| Bo­dens­taub­sau­ger

Mal wie­der be­tritt ei­ne neue Staub­sau­ger­ge­ne­ra­ti­on den Markt, mal wie­der ver­spre­chen die Her­stel­ler noch mehr Ef­fi­zi­enz und mal wie­der trotz­dem ge­nü­gend Leis­tung, um den Staub­sau­gall­tag auch er­folg­reich be­wäl­ti­gen zu kön­nen. Und mal wie­der fragt sich der

Haus & Garten Test - - Inhalt - VON JAN STOLL

· 16 Ge­rä­te im Ver­gleichs­test

Die neus­te Evo­lu­ti­ons­stu­fe des EU-Staub­saug­er­la­bels bringt ab dem 1. Sep­tem­ber 2017 ei­ni­ge Neue­run­gen mit sich (al­les Wis­sens­wer­te hier­zu di­rekt im An­schluss an den Test), der vor drei Jah­ren mäch­tig in Be­we­gung ge­ra­te­ne Bo­dens­taub­sau­ger­markt kommt al­so nicht zu Ru­he. In den For­schungs- und Ent­wick­lungs­ab­tei­lun­gen der Her­stel­ler herrsch­te spä­tes­tens seit Jah­res­be­ginn ein re­ges Trei­ben, schließ­lich gilt es, die Bo­dens­taub­sau­ger den neu­en Be­stim­mun­gen an­zu­pas­sen, oh­ne hier­bei si­gni­fi­kant Saugleis­tung ein­zu­bü­ßen. Genau dies ist ei­ne Her­ku­les­auf­ga­be, die nicht da­durch er­leich­tert wird, dass die Um­set­zung der ers­ten Stu­fe der EU-Ver­ord­nung an­no 2014 mit gro­ßer Skep­sis durch den End­ver­brau­cher be­glei­tet wur­de. Zu sehr hat­te man sich an ho­he Watt-Wer­te ge­wöhnt, zu sehr an die bra­chia­len Be­triebs­ge­räu­sche und an Dü­sen, die sich förm­lich am Bo­den fest­saug­ten. Es hat sich seit­dem viel ge­tan, das darf vor­ab ver­ra­ten wer­den, ei­ni­ge Din­ge ha­ben sich aber nicht wirk­lich ge­än­dert, zu­min­dest teil­wei­se nicht.

