Ta­ra Die er­wach­te Be­freie­rin

Sie ist der wohl be­deu­tends­te weib­li­che Buddha. Ta­ra wird von al­len We­sen und Gott­hei­ten ver­ehrt. Le­gen wir un­ser Ver­trau­en in sie, so heißt es, lö­sen sich un­se­re Pro­ble­me, und wir er­hal­ten die Füh­rung, die wir brau­chen. Die Lob­prei­sung der 21 Ta­ras zeigt

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Ta­ra, de­ren Au­gen dem Blitz glei­chen

Ge­lobt sei Ta­ra, die Ge­schwin­de und Angst­lo­se, de­ren Au­gen ei­nem Blitz glei­chen. Lo­tos­ge­bo­ren in ei­nem Oze­an aus Trä­nen von Ava­lo­ki­tesh­va­ra, dem Be­schüt­zer der drei Wel­ten.

Ta­ra ist schnell wie das Licht, sie sieht und weiß al­les – ih­re spe­zi­el­le Auf­ga­be ist die Kon­trol­le, das Be­herr­schen. Die­se ers­te Stro­phe ist ei­ne Ode an ih­re Ge­schich­te, aber man könn­te sie auch wie Pe­ma Jang­ku in „Prai­se to the 21 Ta­ras in the 21st Cen­tu­ry“als ei­nen Ap­pell be­trach­ten. Ta­ra rüt­telt uns wach. Wer­de ak­tiv! Ord­ne die Din­ge, hör da­mit auf, dei­ne ne­ga­ti­ven Emo­tio­nen auf an­de­re zu pro­ji­zie­ren. Den­ke an die An­wei­sun­gen im Flug­zeug: Wenn du an­de­ren hel­fen willst, hilf zu­erst dir selbst! In­dem wir uns Ta­ra zu­wen­den, stel­len wir uns auf die bud­dhis­ti­schen Tu­gen­den Mit­ge­fühl, Weis­heit und In­tui­ti­on ein. Far­be: Rot.

Ta­ra, weiß wie der Herbst­mond

Ge­lobt sei Ta­ra, de­ren Ant­litz hun­dert Herbst­mon­den gleicht und mit dem blen­den­den Licht von tau­send Ster­nen strahlt.

Die­se Ta­ra strahlt wei­ßes Licht aus, ein Sym­bol da­für, dass sie die Le­be­we­sen fried­lich be­freit und all ih­re ver­stö­ren­den Ei­gen­schaf­ten be­sänf­ti­gen kann. Hier, in wei­ßer Far­be, zeigt uns Ta­ra, wie sich Leid mit fried­li­chen Mit­teln lin­dern lässt. Ent­wi­ckelt je­mand ein gü­ti­ges Herz, so er­hellt sich sein Ge­sicht, und die Ener­gie um ihn her­um ver­än­dert sich. Wenn wir das Ge­fühl ha­ben, dass al­les rich­tig ist – kom­men wir in un­se­re Mit­te. Die Ge­wit­ter­wol­ken über un­se­rem Kopf lö­sen sich auf wie Schnee in der Son­ne. Kennst du die­se Men­schen mit der be­son­de­ren Aus­strah­lung, die er­füllt zu sein schei­nen von ei­nem strah­len­den Licht. Sie sind ein­fach nur sie selbst. Au­then­tisch. An­ge­kom­men. Su­che auch du die­ses Licht in dir. Fin­de her­aus, was dich glück­lich und zu ei­nem gu­ten Men­schen macht. Und dann kon­zen­trie­re dich dar­auf. Dein Herz weist dir den Weg. Far­be: Weiß

Gol­de­ne Ta­ra, Spen­de­rin der höchs­ten Tu­gend

Ge­lobt sei Ta­ra! Ge­bo­ren aus ei­nem gol­den-blau­en Lo­tos, de­ren Hän­de mit Lo­tos­blü­ten ge­ziert sind. Ver­kör­pe­rung von Frei­gie­big­keit, Fleiß, Aus­dau­er, Ge­duld, Kon­zen­tra­ti­on und Weis­heit.

Ta­ra hat ein Herz aus Gold. Sie steht für die Ver­meh­rung von al­lem Po­si­ti­ven und Hilf­rei­chen im Le­ben so­wie in der Dhar­maPra­xis. In ih­rer rech­ten Hand hält sie ei­nen ge­öff­ne­ten Lo­tos, der ih­ren er­leuch­te­ten Zu­stand sym­bo­li­siert und zeigt, dass sie die zehn Voll­kom­men­hei­ten voll­endet hat. Die­se zehn Bodhi­satt­wa-stu­fen er­stre­cken sich über den Pfad des Se­hens und der Me­di­ta­ti­on. Ta­ra ver­ei­nigt al­le Ei­gen­schaf­ten in sich, die zur Er­leuch­tung füh­ren. Sie hilft uns, Tu­gen­den zu ent­wi­ckeln. Sei groß­zü­gig. Tue Gu­tes. Ver­traue auf dei­nen in­ne­ren Kom­pass. Gib nicht auf und bleib kon­zen­triert, dann er­reichst du Weis­heit. Ta­ras Bot­schaft lau­tet: Al­le er­for­der­li­chen Ei­gen­schaf­ten hast du be­reits in dir – du musst sie nur noch wei­ter­ent­wi­ckeln. Far­be: Gold

