Neue Stan­dards für 4K-zu­kunft

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Nach MPEG-2, MPEG-4 und HEVC (H.265) soll mit H.266 die nächs­te Ge­ne­ra­ti­on der Vi­deo­da­ten­kom­pri­mie­rung bis zum Jahr 2021 fer­tig­ge­stellt sein. H.266 ver­spricht ei­ne Da­ten­er­spar­nis von 50 % im Ver­gleich zu HEVC, was be­son­ders für Vi­deo­st­rea­m­ing­an­bie­ter von In­ter­es­se ist. Zugleich soll H.266 die Ver­brei­tung von 8K-, 12K- und 16K-vi­deo­auf­lö­sung be­schleu­ni­gen. Das ak­tu­el­le HEVC-FOR­mat sieht sich in­des star­ker Kon­kur­renz aus­ge­setzt: Goog­le setzt bei der YoutubePlatt­form auf das ei­ge­ne Vp9-for­mat und ar­bei­tet zu­sam­men mit In­ter­net­grö­ßen wie App­le, Ama­zon, Net­flix, In­tel, Nvi­dia und Mi­cro­soft, die ak­tu­ell noch auf HEVC set­zen, am Vp9-nach­fol­ger AV1. Die Ent­wick­lung von AV1 wur­de be­reits 2015 be­gon­nen und soll En­de 2018 ab­ge­schlos­sen sein. Auch mit AV1 soll es mög­lich sein, 50 % Band­brei­te im Ver­gleich zu ak­tu­el­len For­ma­ten bei glei­cher Qua­li­tät zu spa­ren. In­hal­te- und Harddware­pro­du­zen­ten wol­len Li­zenz­kos­ten, die bei der Hevc-nut­zung an­fal­len, durch die Av1-nut­zung ver­mei­den. Ob H.266 ei­ne brei­te Un­ter­stüt­zung er­fah­ren wird, darf an­ge­sichts des wach­sen­den Kon­kur­renz­drucks be­zwei­felt wer­den.

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