Watt ge­gen Hart­bö­den

Wer vor Jah­ren sei­nen Oh­ren et­was Scho­nung an­ge­dei­hen las­sen woll­te und zugleich den Ener­gie­kos­ten­zäh­ler von ei­nem all­zu em­si­gen Be­triebs ab­hal­ten moch­te, tat et­was, was in den Rei­hen der Eu-kom­mis­si­on im Rah­men der Pla­nung der Um­set­zung der Öko-De­si­gn­richt­li­ne nicht so wirk­lich be­dacht wur­de: Er nutz­te ganz ein­fach die Saugleis­tungs­ein­stel­lung sei­nes Staub­sau­gers. Die vol­le Leis­tung war da­mals schon nicht not­wen­dig, woll­te man Par­kett, La­mi­nat, Flie­sen und Co. sau­gen, denn ei­ne son­der­lich gro­ße Her­aus­for­de­rung war die­se Saug-Auf­ga­be wahr­lich nicht. Statt rea­ler 2 000 Watt (W) gönn­ten sich die Staub­sau­ger nur ein paar hun­dert, Fus­seln, Sand, Tier­haa­re und Co. wur­den trotz­dem zu­ver­läs­sig auf­ge­saugt. Das hat sich über die Jah­re nicht ge­än­dert und auch wenn die mitt­ler­wei­le drit­te Ge­ne­ra­ti­on der en­er­gie­ef­fi­zi­en­ten Staub­sau­ger nun auf den Markt kommt, so lässt sich die­se Ver­fah­rens­wei­se noch im­mer an­wen­den – so denn der neue Staub­sau­ger über ei­ne Saugleis­tungs­ein­stel­lung ver­fügt. Die­se ist näm­lich nicht mehr als Standard zu be­zeich­nen und das gilt ins­be­son­de­re für die beu­tel­lo­sen Ge­rä­te. Die­se „lei­den“un­ter den EU-Vor­ga­ben stär­ker als ih­re Kol­le­gen mit Staub­beu­tel, was dar­an liegt, dass die Zy­klon­sau­ger (egal ob Sin­gle- oder Mul­ti­zy­klon) sehr emp­find­lich auf ei­nen Ver­lust an Luft­ge­schwin­dig­keit re­agie­ren, der Luft­strom kann näm­lich kol­la­bie­ren, die Saugleis- tung fällt dann qua­si ins Bo­den­lo­se. Beim Beu­telsau­ger, der die Luft ja di­rekt durch den Beu­tel hin­durch­zieht ist al­les weit we­ni­ger dra­ma­tisch, wes­halb hier ei­ne Saugleis­tungs­ein­stel­lung im­mer noch die Re­gel ist. Um­so er­freu­li­cher ist es, dass bei­spiels­wei­se Grun­dig beim VCC 6670 A trotz des­sen für den In­ter­es­sen­ten er­freu­li­chen Preis­ge­stal­tung nicht auf ei­ne sol­che Op­ti­on ver­zich­tet hat und noch er­freu­li­cher ist das Er­geb­nis: Selbst mit zwei Drit­tel der Ma­xi­mal­leis­tung (re­al üb­ri­gens ge­ra­de ein­mal noch rund 500 Watt) er­zielt der klei­ne Grun­dig ei­ne per­fek­te Par­ti­kel­auf­nah­me vom Hart­bo­den. Dass es so­gar noch bes­ser geht, zeigt AEG beim LX8-2-ÖKO, der so­gar auf mi­ni­ma­ler Saugleis­tungs­stu­fe noch ab­so­lut über­zeugt. Die Leis­tungs­auf­nah­me liegt bei die­sem Ober­klas­se­mo­dell dann bei un­ter 400 Watt. Mit ma­xi­ma­ler Leis­tung ist der LX8-2-ÖKO dann üb­ri­gens fast stark wie die al­ten Sau­ger der 2 000-Watt-Li­ga und wird nur noch vom Pre­mi­um-Mo­dell aus sel­ben Hau­se, dem VX9-2-ÖKO, über­trof­fen: Die­ser ar­bei­tet dann so­gar mit we­ni­ger als 300 W Re­al­leis­tung. Das sind al­le­samt Wer­te, die noch vor we­ni­gen Jah­ren als uto­pisch an­ge­se­hen wur­den, die Mo­der­ne hat die Er­war­tun­gen al­so über­trof­fen. Die grund­le­gen­de ho­he Ener­gie­ef­fi­zi­enz kann bei je­dem Test­kan­di­da­ten

be­stä­tigt wer­den und selbst bei den Ge­rä­ten für rund 100 Eu­ro Markt­preis. Das ist ei­ne po­si­ti­ve Ent­wick­lung pro An­wen­der und pro Ener­gie­ein­spa­rung.

Bei der Stau­b­auf­nah­me an den Dü­sen­kan­ten wa­ren eben­falls durch­weg sehr gu­te Wer­te zu er­mit­teln, die sim­plen Hart­bo­dendüsen zeig­ten rei­hen­wei­se Op­ti­ma­l­er­geb­nis­se so­wohl an der Dü­sen­front als auch an den Sei­ten. Die Kom­bi-Bo­dendüsen z. B. beim Po­wer­go FC 8243 von Philips oder dem BS 5565 von MIA saug­ten eben­falls zu­ver­läs­sig, bei letz­te­rem stell­te sich al­ler­dings ein ge­wis­ser Kehr-Ef­fekt ein. Hier wer­den die Par­ti­kel von der vor­de­ren Bors­ten­rei­he vor der Dü­se vor­an ge­scho­ben, ein leich­tes Ab­win­keln der Dü­se be­hebt al­ler­dings das Pro­blem.