Ta­ra, die Sieg­rei­che

Ge­lobt sei Ta­ra, Ju­wel in der Kro­ne der Bud­dhas. Eh­re dir, die du mit dei­nen Ta­ten un­zäh­li­ges Übel über­wun­den und al­le Voll­kom­men­hei­ten ver­wirk­licht hast. Dir, auf die al­le Bodhi­satt­was ver­trau­en.

Ta­ra ist das Ju­wel in der Kro­ne, sie ist die Mut­ter al­ler Bud­dhas oder auch Tat­ha­ga­tas, wie es im San­s­krit heißt. Tat­ha­ga­ta ist der Na­me, den Buddha manch­mal für sich be­nutz­te, aber es ist auch der Na­me für al­le, die Er­leuch­tung er­langt ha­ben. Die Bud­dhas tra­gen Ta­ra in ih­rer Kro­ne. Das heißt: So­gar die­je­ni­gen, die die Er­leuch­tung be­reits er­langt ha­ben, eh­ren Ta­ra. Ta­ra ist gol­den, und ih­re be­son­de­re Ga­be be­steht da­rin, Gift zu neu­tra­li­sie­ren, Le­ben zu ver­län­gern und ei­nem früh­zei­ti­gen Tod ent­ge­gen­zu­wir­ken.

Sie ist die ultimative Weis­heit, Gü­te und Mit­ge­fühl in ei­ner Per­son. Die­se Ta­ra sym­bo­li­siert al­le Kräf­te, die ne­ga­ti­ve Er­eig­nis­se in die­sem Le­ben be­zwin­gen kön­nen, und bringt uns so Glück. In­dem wir die Ta­raMe­di­ta­ti­on prak­ti­zie­ren, ver­lie­ren wir das Ziel nicht aus den Au­gen. Ei­ne kon­kre­te Fra­ge: Wer sind dei­ne wich­tigs­ten Leh­rer? Was ha­ben sie dich ge­lehrt, und wie kannst du die­ses Wis­sen wei­ter­ge­ben? Far­be: Gold

Ta­ra, Ver­kün­de­rin des Klan­ges HUM

Ge­lobt sei Ta­ra, die mit den Sil­ben TUTTARE und HUM die Be­rei­che des Ver­lan­gens, der Form und des Rau­mes füllt und de­ren Fü­ße die sie­ben Wel­ten be­rüh­ren. Und die die Macht be­sitzt, al­le Hee­re her­bei­zu­ru­fen.

Die­se Ta­ra be­sitzt die be­son­de­re Ga­be, wid­ri­ge Fak­to­ren zu be­sei­ti­gen. In ih­rem Her­zen be­fin­det sich die Sil­be HUM und um die­se her­um ein Man­tra. TUTTARE und HUM sym­bo­li­sie­ren die Weis­heit, die die Leer­heit er­kennt und die mit gro­ßem Mit­ge­fühl ver­bun­den ist. Sie­ben Wel­ten ste­hen für die bud­dhis­ti­sche Vor­stel­lung von Kar­ma und Wie­der­ge­burt. Wir al­le seh­nen uns nach Er­lö­sung, nach Ein­sicht und Weis­heit. Ta­ra hilft uns in Si­tua­tio­nen, in de­nen sich un­ser Geist um ego­is­ti­sche Be­lan­ge dreht. Wir ha­ben vie­le Be­leh­run­gen dar­über ge­hört, wie man An­haf­tung über­win­det – aber wenn un­ser Geist von Be­gier­de über­wäl­tigt wird, kon­zen­trie­ren wir uns auf das „Ich will die­se Per­son“und wei­gern uns zu se­hen, dass un­se­re An­haf­tung die Ur­sa­che un­se­res Lei­dens ist. In sol­chen Si­tua­tio­nen, aber auch dann , wenn wir krank oder ver­letzt sind, hilft die Ta­ra-me­di­ta­ti­on. Ta­ra zeigt Mit­ge­fühl und ver­sucht, un­se­ren Schmerz zu lin­dern und uns auf den rich­ti­gen Weg zu füh­ren. Far­be: Gold

Sie­ge­rin über die Drei Wel­ten

Ge­lobt sei Ta­ra! Der auch In­dra hul­digt, so­wie Ag­ni, Brah­ma, Vayu und Ish­va­ra. Ja, auch die Geis­ter der Un­ter­welt sin­gen ih­ren Lob­ge­sang und ver­nei­gen sich vor ihr.

