Bald rauscht es durch den Bir­ken­hain

Stadt­gar­ten Die Stadt­ver­wal­tung legt in den nächs­ten Wo­chen ne­ben dem Eis­lauf­wei­her ei­nen Hain mit 85 Bäu­men an. Holz­ste­ge füh­ren über die Wie­se. Von Gün­ter Tritt­ner

Heidenheimer Neue Presse - - Vorderseite -

Nach ei­nem län­ge­ren An­lauf soll es noch die­sen Mo­nat so­weit sein. Im Stadt­gar­ten wird ein Bir­ken­hain mit 85 Bäu­men an­ge­legt.

Bir­ken stel­len nur ge­rin­ge An­sprü­che an den Bo­den, sie stö­ren sich auch nicht an Näs­se. In­so­fern ha­ben die Gar­ten- und Land­schafts­ar­chi­tek­tin Clau­dia Het­zel-zink und die Stadt­ver­wal­tung Her­brecht­in­gen mit die­ser Baum­art ei­ne gu­te Wahl ge­trof­fen, wenn es um die Auf­wer­tung des nörd­li­chen En­des des Stadt­gar­tens geht. Denn die Wie­se, in der in den nächs­ten Wo­chen die jun­gen Bäu­me ge­setzt wer­den, ge­hört zu den feuch­ten Stel­len der gro­ßen Grün­an­la­ge. Nicht oh­ne Grund fin­det sich hier beim Gän­se­brun­nen ein Tüm­pel, der, über lan­ge Zeit völ­lig zu­ge­wach­sen, im Vor­jahr wie­der frei­ge­stellt und als Feucht­bio­top an­ge­legt wor­den ist.

Schlüs­si­ges Kon­zept

Ein Ge­dan­ken­spiel war der Bir­ken­hain be­reits im Früh­jahr 2015, als nach ers­ten Ver­su­chen, mehr bun­te und blü­hen­de Ak­zen­te im grü­nen Stadt­gar­ten zu set­zen, die Stadt­ver­wal­tung und Clau­dia Het­zel-zink dar­an ge­gan­gen wa­ren, ein schlüs­si­ges Kon­zept für die Ver­schö­ne­rung des Parks zu er­stel­len. In­zwi­schen wur­den nicht nur die fä­cher­ar­tig ge­form­ten Blu­men­bee­te an­ge­legt und ein Spiel­platz für klei­ne­re Kin­der mit Son­nen­se­geln her­ge­rich­tet, seit No­vem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res be­lebt auch ei­ne meh­re­re Me­ter ho­he Was­ser­fon­tä­ne den im Som­mer sau­er­stoff­ar­men Eis­lauf­wei­her, die zu­dem ei­ne im wei­ten Um­kreis ein­ma­li­ge op­ti­sche At­trak­ti­on ist.

Noch im Sep­tem­ber soll nun in di­rek­ter Nach­bar­schaft zum See der Bir­ken­hain ge­setzt wer­den. 85 Stäm­me hat die Stadt­ver­wal­tung be­stellt. Die­se wer­den in ei­nem vor­ge­ge­be­nen Ras­ter an­ge­ord­net. In­mit­ten des Hains wird ei­ne Platt­form aus Holz er­rich­tet, auf der meh­re­re Sitz­ge­le­gen­hei­ten plat­ziert wer­den. Hier kann man ab­ge­schie­den und in Ru­he dem Rau­schen des Bir­ken­laubs lau­schen. Ei­ne Sicht­ach­se hin zum Eis­lauf­wei­her wird frei­ge­hal­ten.

Da­mit man stets tro­cke­nen Fu­ßes zur Platt­form kommt, wer­den drei 1,50 Me­ter brei­te und mit ei­nem rutsch­fes­ten Holz be­leg­ten Ste­ge ge­baut. Zu­sam­men sind sie 80 Me­ter lang.

Holz­deck in den See

Ab­ge­schlos­sen wird die Ver­schö­ne­rung des Stadt­gar­ten noch mit ei­nem Holz­deck am Ufer des Eis­lauf­wei­hers. Das kön­ne aber 2018 oder 2019 wer­den, meint Die­ter Frank, der Fach­be­reichs­lei­ter Bau im Rat­haus.

Hier am nörd­li­chen En­de des Stadt­gar­ten wird die Stadt­ver­wal­tung noch im Herbst ei­nen Bir­ken­hain an­set­zen. Weil die Wie­se sehr feucht ist, wird ein höl­zer­ner Steg ge­baut, der zu ei­ner Ru­he­platt­form in das klei­nen Wäld­chen führt. Fo­to: Mar­kus Brand­hu­ber

Das ist der Vor­ent­wurf für den nörd­li­chen Teil des Stadt­gar­tens mit dem Bir­ken­hain ober­halb des Eis­lauf­wei­hers. Er stammt von der Land­schafts- und Gar­ten­ar­chi­tek­tin Clau­dia Hetz­ler-zink. Fo­to: privat

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