un­se­re See­le be­lebt. Wir wer­den wach sein für die tie­fe Stil­le in un­se­rem Her­zen. Und wir stel­len ei­ne Lis­te un­se­rer ein­zig­ar­ti­gen Be­ga­bun­gen auf – was wür­den wir tun, wenn Geld und Zeit kei­ne Rol­le spie­len? Was be­rei­tet uns Freu­de? Und wir wer­den uns fort­an je­den Tag fra­gen: „Wie kann ich hel­fen?“Und: „Wie kann ich die­nen?“Die Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen er­mög­li­chen es uns, an­de­ren in Lie­be zu be­geg­nen.

Dee­pak Cho­pra

Dee­pak Cho­pra (71) ist In­ter­nist und Ayur­ve­da-me­di­zi­ner. Au­ßer­dem ein be­gna­de­ter Leh­rer und Au­tor di­ver­ser psy­cho­lo­gi­scher und spi­ri­tu­el­ler Bü­cher, die welt­weit Mil­lio­nen-a uf­la­gen er­zie­len. Un­ser Dos­sier ba­siert auf ei­nem sei­ner schöns­ten Wer­ke: „Die sie­ben geis­ti­gen Ge­set­ze des Er­folgs“, Al­le­gria Ver­lag, 144 Sei­ten, 9,99 Eu­ro, ISBN-10: 3548740944

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