Wal­zen ge­gen Haa­re

Ver­fügt man über ein haa­ri­ges Haus­tier und ei­nen Tep­pich, so ist der Po­wer­pro Ex­pert FC 9745 von Philips die bes­te Wahl im Test­feld. Nur bei die­sem Mo­dell be­fin­det sich ei­ne gro­ße Tur­bo-Dü­se im Lie­fer­um­fang, mit wel­cher der Tep­pich schnell und gründ­lich von Fus­seln und Tier­haa­ren be­freit wer­den kann. Im Ge­gen­satz zu den Ak­ku-sau­gern wird die ro­tie­ren­de Wal­zen­bürs­te in der Dü­se üb­ri­gens nicht via Elek­tro­mo­tor an­ge­trie­ben, son­dern durch den Luft­strom mit- hil­fe ei­nes klei­nes Schau­fel­ra­des. Ei­ni­ge Her­stel­ler le­gen ih­ren Ge­rä­ten Mi­ni-Tur­bo­dü­sen bei, die­se funk­tio­nie­ren nach dem­sel­ben Prin­zip, eig­nen sich aber eher nur für die punk­tu­el­le Rei­ni­gung von Hun­de­schlaf­platz, Couch oder Ses­sel. Ein paar kri­ti­sche Wor­te bzgl. der Fa­ser­auf­nah­me vom Tep­pich sei­en an die­ser Stel­le noch un­ter­ge­bracht: So schön die Kom­bi-Bo­dendüsen auch auf Hart­bo­den und Tep­pich funk­tio­nie­ren mö­gen, so we­nig kom­for­ta­bel ist ei­ne sol­che Dü­se doch, wenn sie nur an der Vor­der­kan­te über ei­ne Bors­ten­rei­he ver­fügt. Es ist schlicht und ein­fach be­que­mer, schnel­ler und ef­fi­zi­en­ter, wenn auch am Dü­sen­heck sich ei­ne Bors­ten­rei­he her­aus­fah­ren lässt, dann kann der An­wen­der näm­lich in bei­de Rich­tun­gen (schie­bend und zie­hend) die Haa­re weg­bürs­ten bzw. auf­sau­gen. Nur bei VX und VX9 von AEG sind zwei Bors­ten­rei­hen an­zu­tref­fen.

Saug­kraft ge­gen Nut­zer

Heu­te ist man re­al zwar bei nur et­wa der Hälf­te der Saugleis­tung di­rekt an der Dü­se, die vor Jah­ren noch Standard war, trotz­dem kann es vor­kom­men, dass die Dü­sen sich stark am Tep­pich fest­sau­gen. Be­son­ders auf­fäl­lig war dies bei den Tep­pich-Dü­sen von Hoo­ver und Philips, just die­se Dü­sen wei­sen ganz klar auf ein Pro- blem der heu­ti­gen Zeit hin: Was an pu­rer Saugleis­tung fehlt, muss ir­gend­wie kom­pen­siert wer­den. Das ist ein ge­ne­rel­les Pro­blem, doch ge­ra­de bei der Par­ti­kel­auf­nah­me vom Tep­pich­bo­den fällt dies be­son­ders auf. Der Grund da­für ist an sich ganz sim­pel: Da­mit ein gu­tes Saug-Er­geb­nis trotz feh­len­der Leis­tung mög­lich wird, müs­sen die Dü­sen in ei­nem mög­lichst ge­rin­gen Ab­stand zum auf­zu­sau­gen­den Schmutz ih­rer Ar­beit nach­kom­men kön­nen. Der Luft­ka­nal muss sehr, sehr nah über dem Tep­pich­bo­den lie­gen, da­mit die Mi­kro­wir­bel rund um die Tep­pich­fa­sern den Luft­strom nicht zu sehr stö­ren, die Par­ti­kel al­so trotz­dem noch ge­rich­tet gen Dü­se flie­gen kön­nen. Auf ei­nem fei­nen Nie­der­flur­tep­pich sorgt dies dann für ein star­kes An­sau­gen der Dü­se, auf ei­nem Mit­tel­flur­tep­pich ent­spannt sich die La­ge in Sa­chen Kraft­auf­wand, auf ei­nem Hoch­flur­tep­pich ist die La­ge dann al­les an­de­re als kri­tisch zu wer­den. Da die meis­ten ver­kauf­ten Tep­pi­che (Aus­le­ge­wa­re) al­ler­dings kur­ze Fa­sern auf­wei­sen, soll­te man die­ses Pro­blem im All­tag nicht un­ter­schät­zen. Um­so er­freu­li­cher ist es aber, dass die Her­stel­ler sich die­ser Pro­ble­ma­tik be­wusst sind und stets Op­ti­mie­run­gen an den Dü­sen vor­neh­men. Wäh­rend vie­le Ge­rä­te der letz­ten Ge­ne­ra­ti­on sich noch ex­trem stark fest­saug­ten, sind