Die­se Ta­ra be­sitzt die spe­zi­el­le Fä­hig­keit, von Geis­tes­schlei­ern und al­lem Un­heil­vol­len zu be­frei­en. Ob In­dra, der Kö­nig der Hin­dugöt­ter, Ag­ni, der Gott des Feu­ers, oder Brah­ma, der Schöp­fer der Welt, und Vayu, der Herr­scher über den Wind – sie al­le ver­eh­ren Ta­ra. Selbst Ge­schöp­fe der Un­ter­welt wie Dä­mo­nen, He­xen und Yak­s­has zol­len ihr Re­spekt. Ta­ra wird von al­len als Be­freie­rin ge­se­hen. Letzt­end­lich müs­sen wir al­le den Pfad der Weis­heit und des Mit­ge­fühls ge­hen, um er­leuch­tet zu wer­den. Ta­ra kann uns ins Nir­wa­na, den Zu­stand des im­mer­wäh­ren­den Frie­dens, füh­ren. Da­her: Prei­sen wir Ta­ra! Far­be: Rot

Ta­ra, Ver­nich­te­rin von Wi­der­stän­den

Ge­lobt sei Ta­ra! De­ren TRÄT und PHÄT die äu­ße­ren ma­gi­schen Krei­se zer­stört. Ta­ra, das rech­te Bein an­ge­zo­gen und das lin­ke aus­ge­streckt, brennt sie in ei­ner Feu­ers­brunst.

Schwarz und be­droh­lich steht sie in­mit­ten der Flam­men. Ih­re be­son­de­re Ga­be ist das powa, die Über­tra­gung des Be­wusst­seins in das Rei­ne Land Aka­nish­ta zum Zeit­punkt des To­des. Die­se Ta­ra ist stets be­reit, ein­zu­grei­fen und Geg­ner zu ver­nich­ten. Doch sie hilft uns auch, in­ne­re Wi­der­stän­de auf­zu­lö­sen. Denn wir wür­den auf kei­ne äu­ße­ren Wi­der­stän­de sto­ßen, wenn wir kei­ne in­ne­ren über­win­den müss­ten. Ta­ra be­sänf­tigt die ne­ga­ti­ven Ge­dan­ken an­de­rer, in­dem sie die Sil­ben TRÄT und PHÄT mit dem Geist der Weis­heit und des Mit­ge­fühls aus­spricht. Da­durch neu­tra­li­siert sie auch ma­gi­sche Sub­stan­zen und Man­tras, die uns scha­den soll­ten. Zwar ist die­se Ta­ra fried­lich, doch sie kann auch hart durch­grei­fen, wenn an­de­re gro­ßes Leid ver­ur­sa­chen. Wenn wir spü­ren, dass je­mand uns scha­den will, kön­nen wir Ta­ra vi­sua­li­sie­ren und uns vor­stel­len, sie brül­le TRÄT und PHÄT. Zorn­vol­le Bud­dhas zei­gen uns, dass es mit­un­ter sinn­voll ist, un­se­ren Geist mit kla­ren Wor­ten in sei­ne Schran­ken zu wei­sen, wenn er uns mit Ge­dan­ken über die ei­ge­ne Min­der­wer­tig­keit oder des Selbst­mit­leids quält. Schluss mit sol­chen Ge­dan­ken! Sei dank­bar, ver­su­che, ein gu­ter Mensch zu sein, hilf an­de­ren. Dar­um geht es. Far­be: Schwarz/dun­kel­rot

Ta­ra, die über­mensch­li­che Kraft ver­leiht

Ge­lobt sei Ta­ra! De­ren TU­RE die gro­ßen Ängs­te und Dä­mo­nen zer­stört. Mit dem zorn­vol­len Aus­druck in dei­nem Lo­tos­ge­sicht ver­nich­test du al­le Fein­de.

Sie trägt den Na­men „Ta­ra, die al­le Ma­ras zer­schmet­tert und höchs­te Kräf­te ver­leiht“. Ih­re Spe­zia­li­tät ist die Pra­xis der Voll­en­dungs­stu­fe, d. h. wir prei­sen ih­re Fä­hig­keit, Dä­mo­nen oder ne­ga­ti­ve Mäch­te zu ver­nich­ten. Sie sind es, die Weis­heit und Be­frei­ung im We­ge ste­hen, die Cha­os aus­lö­sen. Ta­ra hilft uns da­bei, die vier Ma­ras zu über­win-

den und so die Schlei­er vor der Er­leuch­tung zu be­sei­ti­gen. In­dem Ta­ra TU­RE sagt und ih­re Zorn­fal­ten zeigt, be­sei­tigt sie al­le äu­ße­ren, in­ne­ren und ge­hei­men Hin­der­nis­se. Sie schenkt uns die Kraft, die wir brau­chen, um in har­ten Pha­sen auf Kurs zu blei­ben. Wenn du an dir zwei­felst, zeigt dir Ta­ra: Du schaffst das! Sie führt dich zu dei­ner in­ne­ren Kraf­tqu­el­le, und du ver­stehst: Du bist nicht dei­ne Ge­dan­ken. Du bist un­end­lich viel mehr. Far­be: Dun­kel­rot/gold

