So set­zen wir sie rich­tig

Happinez - - Psychologie -

Kon­zen­trie­re dich auf das We­sent­li­che ... Die­sen Tipp ha­ben wir in stres­si­gen Si­tua­tio­nen wohl al­le schon ge­hört. Aber wie soll man wis­sen, was we­sent­lich ist, wenn die Kin­der es­sen wol­len, die Freun­din am Te­le­fon ih­ren Kummer klagt und man ei­gent­lich in ei­ner Vier­tel­stun­de beim Steu­er­be­ra­ter sein soll? Na­tür­lich klappt das im­mer ir­gend­wie – bis uns die­ser ne­ga­ti­ve Stress auf Dau­er krank macht. Stän­di­ge Mü­dig­keit, Er­schöp­fung oder Ge­reizt­heit, Schlaf­stö­run­gen, Ner­vo­si­tät und An­span­nung kön­nen Stress­sym­pto­me sein. Spä­tes­tens dann soll­ten wir ge­gen­steu­ern. Man­che Men­schen ha­ben von Ge­burt an ei­ne „di­cke­re“Haut. Sie re­agie­ren in stres­si­gen Si­tua­tio­nen ge­las­sen und blei­ben ge­sund. An­de­re da­ge­gen müs­sen den rich­ti­gen Um­gang mit Stress erst ler­nen. Und das funk­tio­niert sehr gut mit­hil­fe psy­cho­lo­gi­scher Un­ter­stüt­zung.

In­di­vi­du­el­le Stres­so­ren er­ken­nen

Un­ter Stress geht meist der Über­blick ver­lo­ren. Am An­fang ko­gni­ti­ver Ver­hal­tens­the­ra­pi­en steht ei­ne Wahr­neh­mungs­schu­lung, um die in­di­vi­du­el­len Stres­so­ren zu ent­lar­ven: Was löst den Stress aus? Wie re­agiert mein Kör­per? Kommt der Druck von au­ßen oder ma­che ich ihn mir selbst? In Zu­sam­men­ar­beit mit dem Psy­cho­lo­gen wer­den Ver­hal­tens­mus­ter über­prüft und ge­än­dert. Ist ein über­trie­be­nes Kon­troll­be­dürf­nis der Stres­sor Num­mer eins, lernt man zu de­le­gie­ren und um Hil­fe zu bit­ten. Op­fer des ei­ge­nen Per­fek­tio­nis­mus er­fah­ren, dass die Fünf auch mal ge­ra­de sein darf. Und wer sich im­mer ver­zet­telt, der übt, Prio­ri­tä­ten zu set­zen. Bei ei­nem Stress­ma­nage­ment­trai­ning liegt der Fo­kus zu­nächst auf dem Kör­per, um sei­ne Re­ak­tio­nen bei Be­las­tung wahr­zu­neh­men. Zit­tern die Hän­de? Bricht der Schweiß aus? Klopft das Herz schnel­ler? Dann wer­den Ent­span­nungs­tech­ni­ken trai­niert, um künf­tig Stress­si­tua­tio­nen ent­spann­ter zu be­wäl­ti­gen. Ein Acht­sam­keits­trai­ning schärft die Sin­ne, denn wenn wir uns wohl­füh­len, schüt­tet der Kör­per ver­stärkt stress­re­du­zie­ren­de Hor­mo­ne aus. Zur un­ter­stüt­zen­den Be­hand­lung von ner­vö­ser Un­ru­he emp ehlt sich Pas­si­ons­blu­men­kraut. Mehr In­for­ma­tio­nen un­ter www.pas­co air.de

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