die Kom­bi-Dü­sen der neus­ten Ge­ne­ra­ti­on al­le­samt et­was „gleit­freu­di­ger“. In Gän­ze zü­gig und fe­der­leicht las­sen sich die Dü­sen von AEG, Grun­dig und Ro­wen­ta aber nicht füh­ren. Den bes­ten Kom­pro­miss aus Führ­bar­keit und Rei­ni­gungs­leis­tung bringt die Kom­bi-Dü­se von Hoo­ver auf den Tep­pich, im Fal­le des Athos eher gen Saug-Er­geb­nis (wel­ches sehr gut aus­fällt) op­ti­miert, bei den bei­den Space Ex­plo­rer-Mo­del­len dann eher et­was ein­fa­cher zu füh­ren (bei im­mer noch rich­tig gu­ten Saug-Er­geb­nis­sen).

Was auch dies­mal im Test auf­fiel, war ein wei­te­res Dü­sen-Phä­no­men: Die Par­ti­kel­auf­nah­me an der Vor­der­kan­te der Dü­sen konn­te in kei­nem Fal­le mit der Par­ti­kel­auf­nah­me an den Dü­sen­sei­ten mit­hal­ten. Wäh­rend seit­lich durch­weg sehr gu­te Er­geb­nis­se er­zielt wur­den, blieb an den Dü­sen­fron­ten stets ein Schmutz­strei­fen zu­rück, der mal schma­ler (2 cm wie bei Ro­wen­ta), mal „nor­malbreit“(2,5 cm sind qua­si der Standard, so wie bei Hoo­ver und AEG) bis hin zu 3,5 cm (Philips FC 9745 so­wie bei al­len Tep­pich-Dü­sen) aus­fiel. Ge­schul­det ist dies der Bau­wei­se der Kom­bi-Dü­sen, wel­che durch das nor­mier­te Zer­ti­fi­zie­rungs­ver­fah­ren eher auf Hart­boden­er­geb­nis­se aus­ge­rich­tet sind. Dass die Op­ti­mie­run­gen an den Dü­sen (und den Mo­to­ren) Früch­te tra­gen, sieht man an den teils sehr gu­ten Saug-Er­geb­nis­sen. Gleich vier Test­kan­di­da­ten er­mög­li­chen ei­ne sehr gu­te Par­ti­kel­auf­nah­me, al­le an­de­ren ar­bei­ten auf ho­hem, auf gu­ten Ni­veau. Die Auf­nah­me des Fe­in­staubs (Par­ti­kel­grö­ßen un­ter 100 Mi­kro­me­ter) stell­te sich da­bei als er­freu­lich ein­fach her­aus, nur bei den mit­tel­gro­ßen Par­ti­keln (200 bis 500 Mi­kro­me­ter, das ent­spricht fei­nem Sand) kam es ab und an zu Pro­ble­men, ein mehr­fa­ches Dr­über­sau­gen ist da­her ein Muss.