Ta­ra, die Wohl­ta­ten ge­währt

Ge­lobt sei Ta­ra! De­ren zier­li­che Fin­ger vor ih­rem Her­zen die Mu­dra der Drei Ju­we­len bil­den. Dein Rad schickt ei­nen mäch­ti­gen Licht­wir­bel in al­le Rich­tun­gen des Uni­ver­sums.

Die be­son­de­re Ga­be die­ser Ta­ra ist das Ver­lei­hen von Ein­wei­hun­gen. Die Drei Ju­we­len oder Kostbarkeiten bil­den die Ba­sis des Bud­dhis­mus. Sie ver­kör­pern die drei Din­ge, zu de­nen wir Zuflucht neh­men kön­nen: Buddha, die bud­dhis­ti­sche Leh­re (Dhar­ma) und die bud­dhis­ti­sche Ge­mein­schaft (Sang­ha). „Öff­ne dei­ne Au­gen“, for­dert uns Ta­ra auf, „da­mit du siehst, wie schön und er­staun­lich die Welt ist.“Ein Kind, das zu spre­chen lernt. Ein Sa­men, aus dem ein Baum wächst. Ein Son­nen­un­ter­gang. Ein Vo­gel. Re­gen. Wenn du all die­se Wun­der mit neu­em Er­stau­nen be­trach­test, ist das Le­ben in al­len sei­nen Fa­cet­ten fas­zi­nie­rend! Und es ist auch ei­ne Schön­heit, die de­mü­tig und dank­bar macht. Das ge­sam­te Uni­ver­sum ba­det im Lich­te Ta­ras. Far­be: Weiß

Ta­ra, die al­le Sor­gen zer­streut

Ge­lobt sei Ta­ra! Freu­dig und strah­lend, de­ren Kro­ne ei­nen Lich­ter­kranz aus­sen­det. Du, die du durch dein Tuttare-ge­läch­ter die Dä­mo­nen und Her­ren der Welt be­siegst.

Die­ser Vers preist Ta­ras Di­a­dem, ih­re Kro­ne und ihr La­chen. Da sie die Wün­sche ih­rer An­hän­ger kennt, schickt sie Licht von ih­rer Kro­ne, das an­de­re Leh­rer mit fal­schen An­sich­ten in den Schat­ten stellt. La­chend spricht sie TUTTARE – „zu be­frei­en“– und kon­trol­liert so al­le Dä­mo­nen und die gro­ßen Göt­ter der Welt. Denn ihr freu­di­ges Ge­läch­ter bringt sie da­zu, sich ihr zu un­ter­wer­fen. Sie er­in­nert an den Da­lai La­ma, der sagt: „Mei­ne Re­li­gi­on ist die Freund­lich­keit.“An die Fröh­lich­keit und das Fun­keln, die das Le­ben schon leich­ter ma­chen, wenn der Da­lai La­ma nur den Raum be­tritt. Sei fröh­lich, sprud­le über vor Freu­de – ge­nau wie Ta­ra. Hu­mor ist ih­re Kraft. Sie ist ent­waff­nend. Ge­nie­ße dein Le­ben. Gön­ne sie dir, die Leich­tig­keit des Seins. Far­be: Rot

Ta­ra, Schatz des Reich­tums

Ge­lobt sei Ta­ra! Die al­le Be­schüt­zer der Er­de und ih­re Trup­pen zu sich ruft. Mit dei­nen zorn­vol­len Fal­ten und dei­nem er­schüt­tern­den HUM er­ret­test du von jeg­li­cher Ar­mut.

Ti­be­ti­sche Mön­che hal­ten manch­mal ei­ne Ta­ra Pu­ja ab, wenn sie mit dem Bau ei­nes neu­en Tem­pels oder ei­ner neu­en Schu­le be­gin­nen. Denn soll­te es ein Hin­der­nis ge­ben, das Glück und Reich­tum im We­ge steht, hilft Ta­ra, die­ses zu be­sei­ti­gen. Ei­ne Schu­le oder ein Tem­pel – da­mit hilft man an­de­ren. Reich­tum be­zeich­net den Reich­tum, schen­ken zu kön­nen. Aber bei Un­glück und Ar­mut han­delt es sich hier um spi­ri­tu­el­le Ar­mut. Ein Mensch kann al­les be­sit­zen, was das Herz be­gehrt, und den­noch ist er un­zu­frie­den – die­ses Ge­fühl ist ge­meint. Wie kann