Ef­fi­zi­enz ge­gen Rea­li­tät

Ob­wohl al­le Test­kan­di­da­ten mit ei­ner Ener­gie­ef­fi­zi­enz­klas­se von A oder bes­ser auf­war­ten kön­nen, er­ga­ben sich in der Pra­xis doch be­acht­li­che Un­ter­schie­de bei der rea­len Ener­gie­ef­fi­zi­enz. Dies liegt ei­ner­seits mit dem Mess- und Be­wer­tungs­ver­fah­ren zu­sam­men, da hier nicht al­lein die Ener­gie­auf­nah­me aus­schlag­ge­bend ist, son­dern auch die rea­le Rei­ni­gungs­leis­tung un die Saug­dau­er. Die­se be­ein­flusst schließ­lich den rea­len Ener­gie­ver­brauch enorm und um es ganz pla­ka­tiv zu for­mu­lie­ren: Was nutzt ein Sau­ger, der nur 600 Watt aus der Steck­do­se zieht, wenn man mit des­sen Dü­se zig­fach und auch noch lang­sam über den Bo­den sau­gen muss, da­mit das glei­che Er­geb­nis wie bei ei­nem 900-Watt-Sau­ger er­zielt wird, der nur ei- nen und auch noch schnel­len Saug­durch­gang be­nö­tigt? Aus die­sem Grun­de konn­ten der VCC 6670 A von Grun­dig wie auch der RO6885EA von Ro­wen­ta und der Athos von Hoo­ver genau so ein Sehr Gut als No­te er­zie­len wie die an sich ja of­fi­zi­ell ef­fi­zi­en­te­ren LX8-2-ÖKO und FC 9745 (bei­de je­weils A+). Aus die­sem Grun­de er­rei­chen die mit Ener­gie­ef­fi­zi­enz­klas­se ver­se­he­nen FC 8243 und BS 5565 ge­ra­de noch ein Gut, ob­wohl sie die iden­ti­sche Ener­gie­ef­fi­zi­enz­klas­se wie VCC 6670 A und RO6885EA auf­wei­sen. Die ech­ten Ef­fi­zi­enz­künst­ler zei­gen sich erst in der Pra­xis und da macht es sehr viel aus, wenn die Dü­se des klei­nen Grun­dig nur zwei mal über den Tep­pich ge­führt wer­den muss, um das best­mög­li­che Er­geb­nis zu er­zie­len, wäh­rend ein FC 8243 und BS 5565 de­ren vier bzw. fünf Durch­gän­ge be­nö­ti­gen. Auf dem Tep­pich­bo­den lie­gen die Test­kan­di­da­ten al­so re­la­tiv weit aus­ein­an­der, auf dem Hart­bo­den zeigt sich ein deut­lich har­mo­ni­sche­res Er­geb­nis, ent­spre­chend der pas­sen­de Leis­tungs­stu­fe ge­nügt hier nur je­weils ein Saug­durch­gang, was das Ener­gie­ef­fi­zi­enz­bild dem­ent­spre­chend wie­der et­was ent­zerrt. Das Nut­zen ei­ner nied­ri­ge­ren Leis­tungs­stu­fe zum Rei­ni­gen von Hart­bö­den op­ti­miert den Ener­gie­ver­brauch zu­sätz­lich, auf ein Ge­rät mit Saugleis­tungs­re­gu­lie­rung zu

set­zen, ist auf je­den Fall sinn­voll, auch weil das Be­triebs­ge­räusch ja noch­mals de­zen­ter wird, Athos und ein VX9 wer­den hier­mit zu ech­ten Flüs­ter-Sau­gern.

Kom­fort ge­gen Lo­gik

Na­tür­lich ist auch die Fra­ge, wie kom­for­ta­bel sich ein Staub­sau­ger nut­zen lässt, für den mög­li­chen Kauf ei­ne sehr wich­ti­ge. Es gibt zahl­rei­che Trends, die hier zu­guns­ten des Nut­zer ge­lobt wer­den dür­fen, bei­spiels­wei­se der Ein­satz von 360-Grad-Rol­len (bei Hoo­ver Athos und Ro­wen­ta RO6885EA de­ren vier), die es dem Sau­ger er­lau­ben, auch seit­lich ge­zo­gen zu wer­den und sich auf der Stel­le zu dre­hen. Auch die ho­he Mo­du­la­ri­tät der Staub­con­tai­ner ist zu lo­ben, pa­ra­de­ex­em­pla­risch sei­en MIA BS 5565 und Hoo­ver Re­ac­tiv er­wähnt, wo­durch des­sen Tie­fen­rei­ni­gung sich ein­fach ge­stal­tet. Beim Re­ac­tiv kommt dann auch noch ei­ne sehr schlaue, sehr prak­tisch Schnell­öff­nungs­klap­pe hin­zu, die vom Griff des Staub­con­tai­ners aus be­tä­tigt wer­den kann, was es dem An­wen­der er­mög­licht, den Bo­den des Con­tai­ners weit in den Müll­ei­mer zu ste­cken und die sau­be­re Ent­lee­rung mög­lich macht. Auch bei der Dü­sen-Un­ter­brin­gung ha­ben die Her­stel­len ganz of­fen­sicht­lich auf die An­wen­der ge­hört: Die klei­nen Dü­sen ver­schwin­den un­ter ei­ner Klap­pe am Ge­rät (AEG) oder kön­nen in ei­ne Hal­te­rung am Saug­rohr (Hoo­ver) griff­be­reit be­fes­tigt wer­den. Was meist noch fehlt, ist ei­ne Klick-Ver­bin­dung als Stan­dard­aus­stat­tung (in per­fek­ter Aus­füh­rung le­dig­lich bei den bei­den Top-Mo­del­len von AEG an­zu­tref­fen), ei­ne sta­bi­le Park­po­si­ti­ons­hal­te­rung (über­all trifft nur Kunst­stoff auf Kunst­stoff) und was lei­der kom­plett fehlt, ist ei­ne Saugleis­tungs­re- gu­lie­rung am Griff. Die Saug­kraft­ein­stel­lungs­me­tho­den am Staub­sau­ger sind zwar al­le­samt funk­tio­nal, aber eben nicht so kom­for­ta­bel wie ei­ne Fern­be­die­nung am Griff. Eben­falls nicht son­der­lich an­wen­der­freund­lich ist das Feh­len der An­ga­ben zum Staub­sau­ger­beu­tel, na­tür­lich möch­ten die Her­stel­ler das Nut­zen spe­zi­el­ler Beu­tel for­cie­ren, Hoo­ver z. B. ver­sieht den In­nen­raum un­ter dem Staub­beu­tel mit ei­nem klei­nen In­fo-Auf­kle­ber, aber wie auch bei den an­de­ren Her­stel­lern feh­len Hin­wei­se zu kom­pa­ti­blen Beu­tel­ty­pen, wie sie in Mas­sen ja im Ein­zel­han­del und na­tür­lich on­line zu fin­den sind.

Die neus­te Ge­ne­ra­ti­on der Ener­gie-Spa­rer ist ei­ne kau­fens­wer­te, kei­ne Fra­ge, wer bis­her noch nicht auf ein neu­es Mo­dell um­ge­stie­gen ist, hat die Qu­al der Wahl, aber loh­nens­wer­te Mo­del­le gibt es für fast je­den Geld­beu­tel.

(2) Man darf die Saugleis­tungs­ein­stel­lung al­so ru­hi­gen Ge­wis­sens öf­ter ein­mal be­nut­zen

(4) An der Hart­bo­dendüse des VX4 er­kennt man in der Nahaufnahme die Funk­ti­ons­wei­se ide­al

(1) Auch ge­dros­selt noch ein Saug­künst­ler: Die Hart­bo­dendüse beim VCC 6670 A von Grun­dig über­zeug­te im Test rund­um

(3) Auch die kom­pak­ten Hart­bo­dendüsen von Hoo­ver ma­chen kei­ne Kom­pro­mis­se in Sa­chen Stau­b­auf­nah­me

(5) Für Tier­haa­re be­steht bei der Tur­bo-dü­se des FC 9745 kei­ne Chan­ce auf ein Ent­kom­men

(7) Auf Nie­der­flur ist das Sau­gen mit der Tep­pich­dü­se ein klei­ner Kraft­akt

(8) Ein Blick auf den Luft­ka­nal ver­rät, war­um die schma­le Kom­bi-bo­dendüse ein All­round-ta­lent ist, die Tep­pich­dü­se hin­ge­gen schnell an ih­re Gren­zen kommt

(6) Saugt sau­ber, sich aber da­bei nicht so stark fest: Die Kom­bi-bo­dendüse bei Hoo­ver ist auch auf dem Tep­pich ei­ne gu­te Wahl

(10) Mo­du­lar, leicht zu zer­le­gen und zu rei­ni­gen: Der Staub­con­tai­ner bei BS 5565 von MIA

(12) Auf je­den Fall ein Blick­fang: Der FC 9745 ist auch im Dun­keln zu be­die­nen

(9) In Kom­bi­na­ti­on mit der Saug­kraft des RO6984EA ist weist des­sen Kom­bi-bo­dendüse die bes­te Par­ti­kel­auf­nah­me an den Dü­sen­kan­ten auf

(11) Ex­zel­len­te Idee: Die Schnel­lent­lee­rungs­schal­ter am Staub­con­tai­ner vom Re­ac­tiv er­mög­lich ei­ne wort­wört­li­che sau­be­re Ent­lee­rung

(13) Im Rad ver­steckt: Die Fil­ter­kas­set­te beim Xa­ri­on Pro ist leicht zu ent­neh­men

(14) Der Staub­beu­tel ist beim FC 8243 von Philips wun­der­bar ein­fach zu ent­neh­men und ein­zu­set­zen, ein klei­ner Hal­te-rah­men er­leich­tert die Auf­ga­be hier­bei

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