Ta­ra hel­fen? Der Grund­ge­dan­ke ist „be­schenkt zu wer­den, in­dem man schenkt“. Fühlst du dich arm, dann ver­schen­ke et­was, und du wirst dich rei­cher füh­len. Hast du das Ge­fühl, zu we­nig Lie­be zu be­kom­men? Dann ver­schen­ke dei­ne Lie­be groß­zü­gig an an­de­re, und das Ge­fühl von Man­gel wird ver­schwin­den. Wir er­fül­len un­se­re Sehn­süch­te nicht, in­dem wir emp­fan­gen, son­dern in­dem wir voll Freu­de und Mit­ge­fühl ge­ben. Denk dar­über nach, was du schen­ken kannst, dann wird dir klar, wie reich du bist. Far­be: Schwarz

Ta­ra des glück­ver­hei­ßen­den Lichts

Ge­lobt sei Ta­ra! De­ren Schei­tel von ei­nem Halb­mond ge­ziert ist, all dei­ne Schmuck­stü­cke strah­len glanz­voll. Aus dei­nem Haar­kno­ten ver­brei­tet Amit­ab­ha im­mer­wäh­rend ein gro­ßes Leuch­ten.

Vom Schei­tel­schmuck die­ser Ta­ra strahlt wei­ßes Licht aus und tilgt Krank­heit, Leid, Schmerz, Ar­mut und De­pres­si­on. Da­zu ge­sellt sich gel­bes Licht, das die Le­bens­span­ne der füh­len­den We­sen ver­län­gert und de­ren po­si­ti­ves Po­ten­zi­al, ih­re Weis­heit und gu­ten Ei­gen­schaf­ten ver­mehrt. Ri­tu­al die­ser Ta­ra ist das Feu­er­op­fer. Amit­ab­ha, der Buddha des un­end­li­chen Lichts, ver­weilt auf ih­rem Schei­tel. Er gilt als Er­lö­ser und ist Ta­ras spi­ri­tu­el­ler Men­tor. Im Bud­dhis­mus be­geg­net man Leh­rern re­spekt­voll. Das Licht des Leh­rers ver­brei­tet sich schließ­lich durch uns – sein Wis­sen wird über uns wei­ter­ge­ge­ben. Das ist et­was, wor­über es sich an­läss­lich die­ser Stro­phe nach­zu­den­ken lohnt: Von wem hast du in dei­nem Le­ben am meis­ten ge­lernt? Was ist das Wich­tigs­te, und wie kannst du das wie­der­um an­de­ren ver­mit­teln? Un­ser Mit­ge­fühl, un­se­re Ge­be­te und po­si­ti­ven Ge­dan­ken sind kraft­voll. Sie kön­nen das Le­ben an­de­rer enorm be­rei­chern. Far­be: Gold

Ta­ra, die Spen­de­rin von Rei­fe

Ge­lobt sei Ta­ra! In ei­nem Kreis aus Feu­er, der dem En­de des Welt­zeit­al­ters gleicht. Dein rech­tes Bein ist ge­streckt, dein lin­kes an­ge­zo­gen. Freu­de ver­brei­test du, die du Hee­re von Fein­den zer­störst.

Sie ent­fernt Hin­der­nis­se, schützt uns vor Ge­fah­ren. Ta­ra steht in ei­nem Flam­men­kranz – ihr Weis­heits­feu­er ist ein­zig­ar­tig: Es zer­stört al­le Be­rei­che des Da­sein­s­kreis­laufs – Geis­tes­pla­gen und Kar­ma ver­bren­nen so, dass sie nie wie­der ent­ste­hen kön­nen. Ta­ra be­freit uns, in­dem sie al­le Hee­re von Wi­der­sa­chern be­siegt. Un­se­re wah­ren Fein­de sind die Ar­hats, je­ne Geis­tes­pla­gen, die uns an den Da­sein­s­kreis­lauf bin­den. Ta­ra ver­brei­tet Freu­de, in­dem sie uns die Rei­fe schenkt, um den ewi­gen Kreis­lauf von Le­ben, Tod und Wie­der­ge­burt zu be­en­den. Auf uns über­tra­gen heißt das: Äl­ter­wer­den ist Grund zur Freu­de, denn Rei­fe macht sanf­ter und mil­der. Le­bens­er­fah­rung lin­dert Ängs­te. Den­ke an all das, was du be­reits er­lebt hast – und ge­he mu­tig wei­ter dei­nen Weg. Nut­ze sie, die Weis­heit der Jah­re. Far­be: Ru­bin­rot

Be­ben­de, fins­ter bli­cken­de Ta­ra

Ge­lobt sei Ta­ra! Die mit ih­rer Hand auf den Bo­den schlägt und mit ih­rem Fuß auf­stampft. Mit zorn­vol­lem Blick und der Sil­be HUM un­ter­wirfst du al­le sie­ben Ebe­nen.

Dies ist die Ta­ra, die ver­kün­det: „Ge­nug der Hin­der­nis­se für Be­frei­ung und Er­leuch­tung. Ge­nug des Lei­dens! Ich zer­stö­re das jetzt!“Ihr Kör­per be­steht aus schwar­zem Licht, sie steht in der Mit­te ei­nes Schutz­krei­ses. Von dort aus ver­nich­tet sie al­les, was die Leh­ren Bud­dhas stört, sie eb­net den Weg für das Glück und Wohl­er­ge­hen al­ler Le­be­we­sen. Sie weist Men­schen zu­recht, die an­de­re in ih­rer re­li­giö­sen Frei­heit ein­schrän­ken. For­dert uns auf, uns von Ego­is­mus, Geld­gier, Ra­che zu dis­tan­zie­ren. Ob wir me­di­tie­ren, uns für an­de­re en­ga­gie­ren, Gu­tes tun – im­mer geht es dar­um, der Welt lie­be­voll ent­ge­gen­zu­tre­ten. Tu al­les, was du tust, im­mer mit Mit­ge­fühl. Far­be: Schwarz/rot

Ta­ra, die Gro­ße Fried­vol­le

Ge­lobt sei Ta­ra! Die Glück­li­che, Tu­gend­haf­te und Fried­li­che, das Ob­jekt der Pra­xis, der Frie­den von Nir­wa­na. Voll­kom­men mit SOHA und OM aus­ge­stat­tet, über­win­dest du die gro­ßen Übel ganz und gar.

Die­se Ta­ra löscht ne­ga­ti­ves Kar­ma und voll­bringt ih­re Ta­ten in­ner­halb des Frie­dens von Nir­wa­na. Sie ent­fernt die Schlei­er, wel­che die Bud­dha­schaft ver­hin­dern. Das sind all die ver­stö­ren­den Hal­tun­gen und ne­ga­ti­ven Emo­tio­nen, die uns seit Ewig­kei­ten be­glei­ten. Sind al­le Schlei­er auf­ge­löst, wer­den wir zu Buddha, ei­nem voll­stän­dig er­leuch­te­ten We­sen, das al­le Ver­blen­dun­gen ge­tilgt und al­le gu­ten Qua­li­tä­ten voll­kom­men ent­wi­ckelt hat. OM und SOHA sind der Be­ginn und das En­de des Ta­raM­an­tras. Wenn wir es re­zi­tie­ren, kann es da­bei hel­fen, un­se­re gu­ten Ei­gen­schaf­ten zu stär­ken und un­ser Lei­den zu lin­dern. Pro­bie­re es aus, wenn du das nächs­te Mal in ei­ner düs­te­ren Stim­mung bist, stell dir Ta­ra vor, die hei­ter und freund­lich ist und grü­nes Licht aus­strahlt. Re­zi­tie­re das Man­tra und stell dir vor, wie Licht von ihr in dich und al­le Le­be­we­sen strömt. Far­be: Weiß

Ta­ra, die Zer­stö­re­rin jeg­li­cher An­haf­tung

Ge­lobt sei Ta­ra! Ver­eh­rung dir mit dei­nem freu­di­gen Ge­fol­ge, du un­ter­wirfst je­de Form des

Fein­des voll­stän­dig. Das Man­tra der zehn Sil­ben schmückt dein Herz, und dei­ne Wis­sens­sil­be HUM schenkt Be­frei­ung.

Ta­ras über­aus kraft­vol­les Man­tra lau­tet: OM NAMA TARE NAMO HARE HUM HARE SOHA. Es durch­trennt ne­ga­ti­ve Ge­dan­ken, die das Wachs­tum po­si­ti­ver Ener­gie ver­hin­dern, und ver­kör­pert ih­re zor­ni­ge Sei­te. Da­ge­gen steht das fried­li­che Man­tra: OM TARE TUTTARE TU­RE SOHA. Bei­de ge­mein­sam re­zi­tiert be­sei­ti­gen al­le wid­ri­gen Hin­der­nis­se auf dem Weg des per­sön­li­chen Wachs­tums. Ta­ra for­dert uns auf, Ver­ant­wor­tung für un­ser Le­ben zu über­neh­men und uns nicht län­ger als ein Op­fer der Um­stän­de zu füh­len. Nur wenn wir un­se­re An­haf­tung an Geis­tes­pla­gen wir Hass, Neid, Ei­fer­sucht und Zorn los­las­sen, kön­nen wir Din­ge än­dern. Da­zu braucht es Ehr­lich­keit und vor al­lem Mut. Far­be: Koral­len­rot

Ta­ra, die voll­stän­di­ge Freu­de be­wirkt

Ge­lobt sei Ta­ra! Die mit den Fü­ßen auf­stampft, de­ren We­sen die Keim­sil­be HUM ist. Du lässt die Ber­ge Me­ru, Man­da­ra und Kailash er­be­ben, lässt die Drei Wel­ten er­zit­tern!

Die­ser Vers preist Ta­ras zorn­vol­le Tä­tig­keit, wel­che die Un­ter­welt, die Er­de und den Him­mel zum Er­be­ben bringt. Aus dem Ur­klang HUM er­scheint TU­RE – was Ta­ra be­deu­tet –, und ihr stamp­fen­der Fuß lässt in der äu­ße­ren Welt al­les er­zit­tern. Das zeigt ih­re un­glaub­li­che Kraft. Ei­ne Kraft, die der er­leuch­te­ten Tä­tig­keit Bud­dhas ent­springt. Bö­se We­sen und Dä­mo­nen wer­den in Schre­cken ver­setzt. Doch auch un­ser Ge­fühl von Si­cher­heit wird von ihr mit­un­ter bis in die Gr­und­fes­ten er­schüt­tert. Wir wer­den da­durch de­mü­ti­ger. Be­schei­de­ner. So bes­ei­tigt Ta­ra Hin­der­nis­se für die Ver­brei­tung des Dhar­ma und das Glück der Le­be­we­sen. Die Leh­re dar­aus ist sym­bo­lisch, näm­lich die Ein­sicht, dass al­les end­lich ist. Halt und Freu­de schenkt uns die Be­sin­nung auf bud­dhis­ti­sche Wer­te. Far­be: Oran­ge

Ta­ra, die Sie­ge­rin

Ge­lobt sei Ta­ra! Die du ei­nem Mond gleich ei­nen himm­li­schen See in dei­ner Hand hältst. In­dem du die Wor­te TA­RA und PHÄT aus­sprichst, machst du al­le Gif­te un­schäd­lich.

Sie ist die Schutz­pa­tro­nin un­se­rer Ge­sund­heit. Denn sie hilft bei Krank­hei­ten, die durch Luft­ver­schmut­zung, ver­un­rei­nig­te Le­bens­mit­tel und Um­welt­to­xi­ne aus­ge­löst wer­den. Ta­ra macht sie al­le un­schäd­lich. Der „Mond, gleich je­nem himm­li­schen See“sym­bo­li­siert aber auch ih­re Macht, die drei Geis­tes­gif­te Un­wis­sen­heit, Zorn und An­haf­tung und de­ren Aus­wir­kun­gen auf­zu­he­ben.

Ach­te auf ei­nen kla­ren Geist. Denk an das stil­le Was­ser, glatt wie ein Spie­gel – kei­ne Kräu­se­lung, die die Schön­heit zer­stört. Die Sil­be PHÄT ist kraft­voll, scharf und ent­fernt al­les Leid. Far­be: Weiß

* Mit dem himm­li­schen See ist wahr­schein­lich der See Ma­nasa­ro­var ge­meint, der sich in Ti­bet di­rekt süd­lich des hei­li­gen Ber­ges Kailash be­fin­det. „ Ma­na“be­deu­tet „Geist“im San­s­krit, „ Sa­ro­var“heißt „ See“. Der Ma­nasa­ro­var-see ent­hält Süß­was­ser (die meis­ten Se­en in der ti­be­ti­schen Ho­ch­ebe­ne ent­hal­ten Salz­was­ser). Das Was­ser soll rei­ni­gen­de Kräf­te be­sit­zen, und der See ist mit vie­len bud­dhis­ti­schen Ge­schich­ten ver­bun­den – so soll Buddha mehr­mals dort ge­we­sen sein.

Ta­ra, die Zer­stö­re­rin al­len Leids

Ge­lobt sei Ta­ra! Wel­cher Kö­ni­ge, Göt­ter und Geis­ter ver­trau­en. Dei­ne strah­len­de Rüs­tung bringt al­len Freu­de. Du ver­treibst Streit und schlech­te Träu­me.

Die­se Ta­ra be­freit uns von Leid, hilft uns bei Kon­flik­ten, schlech­ten Ge­dan­ken und bö­sen Träu­men. Wenn du nachts aus ei­nem Alb­traum auf­wachst, wen­de die Ta­ra-me­di­ta­ti­on an. Be­ru­hi­ge dich selbst. Es ist nur ein Traum, es lau­ert kein Mons­ter un­term Bett. Wenn du mit dem Kopf vol­ler Sor­gen auf­wachst, weil du ei­nen Streit hat­test, dann den­ke an die­se Ta­ra. Wenn du aus dem Grü­beln nicht mehr her­aus­kommst, dann ver­traue auf Ta­ra. Hab Ver­trau­en! Wie die­se Ta­ra: Sie be­sänf­tigt, sie be­ru­higt, sie trös­tet. Be­ru­hi­ge dich. Hab Ge­duld. Al­les wird gut. Far­be: Weiß

Ta­ra, die Qu­el­le al­ler Ver­wirk­li­chun­gen

Ge­lobt sei Ta­ra! De­ren Au­gen wie Son­ne und Mond wun­der­bar leuch­ten­des Licht aus­strah­len. In­dem du zwei­mal HARE und TUTTARE sprichst, ver­treibst du äu­ßerst schlim­me Seu­chen.

Ih­res Au­gen leuch­ten wie die Son­ne und der Mond: Ta­ra wärmt oder bringt Ab­küh­lung – je nach Be­darf. Sie ist fried­fer­tig ( Tuttare), kann aber auch zor­nig wer­den (Hare). Die da­hin­ter lie­gen­de Be­deu­tung ist tie­fer: Ta­ra heilt Krank­hei­ten, be­freit von Fie­ber und Schmer­zen. Aber: Sie be­ru­higt auch die er­hitz­ten Ge­mü­ter. Sind Hass, In­to­le­ranz und Po­pu­lis­mus nicht auch ei­ne Art Seu­che? Und wie Mar­tin Will­son in „In prai­se of Ta­ra“schreibt: Auch das Sam­sa­ra (der stän­di­ge Kreis­lauf von Tod und Wie­der­ge­burt oh­ne An­fang oder En­de) kann man als ein chro­ni­sches Fie­ber be­trach­ten, aus dem Ta­ra uns er­lö­sen kann, so­dass un­se­re See­le schließ­lich das Nir­wa­na er­reicht. Die­se Ta­ra ist oran­ge­far­ben, sie wird ak­tiv. Ta­ra er­in­nert dar­an, dass Lie­be stär­ker ist als Hass. Be­sie­ge dei­ne Angst – Barm­her­zig­keit und Fried­fer­tig­keit kön­nen da­zu bei­tra­gen. Far­be: Oran­ge

Ta­ra, die Vol­len­de­rin

Ge­lobt sei Ta­ra, die durch die drei Rea­li­tä­ten voll­ende­te Frei­heit her­bei­führt. Sie be­siegt Ar­me­en von Dä­mo­nen. Sie ist die Al­ler­höchs­te. TU­RE!

Dies ist „Ta­ra, die Vol­len­de­rin“. Ih­re be­son­de­re Ga­be ist das Him­mels­lau­fen: Sie bringt uns noch in die­sem Le­ben in das Rei­ne Land Aka­nish­ta. Die­ser Vers preist ih­re Fä­hig­keit, bö­se Geis­ter und Zom­bies zu un­ter­wer­fen. Ih­re drei Na­tu­ren sind ihr Kör­per, ih­re Spra­che und ihr Geist; da­für ste­hen OM, AH und HUM. Spi­ri­tu­el­les Wachs­tum, Be­frei­ung von Angst und das Er­lan­gen von Weis­heit sind die drei We­ge zur Er­lö­sung. Fol­ge die­sem Weg, und in­­ne­re Gif­te wie die Geis­tes­pla­gen Rach­sucht, Eng­stir­nig­keit und Ego­is­mus wer­den genau­so be­siegt wie äu­ßer­li­che durch Dä­mo­nen und Geis­ter, die uns die Kraft rau­ben. Das ist es, wo­hin uns die Lob­prei­sung der 21 Ta­ras am En­de führt: Mit­ge­fühl ist der An­fang und das En­de von al­lem. Wie Pe­ma Jang­ku schreibt: Je mehr wir an an­de­re den­ken, des­to glück­li­cher wer­den wir sein. Be­sitz ist nicht ver­werf­lich, wenn wir an­de­ren da­mit hel­fen kön­nen. Die Hul­di­gung Ta­ras soll un­se­re Qua­li­tä­ten stär­ken: Al­les, was Zu­wen­dung be­kommt, wächst. Ta­ra wird mit ei­nem Ge­sicht mit drei Au­gen – den drei Tü­ren – ab­ge­bil­det. Hin­der­nis­se, die den Weg zu die­sen drei Tü­ren ver­sper­ren, räumt sie bei­sei­te. Das ist ei­ne Bot­schaft der Hoff­nung. Wir tra­gen al­les in uns – in­dem wir uns un­se­rem in­ne­ren Selbst zu­wen­den, näh­ren wir nicht nur un­se­re Buddha-na­tur, son­dern wir tun auch Gu­tes für die Welt und die Men­schen um uns her­um. Far­be: Weiß

BUCH­TIPP

Thub­ten Cho­dron: „Ta­ra die Be­freie­rin. Hom­mage für ei­ne Er­wach­te“, Dia­mant Ver­lag Mün­chen, 299 Sei­ten, 18 Eu­ro

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